Meine Filiale

Das glücklichste Kleinkind der Welt

Wie Sie Ihr Kind liebevoll durch die Trotzphase begleiten

Harvey Karp

(14)
Buch (Taschenbuch)
Buch (Taschenbuch)
10,00
10,00
inkl. gesetzl. MwSt.
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort lieferbar Versandkostenfrei
Sofort lieferbar
Versandkostenfrei

Weitere Formate

Taschenbuch

10,00 €

Accordion öffnen
  • Das glücklichste Kleinkind der Welt

    Goldmann

    Sofort lieferbar

    10,00 €

    Goldmann

eBook (ePUB)

9,99 €

Accordion öffnen

Beschreibung


Für Eltern, Großeltern, Erzieher und Tagesmütter

»Die Welt vom einzigartigen Standpunkt unserer Kinder aus betrachten …« Mit Dr. Harvey Karp können Eltern die Zeit zwischen dem ersten und vierten Lebensjahr eines Kindes genießen. Um Kleinkinder liebevoll zu erziehen, muss man ihre Art des Denkens und Begreifens verstehen lernen. Wutausbrüche, Geschrei und Trotzanfälle gehören dann bald der Vergangenheit an. Das Ergebnis: zufriedene Eltern und glückliche Kleinkinder.

Die Ergänzung zu »Das glücklichste Baby der Welt«.

Dr. Harvey Karp beschäftigt sich seit 30 Jahren als Kinderarzt und Experte für frühkindliche Entwicklung mit Babys und Kleinkindern. Er ist Assistenz-Professor für Kinderheilkunde an der UCLA School of Medicine und hat eine Praxis in Santa Monica. Karp lebt zusammen mit seiner Frau und seiner Tochter in Kalifornien.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 381
Erscheinungsdatum 08.02.2010
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-442-17125-5
Verlag Goldmann
Maße (L/B/H) 18,3/12,3/3 cm
Gewicht 363 g
Originaltitel The Happiest Toddler on the Block
Abbildungen schwarz-weiss Illustrationen
Übersetzer Karin Wirth
Verkaufsrang 7572

Buchhändler-Empfehlungen

1. Hilfe in der Trotzphase

Andrea Dippel, Thalia-Buchhandlung Weiterstadt

Wer schon einmal die wunderschöne Situation mit einem sich auf den Boden werfenden Kleinkind an der Supermarktkasse, einem bockenden 2-jährigen auf dem Spielplatz oder einem ausflippenden 4-jährigen erlebt hat, wird hier bestens beraten. Harvey Karp, bekannt auch durch seinen Erfolgstitel "Das glücklichste Baby der Welt", zeigt Eltern einfache und leicht anwendbare Wege durch die Trotzphasen-Zeit. Viele Tipps und Überlegungen sind so simpel wie genial und können schnell verinnerlicht werden. Dieses Buch funktioniert wirklich - mit meinem eigenen Sohn (2 1/2) kann ich endlich kritische und konfliktgeladene Situationen entspannt meistern, seit ich angefangen habe, mein eigenes Verhalten zu ändern. Eltern, die sich auf die Ebene ihrer Kinder begeben, merken sehr schnell, wie sich Konflikte und Probleme ganz einfach lösen oder sogar vermeiden lassen.

Wie sie ihr Kind liebevoll durch die Trotzphase begleiten

Rebecca Bäumer, Thalia-Buchhandlung Bergisch Gladbach

Wenn das Kind zwischen ein und fünf Jahre alt ist, ist dies das Richtige Buch. Der bekannte Kinderarzt Dr. Harvey Karp stellt einfache Methoden vor, die Eltern helfen, Kinder aufzuziehen, die aus Liebe. und Respekt gehorchen wollen, anstatt sie durch Angst und Drohungen zum Gehorsam zu zwingen. Durch Kombination seiner bekannten Methoden (Kleinkindsprache und Fastfood-Regel) mit der sehr effektiven neuen Ampelmethode zur Verhaltenslenkung offeriert dieses Buch schnell wirksame Lösungen für vielbeschäftigte Eltern von heute. Indem sie lernen, Ihr Kind in wünschenswertem Verhalten zu bestärken, störendes Verhalten einzuschränken und inakzeptables Verhalten zu stoppen, werden sie in der Lage sein, Trotzanfälle mit erstaunlichem Erfolg zu beenden und sogar zu verhindern. Das Ergebnis: weniger Geschrei, mehr Kooperation, Respekt und ein liebevolles Miteinander.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
14 Bewertungen
Übersicht
9
2
0
0
3

Leider NICHT zu empfehlen
von einer Kundin/einem Kunden aus Kröppelshagen-Fahrendorf am 08.05.2018

Ich habe mich sehr über das Buch gefreut als ich es geschenkt bekommen habe und mir einiges davon versprochen..... aber ab dem Punkt „Auszeiten“ hatte sich das Buch für mich komplett erledigt, absolut nicht so wie ich mit meiner Tochter umgehen möchte! Nein deutlicher, so sollte mit niemandem umgegangen werden !!!

