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Zeitschaft

Roman - Mit einem Vorwort von Jack McDevitt

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Wohin führt uns die Technik?

Die nahe Zukunft: Die Welt steht vor dem ökologischen Kollaps. Eine Gruppe von Wissenschaftlern versucht, eine Botschaft in die Vergangenheit zu senden, damit dort die Ursachen der Katastrophe beseitigt werden können. Doch das gewagte Unterfangen hat verheerende Folgen …

Portrait
Gregory Benford, 1941 in Alabama geboren, studierte Theoretische Physik in Deutschland und Kalifornien, bevor er 1965 seine erste SF-Kurzgeschichte veröffentlichte. Mit dem 1980 erschienen Roman "Zeitschaft", der mittlerweile zu den großen Klassikern der Science Fiction gezählt wird, gewann er den Nebula Award. Mit „Cosm“ (1998) sowie dem sechsbändigen „Contact“-Zyklus (1977-1995) hat er der naturwissenschaftlich orientierten Hard-SF einen neuen Stellenwert verschafft. Er lehrt und forscht als Physikprofessor an der University of California-Irvine.
Zitat
"Gregory Benford ist nicht nur ein ausgezeichneter Physiker und Astronom, sondern auch ein herausragender Erzähler."
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Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 576 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 18.03.2009
Sprache Deutsch
EAN 9783641024246
Verlag Heyne
Originaltitel Timescape
Dateigröße 596 KB
Übersetzer Bernd W. Holzrichter
eBook
8,99
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Kundenbewertungen

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Endlich eine originelle 'Zeitreise'
von einer Kundin/einem Kunden am 13.04.2012
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Wer kennt sie nicht, die Geschichten von genialen Wissenschaftlern, die im Handumdrehen die Erde retten? Solch ein Buch ist Zeitschaft gewiss nicht. Auch hier geht es um Wissenschaftler und ihre Entdeckungen, allerdings ohne einfache Lösungen und die sonst übliche Action. Die Handlung des Buchs teilt sich zu etwa gleichen Teilen... Wer kennt sie nicht, die Geschichten von genialen Wissenschaftlern, die im Handumdrehen die Erde retten? Solch ein Buch ist Zeitschaft gewiss nicht. Auch hier geht es um Wissenschaftler und ihre Entdeckungen, allerdings ohne einfache Lösungen und die sonst übliche Action. Die Handlung des Buchs teilt sich zu etwa gleichen Teilen in zwei Stränge auf. Der erste spielt im Jahre 1998 im englischen Cambridge, in einer Welt, in der eine Algenpest die Zivilisation an den Rand des Untergangs gebracht hat. In dieser Situation entwickelt ein englischer Wissenschaftler die Idee, mithilfe überlichtschneller Tachyonenstrahlen Morsebotschaften durch Zeit und Raum zu schicken, um die Menschheit des Jahres 1962 vor den fatalen Entwicklungen zu warnen. Der zweite Handlungsstrang des Romans spielt eben 1962 im kalifornischen La Jolla. Hier fängt ein kleiner Assistenzprofessor die Botschaften auf, zögert aber lange, sie weiterzuleiten, um nicht als UFO-Spinner dazustehen und seine Karriere zu ruinieren. Im Grunde hatte ich durchweg das Gefühl, zwei verschiedene Romane zu lesen. Einer davon in Cambridge verortet, bevölkert mit auf dem Reißbrett entstandenen Figuren, deren Klischeehaftigkeit kein echtes Interesse aufkommen ließ. Viel besser schneidet im Vergleich dazu La Jolla ab. Gregory Benford studierte selbst in der Stadt am nördlichen Stadtrand San Diegos. Der Ort war und wirkte realer. Raymond Chandler z. B. lebte und arbeitete lange Jahre hier, und bei Benfords Beschreibungen vermeine ich ein Quantum an Ortskenntnis und Herzblut zu erkennen, das seinem imaginierten England ganz abgeht. Der La-Jolla-Teil des Romans dreht sich ausschließlich um den Assistenzprofessor Gordon Bernstein. Wie Gordons Beziehung zu seiner Freundin immer zerbrechlicher wird, weil er sich angesichts seiner beruflichen Pläne mehr und mehr einigelt, ist der Teil von Zeitschaft, den ich noch lange in Erinnerung behalten werde. Im Vergleich dazu verblasst alles andere stark. Zeitschaft erhebt sichtlich den Anspruch, mehr zu sein als ein Trivialroman über schusselige Genies. Und das gelingt dem Buch auf beachtliche Weise.