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Von der Liebe zum Radfahren

Deutsche Erstausgabe

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Mit dem Fahrrad durch den Krieg: eine wahre Geschichte!

Juli 1943: Auf Sizilien stehen sich deutsche und alliierte Truppen gegenüber. In dieser gefährlichen Situation flüchtet sich der junge Andrea Camilleri mit seiner Familie in die Villa einer Tante in Serradifalco. Nur den Vater müssen sie zurücklassen. Als Andrea es vor Sehnsucht nicht mehr aushält, fährt er mit seinem Fahrrad über zerbombte Straßen und Minenfelder bis nach Porto Empedocle, um seinen Vater zu finden. Und er schwört sich: Wenn er diese Fahrt überlebt, wird er seinem Fahrrad zum Dank eine Geschichte widmen. Hier ist sie.

Mit Bildern des berühmten Fotografen Robert Capa
Portrait
Andrea Camilleri wurde 1925 in Porto Empedocle, Sizilien, geboren. Er ist Schriftsteller, Drehbuchautor und Regisseur und lehrte über zwanzig Jahre an der Accademia d’Arte Drammatica Silvio D’Amico. Seit 1998 stürmte jeder Titel des Autors die italienische Bestsellerliste. Mit seinem vielfach ausgezeichneten Werk hat er sich inzwischen auch einen festen Platz auf den internationalen Bestsellerlisten erobert. Im Kindler Verlag sind etliche seiner Werke erschienen, zuletzt „Aussetzer“ (2015). Andrea Camilleri ist verheiratet, hat drei Töchter, vier Enkel und lebt in Rom.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 63
Erscheinungsdatum 02.06.2009
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-499-24988-4
Verlag Rowohlt Taschenbuch
Maße (L/B/H) 19,6/12,9/1 cm
Gewicht 172 g
Originaltitel Una corsa verso la liberta
Abbildungen mit Fotos von Robert Capa. 19,5 cm
Auflage 2. Auflage
Illustrator Robert Capa
Übersetzer Moshe Kahn
Verkaufsrang 70.467
Buch (gebundene Ausgabe)
8,00
inkl. gesetzl. MwSt.
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Später Dank an das Leben rettende Fahrrad
von Uli Geißler aus Fürth am 30.05.2009

Es ist eine kurze und doch tiefgehende Geschichte, weil Erlebnisse im todesgefährlichen Krieg wahrscheinlich immer tiefgehend sind, seien sie auch noch so banal im friedlichen Alltag. Vor der Gefahr, die Auseinandersetzungen der Besatzertruppen 1943 auf Sizilien nicht zu lebend überstehen, flieht die Familie des damals achtzehnjährigen Autors in die schöne... Es ist eine kurze und doch tiefgehende Geschichte, weil Erlebnisse im todesgefährlichen Krieg wahrscheinlich immer tiefgehend sind, seien sie auch noch so banal im friedlichen Alltag. Vor der Gefahr, die Auseinandersetzungen der Besatzertruppen 1943 auf Sizilien nicht zu lebend überstehen, flieht die Familie des damals achtzehnjährigen Autors in die schöne Villa seiner Tante nach Serradifalco. Einzig Andreas Vater darf seine Dienststelle, die Hafenkommandur bei Porto Empedocle nicht verlassen und bleibt dort zurück. Einige Wochen lebte die Familie in relativer Sicherheit, doch die Sorge um den Vater ließ den jungen Mann nicht los und so machte er sich mit seinem Cousin auf einem klapprigen Fahrrad auf, zwischen Panzern, Jeeps, Militärkolonnen, versengten Menschen und Tieren die Schlaglochübersäten 50 Kilometer zu seinem Vater zu radeln. Glücklich traf er ihn auch und nach der gelungenen und lebend überstandenen Rückfahrt und der Bekanntschaft mit dem inzwischen weltberühmten Fotograf Robert Capa stand für ihn fest, seinem „Montana“-Fahrrad als unverwüstlichen und rettenden Freund ein literarisches Denkmal mit der vorliegenden Geschichte zu setzen. Das Büchlein lebt von der trotz schwerer Erfahrung lockeren Authenzität der Momentaufnahme in der Biografie des Autors und den eindrucksvoll atmosphärisch beschreibenden Schwarzweißfotos Robert Capas. © 5/2009, Redaktionsbüro Geißler, Uli Geißler, Freier Journalist, Fürth/Bay.