Was für ein Witz
von Horst R. aus Wien am 14.02.2018

Sowas verkauft sich als Pädagogik? Solche Bücher zerstören jedes gesunde selbstbewusstsein eines Kindes.

von einer Kundin/einem Kunden am 29.08.2017
Bewertet: anderes Format

Tolle Fortsetzung und hilfreiche Tipps für den Alltag mit Kleinkind.


  • Artikelbild-0
  • Was ist nur aus Ihrem Baby geworden? Eben noch wiegten Sie ein winziges Neugeborenes im Arm, und das gesamte Elterndasein lag vor Ihnen. Und nun, ehe Sie wissen, wie Ihnen geschieht, ist Ihr Nachwuchs auf einmal ein ganz Anderer - süßer denn je, aber plötzlich eigenwillig, trotzig und schnell wie ein Wiesel. Willkommen im Kleinkindalter!
    Das Kleinkindalter ist einer der fröhlichen Höhepunkte des Elterndaseins. Niemand kann Ihnen die Welt auf eine so wunderbare neue Weise nahebringen wie ein Ein-, Zwei- oder Dreijähriges: die Käfer im Gras, die Form der Wolken, die Burgen in einem Sandhaufen ... Kleinkinder quellen über vor Neugier, Begeisterung und unwiderstehlichem Charme.
    Aber, wie alle Eltern wissen, ist diese Zeit nicht nur ein Zuckerschlecken. Das Kleinkindalter ist wie drei Teile Fiesta gemischt mit zwei Teilen Ringkampf und einem Teil Dschungelexpedition. Deshalb erleben viele Eltern um den ersten Geburtstag ihres Kindes herum einen kleinen »Zusammenprall der Kulturen«, da Verhalten und Wünsche ihres Kleinkindes es unweigerlich auf Kollisionskurs mit den Regeln und Erwartungen der Familie bringen.
    Ein wichtiger Grund für das »wilde« Verhalten von Kleinkindern ist die explosive Gehirnentwicklung, die sich in diesen ersten Jahren vollzieht und durch die sie oft aus dem Gleichgewicht geraten. Zwischen seinem ersten und vierten Geburtstag geht Ihr Kind auf eine spannende Reise, vergleichbar mit einem Ritt auf einem galoppierenden Pferd, durch die es sich -direkt vor Ihren Augen - auf magische Weise von einem tapsigen, gurgelnden (und liebenswerten) kleinen Geschöpf zu einer singenden, scherzenden, gedankenvollen kleinen Persönlichkeit wandelt.
    Aber für diesen Fortschritt ist ein Preis zu zahlen - hauptsächlich durch Beanspruchung Ihres Rückens, Ihrer Geduld und Ihrer geistigen Gesundheit. Jeder, der mit einem Kleinkind zusammenlebt, weiß, wie schnell sich das emotionale Klima verändern kann. In einem Augenblick herrscht eitel Sonnenschein. Und im nächsten - peng! - weint und schreit das Kind und hat einen Trotzanfall (oft an den unpassendsten Orten). Trotz bester Absichten haben Sie möglicherweise das Gefühl, dass die einzigen Wörter, die aus Ihrem Mund kommen, »Nein!«, »Halt!« und »Nicht anfassen!« sind. Und das ist kein Vergnügen.
    Kein Wunder, dass Fragen in Bezug auf Geduld, Bereitschaft zum Teilen und ungestümes Benehmen ganz oben auf der Liste der Dinge stehen, mit denen Eltern zum Kinderarzt kommen. Hunderte von Büchern und Tausende von Artikeln, die zu diesem Thema geschrieben wurden, beweisen, dass Sie nicht allein sind, wenn es Ihnen schwerfällt, mit dem Verhalten Ihres Kleinkindes umzugehen.
    Seit Menschengedenken haben sich zahllose Generationen von Eltern bemüht, ihren Kleinkindern gutes Benehmen beizubringen. Allzu oft wurden Schläge und Drohungen eingesetzt, um sie zu disziplinieren. Eltern, die ihre stürmischen Kleinkinder nicht schlugen, wurden davor gewarnt, dass ihre Kinder zu verwöhnten und aufsässigen Jugendlichen heranwachsen würden.
    Glücklicherweise verloren körperliche Züchtigungen vielerorts schon vor mehr als 50 Jahren als Erziehungsmittel an Bedeutung. Allerdings wurden sie nur zu oft gegen einen weiteren sehr negativen Ansatz eingetauscht - verbale Aggression. Eltern reagierten auf unerwünschtes Verhalten von Kleinkindern oft mit verbalen Angriffen wie »Du bist dumm!« oder »Halt den Mund, oder ich geb dir einen Grund zum Weinen!«.
    In den letzten 30 Jahren haben wir die destruktive Wirkung von Zurückweisungen und verletzenden Worten erkannt. Wir haben allmählich begonnen, Eltern dazu zu ermutigen, auf die Gefühlsausbrüche ihrer Kinder liebevoll und vernünftig zu reagieren. Leider bewirkt man mit geduldigen Erklärungen und respektvoller Ansprache zwar viel bei größeren Kindern, aber wenn es darum geht, aufgebrachte Kleinkinder zu beruhigen, scheitert dieser Ansatz oft.
    Wenn aber die für ältere Kinder geeignete Form der Kommunikation nicht die Antwort ist, was können Eltern dann tun, um ein freundliches, kooperatives Kleinkind aufzuziehen? Sehr viel! Aber bevor Sie mehr darüber erfahren, eine merkwürdige, aber äußerst wichtige Tatsache vorab:
    Kleinkinder sind nicht einfach Miniaturversionen von älteren Kindern. Ihr Gehirn ist viel unreifer, was dazu führt, dass ihr Denken viel rigider und schlichter und ihr Verhalten ziemlich ... »unzivilisiert« ist. Während der nächsten Jahre wird Ihre Aufgabe als Eltern darin bestehen, Ihr Kind zu »zivilisieren«: ihm beizubringen, »Bitte« und »Danke« zu sagen, zu warten, bis es an die Reihe kommt, und auf das Töpfchen zu gehen.

