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Geschichte des Westens

Von den Anfängen in der Antike bis zum 20. Jahrhundert

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Erstmals unternimmt es Heinrich August Winkler mit diesem Werk, eine - längst überfällige - Geschichte des Westens zu schreiben. Von den Anfängen in der Antike bis in das 20. Jahrhundert zieht er einen welthistorischen Bogen, der die politische Geschichte ebenso souverän umspannt wie die Geschichte der politischen Ideen. Der Westen - seit dem Zeitalter der Entdeckungen ist er gleichsam das welthistorische Maß aller Dinge. Er hat mit einer unvergleichlichen Dynamik fremde Reiche erobert und ganze Kontinente unterworfen, die Erde bis in ihre entlegensten Winkel erschlossen, die modernen Naturwissenschaften und das Zeitalter der Technik hervorgebracht, die Menschen- und Bürgerrechte, die Herrschaft des Rechts und die Demokratie erfunden. Aber er hat auch oft genug gegenüber den nichtwestlichen Teilen der Welt seine Werte verraten, Freiheit gepredigt und Habgier gemeint und mit dem Kapitalismus eine Ökonomisierung aller Lebensverhältnisse entfesselt, die bis heute die Menschheit in Atem hält. Mit seltener Meisterschaft verknüpft Heinrich August Winkler die lebendige historische Erzählung mit einem klaren Blick für die großen Entwicklungslinien der westlichen Welt. Sein Buch ist keine ermüdende Aufzählung von Haupt- und Staatsaktionen, sondern eine historische Selbstvergewisserung des Westens, seiner Werte und Ideale. Für sie darf, ja muss der Westen auch im 21. Jahrhundert werben. Glaubhaft kann er das aber nur tun, wenn er sich auch den dunklen Seiten seiner Geschichte stellt.
Portrait
Heinrich August Winkler, geboren 1938 in Königsberg, studierte Geschichte, Philosophie und öffentliches Recht in Tübingen, Münster und Heidelberg. Er habilitierte sich 1970 in Berlin an der Freien Universität und war zunächst dort, danach von 1972 bis 1991 Professor in Freiburg. Seit 1991 war er bis zu seiner Emeritierung Professor für Neueste Geschichte an der Humboldt-Universität zu Berlin.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 1343
Erscheinungsdatum 30.03.2016
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-406-59235-5
Verlag C. H. Beck
Maße (L/B/H) 22,2/15,6/6 cm
Gewicht 1370 g
Auflage 5. durchgesehene Auflage
Buch (gebundene Ausgabe)
39,95
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Buchhändler-Empfehlungen

„Ein Meisterwerk Teil 2“

Pascal Endres, Thalia-Buchhandlung Karlsruhe

Mit der "Geschichte des Westens" hat HAW ein neues Meisterwerk vorgelegt. Er betrachtet den Westen nicht geographisch sondern, als Kulturraum. Er überlegt wie sich der Westen als Wertegesellschaft entwickelt hat und wieso gerade hier Demokratie und Meinungsfreiheit entstehen konnten.

Dabei bleibt Winkler immer verständlich, dieses Buch ist auch für Nichthistoriker lesenswert.

In diesem Ban widmet sich Winkler dem Zeitraum 1914-1945. Wieder gibt es viele Parallelen in den westlichen Ländern. 1200 lesenswerte Seiten.
Mit der "Geschichte des Westens" hat HAW ein neues Meisterwerk vorgelegt. Er betrachtet den Westen nicht geographisch sondern, als Kulturraum. Er überlegt wie sich der Westen als Wertegesellschaft entwickelt hat und wieso gerade hier Demokratie und Meinungsfreiheit entstehen konnten.

Dabei bleibt Winkler immer verständlich, dieses Buch ist auch für Nichthistoriker lesenswert.

In diesem Ban widmet sich Winkler dem Zeitraum 1914-1945. Wieder gibt es viele Parallelen in den westlichen Ländern. 1200 lesenswerte Seiten.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
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Übersicht
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Eine Frage des Blickwinkels
von einer Kundin/einem Kunden aus Ludwigsburg am 08.04.2018
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

H.A. Winkler hat sich zum Ziel gesetzt, um dann - aus meiner Sicht - weit daran vorbei zu segeln. Versprochen wird uns eine Zeitreise, aus der wir lernen, was den Westen prägt. Er scheitert auf die bestmögliche Weise und ich kann nur den Hut ziehen vor der Leistung, die... H.A. Winkler hat sich zum Ziel gesetzt, um dann - aus meiner Sicht - weit daran vorbei zu segeln. Versprochen wird uns eine Zeitreise, aus der wir lernen, was den Westen prägt. Er scheitert auf die bestmögliche Weise und ich kann nur den Hut ziehen vor der Leistung, die dieses Buch möglich gemacht hat. Wer sich mit der Geschichte von Europa und den USA auseinandersetzen will, ist hier an der richtigen Stelle. Er wird auf eine unglaublich Fülle von Details treffen. Leider sind es genau diese Details, die den Blick auf das Ziel verstellen, dass Winkler im Vorwort ausruft. Wären statt seitenweise Details preussischer Innenpolitik nicht auch Vergleiche mit anderen Kulturkreisen wichtig gewesen? Wie können wir belegen, ob die Leitprinzipien, die Winkler dem Westen unterstellt, uns tatsächlich von anderen Kulturkreisen unterscheiden? Andererseits werden von anderen Autoren zahlreiche weitere Aspekte diskutiert, die uns hier im Westen auszeichnen (könnten) und auf die geht Winkler überhaupt nicht ein. Beispiele für solche vernachlässigten Ideen wären zum Beispiel der Fortschrittsgedanke oder das Ersetzen der Mantik durch die Semantik. Winkler hatte eine gute Idee, die leider in den Details untergehen. Dennoch: es ist ein tolles Geschichtsbuch mit allem Wissen, was man lesen und nachlesen muss, um auch als Nicht-Historiker gut informiert zu sein.

Absolut lesenswert
von einer Kundin/einem Kunden aus Berlin am 26.05.2016

Für Geschichtsbegeisterte ein absolutes Muss. Kurz prägnant und sehr gut an der Geschichte orientiert ohne Schnörkel und Ausreißer. Ich freue mich auch schon auf die Folgebände.

Meisterwerk der Geschichtsschreibung
von Tom Kratzsch am 01.07.2012
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Winkler gelingt es auf etwa 1200 Seiten die wichtigsten Ereignisse in der westlichen Welt von 1914 bis 1945 spannend, lehrreich und auch für Laien verständlich darzustellen. Sicherlich eines des besten geschichtswissenschaftlichen Bücher der letzten Jahre.