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Schillers heimliche Liebe

Der Dichter in Rudolstadt

„Die Mohamedaner kehren, wenn sie beten, ihr Gesicht nach Mecca; ich werde mir einen Katheder hier anschaffen, wo ich das meinige gegen Rudolstadt wenden kann, denn dort ist meine Religion und mein Prophet“, schrieb Schiller 1789 in feierlichem Ton an die Schwestern Caroline von Beulwitz und Charlotte von Lengefeld.
Wurde in der bisherigen biographischen Literatur zu Friedrich Schiller dessen Rudolstädter Zeit lediglich am Rande behandelt, so gewährt das vorliegende Buch einen intensiven Einblick in wichtige Erfahrungsmomente, die während seiner Zeit vor Ort auf den Dichter wirkten: Die besondere Dynamik, die der allmähliche Übergang von der höfischen zur bürgerlichen Kultur mit sich brachte, die Bildung eines Kreises namhafter Gelehrter und Adliger um den damaligen Hofrat Friedrich Wilhelm Ludwig von Beulwitz, der zwanglose Gedankenaustausch in diesem Kreis – und nicht zuletzt die unentschlossene Leidenschaft, die Schiller besonders im sogenannten „Rudolstädter Sommer“ für die beiden ebenso weltgewandten wie klugen Schwestern empfand, gaben ihm allen Grund, die kleine Stadt zu seinem Mekka an der Saale zu erklären.
Portrait
Lutz Unbehaun ist Kunsthistoriker und seit 2002 Direktor des Thüringer Landesmuseums Heidecksburg. Er lebt in Rudolstadt.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 280
Erscheinungsdatum Mai 2009
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-412-20278-1
Verlag Böhlau Verlag
Maße (L/B/H) 23,7/15,9/2,4 cm
Gewicht 797 g
Abbildungen mit zahlreichen schwarzweissen Abb sowie 40 farbigen Abbildungen auf 32 Taf. 23,5 cm
Buch (gebundene Ausgabe)
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