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Die ärztliche Sicht auf Menschen mit Down-Syndrom

Medizin und Kulturwissenschaft. Bonner Beiträge zur Geschichte, Anthropologie und Ethik der Medizin Band 4

Katja Weiske

Buch (gebundene Ausgabe)
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Beschreibung

Die Lage von Menschen mit Down-Syndrom hat sich in den letzten Jahren grundlegend gewandelt. Einerseits ist ihre Lebenserwartung und Lebensqualität deutlich gestiegen. Andererseits sinkt ihre Chance, überhaupt am Leben teilzunehmen dadurch, dass ihre Behinderung pränatal diagnostiziert werden kann. Woher kommt die heute bestehende Defekt-orientierte Sichtweise gerade im Kontext ärztlicher Beratung? Die Autorin macht sich auf die Suche nach den historischen Wurzeln des ärztlichen Blickwinkels – das Phänomen »Mongolismus« ist seit dem 19. Jahrhundert Gegenstand medizinischer Literatur. Sie zeigt auf, wie weit sich die rassenbiologische Wertung des Down-Syndroms bis in die Gegenwart auswirkt und die heutige Sichtweise (auch die nicht-ärztliche) beeinflusst. Die Arbeit leistet damit einen wichtigen Beitrag zur medizinischen Ethik, der dem »Gegenblick« der Betroffenen einen besonderen Stellenwert einräumt.

Dipl.-Biologin Dr. rer. nat. Katja Weiske lehrt am Institut für Ethik und Geschichte der Medizin der Johann-Wolfgang-Goethe Universität in Frankfurt a. Main..
Dr. Walter Bruchhausen ist Privatdozent für Geschichte und Ethik der Medizin sowie Ethnomedizin am Medizinhistorischen Institut der Universität Bonn..
Professor Dr. Heinz Schott ist Direktor des Medizinhistorischen Instituts an der Universität Bonn.

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Herausgeber Walter Bruchhausen, Heinz Schott
Seitenzahl 197
Erscheinungsdatum 10.12.2008
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-89971-525-5
Verlag V&R Unipress
Maße (L/B/H) 24,8/16,7/2 cm
Gewicht 564 g

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  • The situation of persons with Down syndrome has changed dramatically in the last years. On the one hand, their lifespan and quality of life have risen considerably; on the other hand, the chance of their very survival has fallen because of modern methods of prenatally diagnosing their disability. How did the modern defect-oriented view of things come to assume the place it has in medical affairs? The author seeks out the historical roots of this particular medical vantage point - the phenomenon of »mongolism« is well known since the 19th century - and also points out how far the race-biolological evaluation of Down syndrome has survived even to the present day and influenced not only the medical vantage point. The volume thus represents an important contribution to medical ethics and grants the »other side«, namely, the position of the persons involved, a special venue.>