Klassiker der Filmmusik

Reclam Universal-Bibliothek 18621

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Filmmusik wirkt unterschwellig. Jeder erinnert sich an die durch die Musik vermittelte Bedrohung in Spielbergs "Der weiße Hai", kaum jemandem ist bewusst, mit welchen minimalistischen Mitteln diese Bedrohung evoziert wird. Große Komponisten haben oft jahrzehntelang eher im Verborgenen gewirkt, bis ein Remake oder eine Retro-Mode doch noch ihren Namen bekannt macht: Henri Mancini, Lalo Schifrin, John Williams, Nino Rota. Dieses Buch beschreibt und erklärt die über 100 interessantesten und besten Scores der Filmgeschichte.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Herausgeber Peter Moormann
Seitenzahl 310
Erscheinungsdatum 01.06.2009
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-15-018621-3
Verlag Philipp Reclam Jun.
Maße (L/B/H) 14,8/9,7/1,8 cm
Gewicht 130 g
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Klassiker der Filmmusik
von Thomas Schneider aus Mannheim am 03.06.2012

Ca. 100 bekannte Film-Scores zu präsentieren ist eine gute Idee. Leider finde ich die Ausführung des Projekts in der hier vorliegenden Form nicht gelungen. Dieser Reclam-Band stellt sich für mich in weiten Teilen als akademische Herangehensweise aus Sicht verschiedener Filmwissenschaftler dar und lässt sich nicht genug auf den interessierten... Ca. 100 bekannte Film-Scores zu präsentieren ist eine gute Idee. Leider finde ich die Ausführung des Projekts in der hier vorliegenden Form nicht gelungen. Dieser Reclam-Band stellt sich für mich in weiten Teilen als akademische Herangehensweise aus Sicht verschiedener Filmwissenschaftler dar und lässt sich nicht genug auf den interessierten und/oder bereits gut informierten Filmmusikfreund ein. Das schlägt sich auch in der Auswahl der Musikbeispiele nieder. Viele Beiträge scheinen mir vor allem aufgrund der Bedeutung des Films anstatt der Bedeutung der Musik ausgewählt worden zu sein. Wie sonst erklärt sich die Aufnahme von drei Kubrick-Filmen („2001“, „A Clockwork Orange“, „The Shining“) mit einem auf präexistenter Musik basierenden Sounddesign, wohingegen z. B. Alex North nur einmal (nämlich mit „A Streetcar Named Desire“) vertreten ist? Dabei hat North doch der Original-Filmmusik in den 50er Jahren auch mit dem hier übergangenen „Viva Zapata!“ neue Impulse gegeben und in den 60ern in „Spartacus“, „Cleopatra“ und „The Agony and the Ecstasy“ einen einzigartigen Ansatz im Historienfilm verfolgt. Zusätzlich verleiht die Tatsache, dass die ausgewählten Filme beim Durchschnittspublikum als erfolgreich gelten oder dem stark am Mainstream orientierten Filmenthusiasten bekannt sein dürften, dem Film im Gegensatz zur darin vorkommenden Musik ein unangebrachtes Übergewicht. Eine kompetente Darstellung von Filmmusikklassikern kommt jedoch nicht umhin die ein oder andere cineastische Unscheinbarkeit als filmmusikalische Kostbarkeit zu interpretieren. Verdeutlichen will ich das exemplarisch an der „Omen“-Trilogie. Nähert man sich diesem Fall vonseiten der Musik her, lassen die jeweils von Jerry Goldsmith beigesteuerten Scores schon beim oberflächlichen Anhören eine Geschlossenheit zu einem dreiteiligen Gesamtwerk erkennen. Dennoch findet der Leser hier nur „The Omen“ (1976) vor, vernachlässigt werden die filmisch in der Regel als weniger gelungen angesehenen Nachfolger „Damien: Omen II“ und „The Final Conflict“. Völlig überraschend ist für mich, dass ein Buch wie dieses ganz ohne Discographie auskommt. Analog werden Liner Notes zu CD-Veröffentlichungen als wichtige Informationsquelle in den oft fehlenden Literaturangaben übergangen. Lässt das den Schluss zu, dass die besprochenen Musiken lediglich aus den Filmen herausgehört und Aufnahmen unberücksichtigt gelassen wurden? Das wäre ein sehr eigenwilliger Ansatz, denn Feinheiten lassen sich, sicher nicht nur nach meiner Erfahrung, erst nach wiederholtem Anhören der von den Bildern und sonstigen Soundelementen losgelösten Musik heraushören und emotional voll erfassen. Abgesehen davon ist das reine Audioerlebnis ja wohl das herausragendste Charakteristikum jeder Art von Musik. So betrachtet wirken dann auch die hin und wieder eingestreuten Notenbeispiele umso aufgesetzter. Wer sich aus Büchern hilfreiche und bodenständige Anregungen zur genussvollen Beschäftigung mit Filmmusik holen will, dem bleibt wohl weiterhin nur der Griff zu englischsprachigen Werken. Eine solches ist „The Friendly Guide to Film Music“ von Rob Weinberg (erschienen bei Hodder Education).