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Gran Torino

Der Korea-Kriegsveteran und pensionierte Automechaniker Walt Kowalski mag es nicht, wie sich sein Leben und seine Nachbarschaft verändert haben. Auch seine Nachbarn, die Hmong- Immigranten aus Südostasien, kann er überhaupt nicht leiden. Aber die Situation erfordert es, dass Walt diese Nachbarn gegen eine örtliche Gang verteidigen muss, die Angst und Schrecken verbreitet.
RezensionBild
Technische Daten:

Codec: VC-1 Video Advanced Profile 3
Bitrate: 26994 kbps
Auflösung: 1080p / 23,976 fps / 16:9

GRAN TORINO liegt auf dieser Blu-ray im Seitenverhältnis 2,35:1 vor. Die Bildqualität entspricht dem, was man von einer brandneuen Produktion auch erwarten darf, kann auf der anderen Seite aber auch keine Akzente setzen. Das Bild wirkt im Detail durchaus fein aufgelöst, Totalen wirken aber nicht immer knackig, sondern etwas soft. Das fast nicht vorhandene Rauschen lässt daher auf Filtereinsatz schließen. Die Kompression arbeitet ohne Artefaktbildung und lässt daher keinerlei Wünsche offen. Die Farbgebung des Films setzt auf biedere Töne, die leicht gelblich erscheinen. Die Kontrastbalance fällt nicht allzu dynamisch und etwas flach aus, so dass der Look von GRAN TORINO leicht schummrig wirkt, was allerdings beabsichtigt ist. Die Plastizität kann auf Grund dieses Umstandes nicht sonderlich auftrumpfen. Der Schwarzwert hingegen lässt mit guter Tiefe keine Wünsche offen. Schmutz und analoge Defekte findet man auf dem Ausgangsmaterial nicht.
RezensionTon
Verfügbare Tonspuren

Englisch: Dolby TrueHD Audio 5.1 / 48 kHz / 1344 kbps / 16-bit (AC3 Core: 5.1 / 48 kHz / 640 kbps)
Englisch: Dolby Digital Audio 5.1 / 48 kHz / 640 kbps
Französisch: Dolby Digital Audio 5.1 / 48 kHz / 640 kbps
Deutsch: Dolby Digital Audio 5.1 / 48 kHz / 640 kbps
Italienisch: Dolby Digital Audio 5.1 / 48 kHz / 640 kbps
Japanisch: Dolby Digital Audio 5.1 / 48 kHz / 640 kbps
Spanisch: Dolby Digital Audio 5.1 / 48 kHz / 640 kbps
Audiodeskription Englisch: Dolby Digital Audio 2.0 / 48 kHz / 192 kbps / Dolby Surround

Auch bei dieser Blu-ray von Warner Home Video bekommt man nur als Freund des englischen Original HD-Sound in Dolby TrueHD 5.1 geboten. Alle Synchronisationen, darunter auch die deutsche, liegen in Dolby Digital 5.1 vor. Nachdem 2006 der letzte Stammsprecher von Clint Eastwood, Joachim Höppner, verstarb, wird er in GRAN TORINO von Jochen Striebeck gesprochen. Leider fällt die Synchronisation für eine Großproduktion eher mäßig aus und das liegt nicht nur an der Vertonung des Hauptdarstellers. Auch die Nebendarsteller sind nicht optimal eingesprochen worden, wirken oftmals unpassend.

