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Pandora im Kongo

Roman

Der Kongo ist ein grüner Ozean – geheimnisvoll und voller Gefahren. Um einen Mord aufzuklären begibt sich Thomson auf eine abenteuerliche Expedition ins Dickicht des Urwalds. Albert Sánchez Piñol hat sich mit seinem zweiten Buch selbst übertroffen – ›Pandora im Kongo‹ ist ein furioser Roman über das Erzählen, ein packendes Abenteuer und ein bewegende Liebesgeschichte.
Portrait
Gleich mit seinem Debüt ›Im Rausch der Stille‹ gelang Albert Sánchez Piñol der internationale Durchbruch, es folgte sein viel gerühmter Roman ›Pandora im Kongo‹. Nun stellt Piñol mit ›Der Untergang Barcelonas‹ seine mitreißende Erzählkraft erneut unter Beweis. ›Der Untergang Barcelonas‹ wurde ein Bestseller und das meistverkaufte Buch Spaniens 2013.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 480
Erscheinungsdatum 01.05.2009
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-596-17424-9
Verlag Fischer Taschenbuch Verlag
Maße (L/B/H) 19/12,6/3,8 cm
Gewicht 525 g
Originaltitel Pandora al Congo
Auflage 1. Auflage
Übersetzer Charlotte Frei
Verkaufsrang 59120
Buch (Taschenbuch)
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inkl. gesetzl. MwSt.
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Buchhändler-Empfehlungen

Wilder Wirbel

Florian Kuhrt, Thalia-Buchhandlung Ingolstadt

Eine literarische Wundertüte ist Pinols zweiter Roman, dabei wesentlich reifer und kunstfertiger als der düstere Erstling "Im Rausch der Stille". Im Grunde beides klassische Abenteuerromane, enthält dieser Titel alles, was den ersten so besonders machte (tolle Ideen, ungewöhnlicher Schauplatz, Überlebenskämpfe in der Wildnis, groteske Figuren, morbider Grundton und eine komplexe Charakterentwicklung) plus: Alles, was dem ersten Buch noch gefehlt hat: Humor, Selbstironie, sehr frischer Stil, mehrere Erzählebenen und vor allem: Pointen. Zunächst kommt "Pandora im Kongo" daher wie ein Klassiker der Phantastik, besonders Jules Vernes "Reise zum Mittelpunkt der Erde", H.G. Wells "Zeitmaschine" und E.A. Poe dürften Pinol inspiriert haben. Der Held, dessen Geschichte der Ich-Erzähler niederschreibt, gerät von einer Räuberpistole in die nächste, immer tiefer in ein erzählerisches, wildwucherndes Dickicht des Kreativen Schreibens voller ungeahnter Wendungen. Die Schauplätze und Szenen sind so bunt, schillernd und grotesk, als seien sie einem Möbius - Comic entsprungen. Gemütszustände des Lesers wechseln sich Seite für Seite ab: Man staunt, man zittert, man lacht, man gruselt sich, man duckt sich, man wundert sich, man grübelt. Um die Kerngeschichte strickt Pinol einen erzählerischen Rahmen, der den Leser immer wieder erdet. Über diese Rahmengeschichte reflektiert der Autor (der Ich-Erzähler oder Pinol selbst?) über das Schaffen von Literatur und seiner eigenen Erzählung höchst unterhaltsam und gönnt dem Leser immer wieder einen interessanten Blick von Außen auf die Geschehnisse, die sich oft genug als trügerisch erweisen. Dieses "den Leser in die Irre führen" macht viel Spaß. Nie hat man das Gefühl, das das Buch mehr sein möchte, als es ist (wie z.B. beim Titel "Das Seil" von Stefan aus dem Siepen") sondern im Gegenteil viel mehr ist, als es zu sein vorgibt. Vor allem ist es ein Spiel mit dem Ich-Erzähler und dem Leser. Wer mehr möchte als die schlichte "Vermessung der Welt", wer noch Staunen und Entdecken kann, dem sei dieses tolle Buch ans Herz gelegt. Und es sei nochmals ausdrücklich empfohlen, das Buch bis zum letzten Wort zu lesen, denn die Auflösung hat es in sich.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
10 Bewertungen
Übersicht
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von Luisa Heduschke aus Eisenach am 16.03.2016
Bewertet: anderes Format

Eines meiner Lieblingsbücher - verrückt und fantastisch! Sehr spannende Story, die einen völlig gefangen nimmt und überrascht.

von Klaus Neumann aus Solingen am 16.03.2016
Bewertet: anderes Format

Der Erzähler berichtet von einer erschreckenden und faszinierenden Welt im tiefsten Dschungel des Kongos. Doch wird man ihm glauben? Spannende und intelligente Unterhaltung!

Die Büchse ist geöffnet
von einer Kundin/einem Kunden am 10.07.2013

Pinol`s zweites, geniales Buch spielt im Kongo, diesem endlosen Meer von Bäumen, in dem merkwürdige Dinge geschehen. Was bedeutet das unheimliche Kreischen aus der Tiefe? Thomson ist Ghostwriter und erhält also den Auftrag eines Anwalts, die abenteuerliche Geschichte des unter Mordverdacht stehenden Marcus Garvey aufzuschreiben,... Pinol`s zweites, geniales Buch spielt im Kongo, diesem endlosen Meer von Bäumen, in dem merkwürdige Dinge geschehen. Was bedeutet das unheimliche Kreischen aus der Tiefe? Thomson ist Ghostwriter und erhält also den Auftrag eines Anwalts, die abenteuerliche Geschichte des unter Mordverdacht stehenden Marcus Garvey aufzuschreiben, Garvey’s Unschuld zu beweisen. Angeblich hat Garvey im Kongo zwei englische Aristokraten und Goldgräber brutal umgebracht. Thommy Thomson schreibt dessen Geschichte auf - der Angeklagte muss unbedingt unschuldig bleiben. Auf der Suche nach der Wahrheit gerät Thomson immer tiefer in Afrikas Mitte: undurchdringliche Vegetation, emotionale Verstrickungen und ein Netz endloser Lügen. Ich kann nur hoffen, dass sich der spanische Autor beeilt und bald sein nächstes Buch herausbringt. Wenn mensch einmal anfängt eines seiner zwei Bücher zulesen, muss es zu Ende gelesen werden. Sehr gut lesbarer, extrem spannender Abenteuerroman, dessen Ende euch umhauen wird!