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Die Seuche

Roman

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Eine Geschichte über Angst, Armut, Magie; über die Auflösung gesellschaftlicher Normen und menschlicher Gemeinschaft angesichts einer Krankheit, deren Ursachen keiner kennt – und über den unbeirrbaren Willen zu leben.
Portrait

Lukas Hartmann, geboren 1944 in Bern, studierte Germanistik und Psychologie. Er war Lehrer, Journalist und Medienberater. Heute lebt er als freier Schriftsteller in Spiegel bei Bern und schreibt Bücher für Erwachsene und für Kinder. Er ist einer der bekanntesten Autoren der Schweiz und steht mit seinen Romanen, zuletzt >Abschied von Sansibar<, regelmäßig auf der Bestsellerliste. Für >Bis ans Ende der Meere< wurde er 2010 mit dem Sir-Walter-Scott-Literaturpreis
für historische Romane ausgezeichnet.

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Beschreibung

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 224
Erscheinungsdatum 24.03.2009
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-257-23913-3
Verlag Diogenes Verlag AG
Maße (L/B/H) 18,4/11,3/1,7 cm
Gewicht 189 g
Auflage 2. Auflage
Buch (Taschenbuch)
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Die Pest rafft im 14. Jahrhundert die Menschen Europas dahin...
von einer Kundin/einem Kunden aus Olten am 13.03.2014

Der erzürnte Gott der Christen geissle die sündige Menschheit damit die ihn nur mit Busse beschwichtigen könne. Ein Büsserzug findet in die Stadt Bern Einlass und ruft dazu auf das Übel an der Wurzel auszureissen. Die Juden seien verantwortlich die den Heiland umbebracht hätten. Aber die Seuche ist durch nichts aufzuhalten und f... Der erzürnte Gott der Christen geissle die sündige Menschheit damit die ihn nur mit Busse beschwichtigen könne. Ein Büsserzug findet in die Stadt Bern Einlass und ruft dazu auf das Übel an der Wurzel auszureissen. Die Juden seien verantwortlich die den Heiland umbebracht hätten. Aber die Seuche ist durch nichts aufzuhalten und fordert immer neue Opfer. Angst, Verunsicherung und Ohnmacht zeichnet das Leben jener Menschen die wohl alles zu tun gewillt waren um sich nicht anzustecken. In die Erzählung immer dichter verwoben sind Parallelen in Sachen Glauben, Aberglauben und Vorurteile hinsichtlich AIDS. Der Leser tritt also in einen ihm fremden und zugleich vertrauten Raum ein. Wo er aus grosser Distanz glaubt objektiv urteilen zu können sieht er sich unvermittelt gespiegelt in seiner eigenen Welt. Ein scheinbar alltägliches zugleich grosses Thema spannend verarbeitet. Man nimmt das Buch zu Hand und liest es in einem Zug....wobei viel Nachdenkliches zurückbleibt. Lesens- und empfehlenswerte Lektüre die gesellschaftliche Normen in Frage stellt die im Ernstfall für Feindbilder aller Art zuweilen ein weites Feld eröffnen, damals wie heute, hüben wie drüben.