Da GRAN TORINO kein Actionfilm ist, hat der HD-Sound keine größeren Vorteile. Dynamische Effekte kann man an einer Hand abzählen, allerdings können Umgebungsklänge immer mal wieder für ein nettes, räumliches Ambiente sorgen. Die Front wirkt satt und gut belebt, auch Stereoaktivitäten sind in geringerem Maße ortbar. Der Subwoofer hat praktisch nichts zu tun. Die spärlich eingesetzte Musik breitet sich gut im Raum aus. An den Dialogen gibt es nichts zu meckern. Egal in welcher Sprachfassung - die Sprecher bleiben stets bestens verständlich. Am Sound gibt es allgemein nichts zu meckern. Entsprechend der Atmosphäre des Films sollte man kein Dynamikwunder erwarten, jedoch erscheint der Sound klar und satt, wenngleich in den Höhen und Bässen nicht ganz so ausgefeilt wie ein Actionfilm.
RezensionBonus
Untertitel sind in Deutsch, Englisch sowie diversen anderen Sprachen vorhanden. Das Bonusmaterial enthält den 20-minütigen Beitrag \"The Eastwood Way\", welcher einen deutlichen Making Of-Charakter aufweist. Clint Eastwood sowie Mitglieder von Cast und Crew sprechen über die Entstehung von GRAN TORINO sowie das Casting der Darsteller, während man Aufnahmen vom Set zu sehen bekommt, die das Gesagte belegen sollen. In \"Die Bemannung des Rades\" geht es zehn Minuten lang um den 1972er Ford Gran Torino, den Clint Eastwood im Film besitzt, sowie allgemein über die Faszination von alten Autos. Auch in \"Gran Torino: Mehr als nur ein Auto\" geht es um heiße Schlitten und Leute, die solche besitzen, erzählen von der Faszination ihrer Wagen. Eigentlich hätte man die vier Minuten auch in das vorherige Feature integrieren können. Der verfügbare BDLive!-Inhalt war zum Zeitpunkt des Tests noch nicht filmspezifisch.
Zitat
Mit GRAN TORINO legt Filmlegende Clint Eastwood (MILLION DOLLAR BABY) sein neuestes Regie- sowie letztes Schauspielwerk vor, wie der Mime öffentlich hat verlautbaren lassen. Zum Ausklang seiner Leinwandkarriere als Darsteller lässt es der bald 80-jährige aber qualitativ nochmal so richtig krachen und legt ein Werk vor, das den Generationenkonflikt so schonungslos offenlegt wie noch nie zuvor. Eastwood spielt den rassistischen, sturen Koreakrieg-Veteranen sowie ehemaligen Ford-Arbeiter Walt Kowalski, der nach dem Tod seiner Frau Dorothy einsam in seinem Haus in einem Viertel wohnt, das von den Weißen verlassen wurde und zunehmend von Immigranten sowie ethnischen Randgruppen wie den Hmong (Exil-Vietnamesen) bevölkert wird. Mitten in diesem Ghetto pflegt er sein schmuckes Häuschen mit korrekt gemähtem Rasen, während in der Nachbarschaft Bandenkriege zwischen Jugendlichen toben. Seine Kinder, von denen er sich entfremdet hat, können ihn nicht dazu bewegen, die Gegend zu verlassen. Sein ganzer Stolz ist ein gehegter und gepflegter 1972er Ford Gran Torino Sport. Genau diesen zu stehlen ist die Aufgabe für den Hmong-Teenager Thao, um in die Jugendgang seines Cousins aufgenommen zu werden. Kowalski erwischt Thao jedoch. Dessen Schwester Sue versucht Kontakte zu dem erzürnten Nachbarn zu knüpfen, was ihr nach einiger Zeit auch gelingt, indem sie ihn zum Essen einlädt als Entschädigung für den versuchten Diebstahl. Walt zeigt sich beeindruckt von der Kultur und Freundlichkeit der Hmong-Familie. Langsam aber sicher bröckelt seine konservative Fassade und er öffnet sich der Welt der Immigranten. Wenn da bloß nicht das Problem mit der Gang wäre, die mit Walt noch ein Hühnchen zu rupfen haben...

Das Werk arbeitet ausgezeichnet den Dreieckskonflikt Generationskonflikt - Alter - Einwanderungsgesellschaft heraus und verknüpft diese drei Elemente zu einem wunderbaren Film, dessen Hauptfigur Clint Eastwood wie auf den Leib geschrieben zu sein schien. Einige Szenen erinnert fast schon an DIRTY HARRY, wenn Walt die Jugendlichen mit gefletschten Zähnen mit einem geknurrten \"Get off my lawn!\" von seinem Grundstück verjagt - mit dem Gewehr im Anschlag. Das Finale dagegen ist genau das Gegenteil von solchen Szenen und vermittelt eine sehr pazifistische Botschaft, ohne zu viel spoilern zu wollen. Trockenen Humor Marke Eastwood bekommt man ebenfalls zur Genüge serviert, so dass auch diese Komponente nicht zu kurz kommt und GRAN TORINO niemals langatmig oder öde erscheinen lässt. Die Hmong-Darsteller wurden allesamt von der Straße weg gecastet und haben bis auf wenige Ausnahmen keine Schauspielerfahrung, was man durchaus auch erkennen kann. Nicht alle wirken hier überzeugend. Trotzdem bekommt man mit GRAN TORINO eine vorzügliche Abschiedsgala von Clint Eastwood geboten, der uns hoffentlich noch lange Zeit hinter der Kamera erhalten bleiben möge.