    Dass Kleinkinder anders »ticken« als ältere Kinder, wurde mir als junger Kinderarzt bewusst. Zu Beginn meiner beruflichen Laufbahn folgte ich dem Rat der Lehrbücher und sprach geduldig mit den weinenden Kleinen, die ich untersuchte. Aber meine freundlichen Worte stießen oft auf taube Ohren, und die Kinder schrien noch mehr! Also probierte ich andere Vorgehensweisen aus.
    Ich versuchte es mit Ablenkung (»Schau mal, das lustige Spielzeug!«), Beruhigung (»Siehst du, es kitzelt nur.«), Mitgefühl (»Ich weiß, dass du Spritzen nicht magst, aber .«) und Respekt (»Darf ich mal nachsehen, ob deine Ohren innen drin gesund sind?«). Aber meine liebevollen Worte prallten einfach an ihnen ab. Was den praktischen Nutzen anging, hätte ich ebenso gut Suaheli sprechen können. Trotz meiner besten Absichten endeten viele Vorsorgeuntersuchungen damit, dass eine frustrierte Mutter ein panisch schreiendes Kind hielt, das von einem verlegenen, nervösen Arzt untersucht wurde.
    Dann hatte ich eines Tages eine Eingebung: Kleinkinder denken nicht wie ältere Kinder - warum also mit ihnen reden wie mit älteren Kindern?
    Im Vergleich zu älteren Kindern haben Kleinkinder ein unreifes Gehirn (was kaum überrascht), und wenn sie aufgeregt sind, wird das Zentrum im Gehirn, das für Sprache, Logik und Geduld zuständig ist, buchstäblich ausgeschaltet. Kein Wunder, dass sie impulsiv reagieren und gewissermaßen »primitives Verhalten« zeigen. (Zu Ihrer Information: Dieselbe Veränderung geschieht im Gehirn eines Erwachsenen, wenn er sich aufregt. Deshalb toben und schimpfen wütende Erwachsene -und werden ungeduldig, irrational und mitunter ziemlich »primitiv«!)
    Heureka! Plötzlich fügte sich alles sinnvoll zusammen. Es war kein Zufall, dass es bei Familie Feuerstein ein Kleinkind namens Bamm-Bamm gab. Aufgeregte Kleinkinder spucken, kratzen und schreien, weil ihr gestresstes Gehirn die Kontrolle aufgibt. Innerhalb von Sekunden wird aus einem kleinen Kind eine Art Conan, der Barbar. Und je mehr sie sich aufregen, desto wilder verhalten sie sich.