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Pathology

Johnny Whitworth, Alyssa Milano, Milo Ventimiglia, Lauren Lee Smith, Dan Callahan

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Beschreibung

"Töten liegt in der Natur des Menschen", sagt Ted Grey kühl zu seinen neuen, arroganten Kollegen an der renommierten Universitätsklinik von Philadelphia. Damit hinterlässt er Eindruck bei den Elite-Schülern und wird in ihr perfides Spielchen eingeweiht, das Grenzen überschreitet. Es geht um den perfekten, forensisch nicht nachzuweisenden Mord. Die jungen Pathologen helfen auch mal nach, wenn es im Wettbewerb um das passende Anschauungsobjekt geht...

Der Film liegt anamorph in seinem Originalbildformat von 2,35:1 vor, aber das Bild macht leider keinen besonders guten Eindruck. Die Schärfe ist durchweg zu weich und der ganze Film wirkt detailarm. Der Kontrast ist Ordnung, wobei er bewusst recht niedrig gehalten wurde. Der Schwarzwert ist ebenfalls mangelhaft. Schwarze Flächen sehen eher grau und trüb aus. Die Farben wurden bearbeitet und sehen gewollt die meiste Zeit etwas blass, kühl und düster aus. Es gibt ein leichtes Bildrauschen und auch die Kompression macht durch Unruhen im Bild auf sich aufmerksam. Dafür gibt es keine Artefakte oder analoge Fehler, wie Dropouts o.ä.

Die Extras bestehen aus einem Audiokommentar von Regisseur Marc Schölermann und den beiden Drehbuchautoren und Co-Produzenten Mark Neveldine und Brian Taylor, einem Trailer, der Featurette „Vorbereitungen in der forensischen Pathologie in L.A. County“ (ca. 8 min), dem Making of (ca. 15 min), einer Deleted Scene (ca. 3 min), die eigentlich eine erweiterte Szene ist, und dem Musikvideo The Legion of Doom vs. Triune: “ Unintended Consequences” (ca. 2 min). Mit Ausnahme des AK (nur Englisch) sind alle Extras in Englisch mit optionalen deutschen Untertiteln.

Der „Deleted Scene“ kommt eine besondere Bedeutung zu, zeigt sie doch nicht nur eine verlängerte, etwas detailreichere und damit härtere Autopsie-Szene, sondern präsentiert somit auch das, was dem Zuschauer in der gleichen Szene im (Haupt-)Film nur stark gekürzt gezeigt wird. Hier wird die sinnlose und willkürliche Zensur sichtbar für alle ad absurdum geführt.

Beide Sprachfassungen, Deutsch und Englisch, liegen in DD 5.1 vor. Zusätzlich gibt es eine deutsche DTS-Spur. Der Film ist von Hause aus die meiste Zeit recht ruhig, weil dialogorientiert, und deshalb auch im Ton zurückhaltend. Deshalb bleibt der Sound überwiegend frontlastig. Nur in wenigen Szenen (z.B. die Explosion) kann die Tonspur voll auftrumpfen. Immerhin werden die hinteren Boxen auch zwischendurch immer mal wieder durch die Musikuntermalung und diverse Umgebungsgeräusche oder Soundeffekte in das Geschehen mit einbezogen. Beide DD 5.1-Spuren sind dabei fast identisch. Die OF klingt aber ein wenig natürlicher und weniger künstlich und steril als die DF. Die DTS-Fassung klingt noch einen Tick dynamischer sowie druck- und kraftvoller. Es gibt optionale deutsche Untertitel.