Die Blu-ray Disc von Warner Home Video bietet gute Werte bei Bild und Ton, während das Bonusmaterial ziemlich mager daherkommt.
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Beschreibung

Produktdetails


Medium Blu-ray
Anzahl 1
FSK Freigegeben ab 12 Jahren
Erscheinungsdatum 10.07.2009
Regisseur Clint Eastwood
Sprache Chinesisch, Deutsch, Dänisch, Englisch, Finnisch, Französisch, Isländisch, Italienisch, Koreanisch, Niederländisch, Norwegisch, Schwedisch, Spanisch (Untertitel: Deutsch, Dänisch, Finnisch, Französisch, Italienisch, Koreanisch, Holländisch, No
EAN 5051890005014
Genre Action
Studio Warner Bros. Entertainment
Spieldauer 116 Minuten
Bildformat 16:9 (2,40:1), HD (1080p)
Tonformat Deutsch: DD 5.1, Englisch: DD 5.1, Französisch: DD 5.1, Italienisch: DD 5.1, Spanisch: DD 5.1, Englisch: Dolby TrueHD 5.1
Verkaufsrang 1.000
Verpackung Blu-ray Softbox Standard
Film (Blu-ray)
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Buchhändler-Empfehlungen

„Clint Eastwoods neustes Meister“

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Oberhausen

Man kann über Clint Eastwood sagen, was man will, aber meiner Meinung nach gehört er zu den Leuten, die im Alter immer besser werden bei/mit dem, was sie tun. Gran Torino ist dafür ein gutes Beispiel.

Clint Eastwood verkörpert Walt Kowalski - einen mürrischen Kriegsveteranen, der grad seine Frau verloren hat und ein sehr distanziertes Verhältnis zu seiner restlichen Familie hat. Walt lebt in einem typischen amerikanischen Viertel; soll heißen, die Amerikaner sind schon lange weggezogen und asiatische Einwanderer haben Walt "umzingelt". Allerdings ist Walt ein Mensch voller Vorurteile gegenüber Ausländern, speziell Asiaten - lebt also irgendwie in der falschen Gegend. Einen alten Baum verpflanzt man jedoch nicht und so bleibt Walt in seinem Viertel wohnen.

Eine Verkettung von merkwürdigen und/oder unglücklichen Umständen bringt eine ganze Lawine von Ereignissen ins Rollen. Walt beginnt umzudenken ...

Die Charaktere entwickeln sich langsam und finden zueinander, bleiben jedoch immer authentisch und glaubwürdig, ebenso wie die Geschichte an sich.
Ganz großes Kino ohne viele Worte!!!
Man kann über Clint Eastwood sagen, was man will, aber meiner Meinung nach gehört er zu den Leuten, die im Alter immer besser werden bei/mit dem, was sie tun. Gran Torino ist dafür ein gutes Beispiel.

Clint Eastwood verkörpert Walt Kowalski - einen mürrischen Kriegsveteranen, der grad seine Frau verloren hat und ein sehr distanziertes Verhältnis zu seiner restlichen Familie hat. Walt lebt in einem typischen amerikanischen Viertel; soll heißen, die Amerikaner sind schon lange weggezogen und asiatische Einwanderer haben Walt "umzingelt". Allerdings ist Walt ein Mensch voller Vorurteile gegenüber Ausländern, speziell Asiaten - lebt also irgendwie in der falschen Gegend. Einen alten Baum verpflanzt man jedoch nicht und so bleibt Walt in seinem Viertel wohnen.

Eine Verkettung von merkwürdigen und/oder unglücklichen Umständen bringt eine ganze Lawine von Ereignissen ins Rollen. Walt beginnt umzudenken ...

Die Charaktere entwickeln sich langsam und finden zueinander, bleiben jedoch immer authentisch und glaubwürdig, ebenso wie die Geschichte an sich.
Ganz großes Kino ohne viele Worte!!!

„Get off my lawn“

Ulrike Brügger, Thalia-Buchhandlung Paderborn

... knurrt Walt Kowalski mit dem Gewehr im Anschlag, als eine asiatische Jugendgang bei einer Schlägerei auf dem Nachbargrundstrück seinen Rasen betritt.

Clint Eastwoods holzschnittartige Mimik ist auch mit 78 Jahren noch so eindrucksvoll, dass er die Schläger fürs erste vertreiben kann. Das tut er keineswegs für seine asiatischen Nachbarn und deren Kinder, den schüchternen Thao und die nicht schüchterne Sue, sondern um nach guter alter Westernmanier sein Hab und Gut zu verteidigen.

