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Abbey Road - Stereo Remastered

Remastered

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Portrait
The Beatles sind eine britische Rockband der 1960er Jahre und eine der erfolgreichsten Bands der gesamten Musikgeschichte. Die musikalischen Ursprünge der Band liegen im Rock´n´Roll der ausgehenden 1950er Jahre, in den dann sehr bald Stilelemente der Liverpooler Beatmusik einflossen.
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Beschreibung

Produktdetails


Medium CD
Anzahl 1
Erscheinungsdatum 09.09.2009
Sprache Englisch
EAN 0094638246824
Musik (CD)
9,99
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Am Zebrastreifen
von Thomas Zörner aus Lentia am 14.01.2012

Fälschlicherweise wird stets „Let It Be“ als letztes Album der Beatles genannt, obwohl es vor „Abbey Road“ aufgenommen wurde, wonach dieses eigentlich das „richtige“ letzte Album der Liverpooler ist. Die Band hatte sich inzwischen an ihr unweigerliches Ende manövriert. Machtkämpfe zwischen Lennon und McCartney, Unzufriedenheiten von Harrison und Starr,... Fälschlicherweise wird stets „Let It Be“ als letztes Album der Beatles genannt, obwohl es vor „Abbey Road“ aufgenommen wurde, wonach dieses eigentlich das „richtige“ letzte Album der Liverpooler ist. Die Band hatte sich inzwischen an ihr unweigerliches Ende manövriert. Machtkämpfe zwischen Lennon und McCartney, Unzufriedenheiten von Harrison und Starr, hatten dafür gesorgt, dass die einstige Freundschaft zwischen den vier Pilzköpfen grandios zerbröselt war. Dennoch raufte man sich noch einmal zusammen, begab sich in die legendären, namensgebenden Abbey Road Studios und nahm ein letztes Mal gemeinsam Songs auf, die es auf dieses sehr intime, und rohe Album geschafft haben. Dabei beginnt das ganze so positiv mit „Come Together“, vielleicht eine Ode daran, sich zusammen zu reißen, und es noch mal gemeinsam zu probieren, oder doch einfach einer jener Peace & Love Songs, für die die Beatles, besonders Lennon, unter anderem inzwischen standen. „Something“ stellt eines der vielleicht schönsten Liebeslieder dar, die die Beatles jemals geschrieben haben, was „Maxwell’s Silver Hammer“ sicher nicht ist. Eine meiner Lieblingsnummer der Beatles erklärt Songvater McCartney den Inhalt so, dass es darum geht, wenn alles schief. Dies verpackt er in einer reichlich skurrilen Geschichte über einen jungen Mann namens Maxwell, der mordend seine Spur durch die Nummer zieht. Dies bleibt aber nicht die einzige schräge Nummer des Albums, denn „Octopus’s Garden“ steht dem in nichts nach, auch wenn es für den Hörer textlich wohl noch weniger Sinn ergibt. Ein Lied über den Garten eines Oktopuss unter dem Meer? „Yellow Submarine“ lässt grüßen. Neben schrägen Allüren und der neuen Liebe für Blues gibt es aber auch konventionelle Beatles Kost in Form von z.B. „Here Comes The Sun“, eine fröhliche Nummer, die unter anderem von STS gecovert wurde. Wahrlich experimentell werden die vier aber bei dem schwebenden „Because“, und meinem absoluten Highlight von „Abbey Road“, dem vertrackten „I want You (She’s So Heavy)“. Bluesige Einlagen in den Strophen wechseln sich mit progressiven, beinahe metallischen Ausbrüchen im Refrain, wobei schwer zu unterscheiden ist, was denn nun Strophe und was Refrain ist, großartig. „Abbey Road“ ist, wie auch „Let It Be“, ein oft übersehenes Werk der Beatles, warum ist mir schleierhaft, immerhin bieten beide einige der besten Lieder der Pilzköpfe.