Russendisko

Wladimir Kaminer

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Beschreibung

Er kam Anfang der neunziger Jahre von Moskau nach Berlin, als Teil einer Welle jüdischer Emigranten. Im ehemaligen Ostberlin besetzte er eine der vielen leerstehenden Wohnungen und machte erste Bekanntschaft mit Lebenskünstlern jeglicher Couleur, die in Scharen aus dem Westteil der Stadt herüberströmten und die Gegenden rund um den Alexanderplatz oder Prenzlauer Berg bald fest im Griff hatten.
Das Berlin, das Kaminer vorfand, faszinierte ihn von Anfang an: eine Stadt im Aufbruch, voller Energie, Bewegung und mit einer Atmosphäre, die zum Geschichtenerzählen anregt. Ob Griechen, die Italienisch sprechen müssen, weil sie eine Pizzeria besitzen, ob russischer Telefonsex oder die steile Karriere eines Studenten aus der Ukraine vom Tellerwäscher eines Krokodil-Steakhauses zum "Manager" eines Kürbiskern-Stands auf dem Winterfeldmarkt, Kaminer versteht es meisterhaft, seinen Figuren mit Charme und unverwechselbarem Humor ein kleines Denkmal zu errichten.

"Man würde diese Geschichten unterschätzen, nähme man an ihnen nur das Skurrile wahr. Was an ihnen so frappiert, ist außer dem genauen Blick ein geradezu erschütterndes Wohlwollen, das ihr Autor den von ihm beobachteten Figuren entgegenbringt."

Produktdetails

Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Family Sharing Ja i
Text-to-Speech Nein i
Seitenzahl 192 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 07.08.2000
Sprache Deutsch
EAN 9783894805913
Verlag Random House ebook
Dateigröße 3167 KB
Verkaufsrang 18585

Buchhändler-Empfehlungen

Russendisko

S. Lamberty, Thalia-Buchhandlung Köln

Skurrile Kurzgeschichten, direkt aus dem Alltag gegriffen! Kaminers trockener, oft sarkastischer Humor brachte mein Zwerchfell zum Erschüttern! Seine pointierten Betrachtungen des ganz alltäglichen Wahnsinn sind einfach großartig, am besten wirken sie von ihm selber gelesen. Also auf zur nächsten Lesung!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
11 Bewertungen
Übersicht
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Bewertung des ersten runtergeladenen Buches
von einer Kundin/einem Kunden aus Weitendorf am 04.11.2018

Der Ablauf des Kaufes verlief reibungslos. Beim Herunterladen des Buches fehlten mir die Kenntnisse bzw. Informationen wie das Buch in den IBook Ordner gelangt. Dank Ihrer Mail gelang das recht unkompliziert.

Witzig und treffend!
von Leni Pawelczynski aus Wiesbaden am 31.03.2012

Kaminers Geschichten aus Berlin und der russischen Heimat sprudeln über vor Lebensfreude und Witz.Gestählt durch eine Jugend in der Sowjetunion, lässt sich der Held weder von Problemen, Geldmangel noch Bürokratie die Laune verderben. Kurzweilig, schräg und sehr witzig!

Moskau, Moskau
von Thomas Zörner aus Lentia am 03.06.2011
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Emigration ist nicht leicht. Dass musste auch Russe und Wahlberliner Wladimir Kaminer feststellen, als 1990 nach Deutschland kam. Davon und von vielen weiteren Anekdoten seines Lebens in der Hauptstadt erzählt er hier in launigen Geschichten. Wie viel davon wirklich der Wahrheit entspricht, muss der Leser wohl für sich selbst en... Emigration ist nicht leicht. Dass musste auch Russe und Wahlberliner Wladimir Kaminer feststellen, als 1990 nach Deutschland kam. Davon und von vielen weiteren Anekdoten seines Lebens in der Hauptstadt erzählt er hier in launigen Geschichten. Wie viel davon wirklich der Wahrheit entspricht, muss der Leser wohl für sich selbst entscheiden, doch bei der Absurdität, die manche Story an den Tag legt, liegt die Vermutung nahe, dass manchmal die Fantasie mit dem guten Wladimir durchgegangen ist. Aber gerade diese überdrehten Geschichten stellen nicht selten die Highlights der „Russendisko“ dar, denn leider wirken die Pointen, die Kaminer präsentiert des Öfteren stark forciert und erzwungen, was den Lesespaß doch trübt. Die richtig großen Lacher machen sich ohnehin rar, „Russendisko“ ist weniger ein Gagfeuerwerk, denn ein Schmunzelbuch. So gefallen z.B. die Stories über die russische Journalistin Helena, oder über die vielen Versionen deutscher Hexen sehr gut, andere plätschern aber nur müde vor sich hin, ohne wirklich Eindruck zu hinterlassen. Schade, so verspielt der Autor einiges an Potential, denn das hätte „Russendisko“ eigentlich durchgehend. Wladimir Kaminers Erstling ist vielleicht nicht der große Wurf, für den ihn einige verstehen, sondern eine locker, leichte Lektüre, die sich gut für die Pause zwischen „richtigen“ Romanen eignet.

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