Wenn er und die Großmutter von nebenan auf ihren Veranden sitzen, spucken sie mit herzlicher gegenseitiger Verachtung voreinander aus. Hier geht es nicht politisch korrekt zu, und Kowalski ist nie um eine Beleidigung verlegen.

Nach dem Zwischenfall mit der Schlägerei jedoch fangen die Nachbarn an, ihm asiatische Köstlichkeiten vor die Tür zu stellen, die er zunächst sofort in den Müll wirft, sich dann aber, als die Demonstrationen der Dankbarkeit kein Ende nehmen, doch erweichen lässt.

Es sind die eher heiteren Szenen in diesem nicht gewaltarmen Film, wenn Kowalskis Rassismus sich vor guter Küche und der Offenheit und Intelligenz von Thaos Schwester Sue geschlagen gibt.

Eine großartige letzte Rolle für Clint Eastwood, der jetzt nur noch als Regisseur in Erscheinung treten will, wie er selbst bekannt gab. Hoffentlich stimmt's nicht.
... knurrt Walt Kowalski mit dem Gewehr im Anschlag, als eine asiatische Jugendgang bei einer Schlägerei auf dem Nachbargrundstrück seinen Rasen betritt.

Clint Eastwoods holzschnittartige Mimik ist auch mit 78 Jahren noch so eindrucksvoll, dass er die Schläger fürs erste vertreiben kann. Das tut er keineswegs für seine asiatischen Nachbarn und deren Kinder, den schüchternen Thao und die nicht schüchterne Sue, sondern um nach guter alter Westernmanier sein Hab und Gut zu verteidigen.

Wenn er und die Großmutter von nebenan auf ihren Veranden sitzen, spucken sie mit herzlicher gegenseitiger Verachtung voreinander aus. Hier geht es nicht politisch korrekt zu, und Kowalski ist nie um eine Beleidigung verlegen.

Nach dem Zwischenfall mit der Schlägerei jedoch fangen die Nachbarn an, ihm asiatische Köstlichkeiten vor die Tür zu stellen, die er zunächst sofort in den Müll wirft, sich dann aber, als die Demonstrationen der Dankbarkeit kein Ende nehmen, doch erweichen lässt.

Es sind die eher heiteren Szenen in diesem nicht gewaltarmen Film, wenn Kowalskis Rassismus sich vor guter Küche und der Offenheit und Intelligenz von Thaos Schwester Sue geschlagen gibt.

Eine großartige letzte Rolle für Clint Eastwood, der jetzt nur noch als Regisseur in Erscheinung treten will, wie er selbst bekannt gab. Hoffentlich stimmt's nicht.

„Großes Kino!“

Markus Kowal, Thalia-Buchhandlung Köln, Rhein-Center

Walt Kowalski scheint nicht der sympathische Nachbar zu sein, den man sich so wünscht. Er hat enorme Vorurteile und wird selbst von seinen eigenen Kindern gemieden. Aber der Film entwickelt sich in eine Richtung, die einen voll in den Bann zieht. Eine Paraderolle für Clint Eastwood und mal wieder ein cineastisches Meisterwerk von diesem großen Regisseur, welches einen mitreisst. Unbedingt anschauen! Walt Kowalski scheint nicht der sympathische Nachbar zu sein, den man sich so wünscht. Er hat enorme Vorurteile und wird selbst von seinen eigenen Kindern gemieden. Aber der Film entwickelt sich in eine Richtung, die einen voll in den Bann zieht. Eine Paraderolle für Clint Eastwood und mal wieder ein cineastisches Meisterwerk von diesem großen Regisseur, welches einen mitreisst. Unbedingt anschauen!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
20 Bewertungen
Übersicht
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Runter von meinem Rasen
von einer Kundin/einem Kunden aus Linz, Lentia City am 15.10.2013
Bewertet: Medium: DVD

Kriegsveteran und ehemaliger Automechaniker Walt Kowalski ist ein echter Ungustel seine Liebe und Aufmerksamkeit schenkt er nur seinem Rasen und seinem Gran Torino den er jahrelange zusammengebaut hat. Als „verdammte Schlitzaugen“ neben ihm einziehen sind alle Zutaten für die erste Konflikte des rassistischen Antihelden beisammen. Doch aus einem... Kriegsveteran und ehemaliger Automechaniker Walt Kowalski ist ein echter Ungustel seine Liebe und Aufmerksamkeit schenkt er nur seinem Rasen und seinem Gran Torino den er jahrelange zusammengebaut hat. Als „verdammte Schlitzaugen“ neben ihm einziehen sind alle Zutaten für die erste Konflikte des rassistischen Antihelden beisammen. Doch aus einem Grund den Kowalski sich selbst nicht erklären kann knüpft er Kontakt zum Sohne der Einwandererfamilie. Das sich Walt dann aus seinem Zorn auf die Welt herauswagt und sich für schwächer einsetzt überrascht ihn selbst uns als Clint Eastwoodfans jedoch wenig. Dieser Film ist ein Muss für jeden Kinofan.