PATHOLOGY (USA, 2007) ist das Spielfilmdebüt des erfolgreichen und mit diversen Preisen ausgezeichneten deutschen Werbefilmregisseurs Marc Schölermann. Das Drehbuch dazu stammt dabei aus der Feder der beiden CRANK-Macher (d.h. Autoren und Regisseure) Mark Neveldine und Brian Taylor, die sich hier mit dem Abliefern des Scripts und der Position als Co-Produzenten zufrieden gaben. Doch so etwas temporeiches und überkandideltes wie CRANK sollte man hier gar nicht erwarten. PATHOLOGY ist schon wegen seines Themas weitaus weniger überdreht und deshalb in seiner Umsetzung auch ernsthafter und düsterer geworden. Die Inszenierung und die daraus resultierenden Bilder sind zwar durchaus stylisch, aber nicht aufgesetzt. Es herrschen viele dunkle Szenen mit kühlen Farben vor und es brechen nur helle Farben und Wärme herein, wenn sich der Protagonist in einem besseren Umfeld bewegt. Besetzt wurde das Werk mit HEROES-Star Milo Ventimiglia, Alyssa Milano, Michael Weston und der absoluten Entdeckung Lauren Lee Smith. Natürlich gibt es auch Schwächen, denn das Erzähltempo ist manchmal ein wenig zu langsam geraten und die eine oder andere Szene erscheint überflüssig. Einige inhaltliche Mankos sind aber teilweise auch durch Kürzungen im Subplot bereits im Drehbuchstadium entstanden, die den Charakteren etwas mehr Tiefe und Dreidimensionalität hätten vermitteln können. Dies schadet durchaus dem Verständnis und der Logik der Abläufe, da besonders die Verwandlung der Hauptfigur zu Beginn der Story nun ohne sichtbaren Grund zu abrupt geschieht.

Der Low Budget Film von gerade einmal sechs Millionen Dollar besticht aber besonders durch seine Amoralität und das Fehlen jeglicher Weichspül-Elemente sonstiger millionenschwerer Blockbuster. Der Anspruch des Regisseurs war, einen kompromisslosen, blutigen, graphischen, amoralischen Hardcore-Film zu machen, der, im Gegensatz zu den sonstigen verklemmten und prüden Darstellungen, ins Volle geht. Da gibt es neben detailreichen und deshalb brachial wirkenden Pathologie-Szenen, auch die Vermischung von Sex, Tod, Drogeneskapaden und Schmerz. Kein Wunder, dass die FSK in Deutschland Probleme mit dem Film und seinem Inhalt hatte. Ärzte handeln hier gegen jede medizinische Wertvorstellung, versuchen sich am perfekten Mord, töten deshalb wahllos und haben auch noch viel Spaß dabei. Während man in den USA mit einem überraschenden R-Rated davon kam, ohne Kürzungen hinnehmen zu müssen, muss der deutsche Zuschauer wieder einmal Bevormundungen in Kauf nehmen. Leider ging der Film schon im US-Kino unter, da er vom Verleih MGM rücksichtslos versenkt wurde, ohne Werbung zu schalten oder Pressevorführungen zu organisieren. So lief er nur limitiert in einigen wenigen ausgesuchten Kinos und blieb deshalb kommerziell weit hinter den Erwartungen zurück. Auch in Deutschland wurde PATHOLOGY nur ein kleiner Start ermöglicht, aber da lief er wenigstens noch ungekürzt. Mit der DVD-Erscheinung wurde ihm die Jugendfreigabe verweigert und daraufhin deswegen um fast vier Minuten vom Verleiher gekürzt (von gerundeten ca. 91 Minuten der UK-DVD, 1:30:55h; auf ca. 88 Minuten bei der dt. DVD, 1:27:30h). So wurde er aber um all das beraubt, was den Film nun einmal aus der Masse herausragen lässt. Das Fehlen dieser Elemente versetzt der deutschen DVD deshalb den Todesstoß, da es keinen Grund mehr gibt, sich diese verstümmelte Fassung anzutun.

Produktdetails

Medium DVD
Anzahl 1
FSK Freigegeben ab 18 Jahren
Erscheinungsdatum 04.03.2009
Regisseur Marc Schoelermann
Sprache Deutsch, Englisch (Untertitel: Deutsch)
EAN 4010324026910
Genre Horror/Thriller
Studio Concorde
Spieldauer 87 Minuten
Bildformat 16:9 (2,35:1)
Tonformat Deutsch: DD 5.1, Englisch: DD 5.1, Deutsch: DTS
Produktionsjahr 2007

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