Großartiger Film!
von Julia Klode am 26.02.2012
Bewertet: Medium: DVD

Zunächst hält man Walt für einen Rassisten. Dann für einen allgemeinen Menschenhasser (sehr sympathisch ;-) ) Aber hinter einer harten Schale steckt ein weicher Kern und Walt wird einem immer und immer mehr sympathisch auch Dank der großartigen Schauspielkunst des Hollywood- Opis Clint Eastwood (man möge mir den Ausdruck verzeihen) Gran... Zunächst hält man Walt für einen Rassisten. Dann für einen allgemeinen Menschenhasser (sehr sympathisch ;-) ) Aber hinter einer harten Schale steckt ein weicher Kern und Walt wird einem immer und immer mehr sympathisch auch Dank der großartigen Schauspielkunst des Hollywood- Opis Clint Eastwood (man möge mir den Ausdruck verzeihen) Gran Torino (das Objekt der Begierde in diesem Film und ja, schon ein schickes Stück) ist ein wahres Meisterwerk, ein Aufruf gegen Rassismus und für Toleranz, berührend, humorvoll (voll von schwarzem Humor) und dramatisch. Ein Film, der wohl ein immer existierendes Gegenwartsthema beinhaltet. Clint Eastwood kann einfach alles- vor allem kauzige Typen spielen. Großes Kino 5 Sterne plus!

Spätes, abgeklärtes Clint-Eastwood-Meisterwerk, das noch lange im Kopf nachwirkt
von Mag. Valentin Robert Lorenzi aus Tulln am 28.08.2011
Bewertet: Medium: DVD

Als absolut Kinosüchtiger und großer Fan des US-Altmeisters Clint Eastwood, der in einer Person alle Funktionen des Autoren-Filmers vereint (ganz zu schweigen von seiner Bekanntheit und Präsenz als Hollywood-Schauspieler in den letzten Jahrzehnten) führte kein Weg daran vorbei, auch für diesen Film eine Kinokarte zu lösen. Dies ist jetzt... Als absolut Kinosüchtiger und großer Fan des US-Altmeisters Clint Eastwood, der in einer Person alle Funktionen des Autoren-Filmers vereint (ganz zu schweigen von seiner Bekanntheit und Präsenz als Hollywood-Schauspieler in den letzten Jahrzehnten) führte kein Weg daran vorbei, auch für diesen Film eine Kinokarte zu lösen. Dies ist jetzt auch schon gute drei Jahre her, der Film ist aber seither nicht aus meinem Gedächtnis verschwunden, weshalb die DVD angeschafft wurde, und dies zu recht: dieser Film ist einer der raren Klassiker, die wohl für immer Eingang in den Spitzenkanon der Kinoliteratur finden werden. Kurz zum Inhalt: der pensionierte Ford-Mitarbeiter und Koreakriegsveteran Walt Kowalski (Eastwood) lebt in der Peripherie der US-Autohochburg Detroit, an der der Niedergang der Autoindustrie deutliche Spuren hinterlassen hat. Nach dem Tod seiner Gattin sieht sich der alternde und rassistische Kowalski mehr und mehr mit hasardierenden migrantischen Jugendgangs in seinem Viertel konfrontiert, denen er anfangs noch mit Autorität, Hund und geladener Waffe Einhalt zu gebieten versucht. Nach einem Vorfall gegen seine Nachbarn, mit denen er sich zögerlich, aber dann umso enger anfreundet, gerät er schließlich ungewollt zwischen die Fronten von Migranten, seinen Nachbarn und den oben erwähnten Gangs. Ein emotional sehr intensiver Film, spannend bis zum letzten Atemzug, viel Gänsehaut, aber auch bissiger Humor inklusive. Er spricht die gesellschaftlich wichtigen Themen Migration bzw. Armut und Arbeitslosigkeit, das Aufeinandertreffen verschiedener Kulturen an und es ist zu wünschen, dass dieser Film noch möglichst viele Seher findet. Ganz große Empfehlung und natürlich alle möglichen Sterne! Möge Eastwood noch ein langes Schaffen möglich sein!