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Die Rückkehr des Tanzlehrers

Kriminalroman. Ausgezeichnet mit dem Deutschen Bücherpreis, Kategorie Publikumspreis 2003

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Taschenbuch
gebundene Ausgabe

Wer fordert einen toten Mann zum Tango auf?

Stefan Lindman, 37, Polizeikommissar in Südschweden, bekommt an einem Tag gleich zwei schlechte Nachrichten: Er hat Krebs, und sein ehemaliger Kollege und Mentor, Herbert Molin, wurde Opfer eines Gewaltverbrechens. Um auf andere Gedanken zu kommen, fährt Lindman hinauf nach Norrland. Dort hat Herbert Molin nach seiner Pensionierung in völliger Abgeschiedenheit gelebt, bis er am 19. Oktober 1999 überfallen, gefoltert und getötet wurde – ein Mord, der einer Hinrichtung gleicht.

Lindman war dem verschlossenen Alten nie besonders nah gekommen, doch nun weiß er, daß Molin sich aus Angst zurückgezogen hatte. Wovor hatte Molin Angst? Und warum hinterließ der Mörder als sichtbaren Hinweis auf den Dielen des Hauses die blutigen Spuren eines Tanzes: den letzten, tödlichen Tango, zu dem er sein Opfer aufforderte?

Während Lindman versucht, mit sich und seiner Krankheit ins reine zu kommen, scheut er kein Risiko und ist den Ermittlungen der Kollegen vor Ort immer eine Nasenlänge voraus...

Portrait

Henning Mankell, geboren 1948 in Härjedalen, war einer der großen schwedischen Gegenwartsautoren, von Lesern rund um die Welt geschätzt. Sein Werk wurde in über vierzig Sprachen übersetzt, es umfasst etwa vierzig Romane und zahlreiche Theaterstücke. Nicht nur sein Werk, sondern auch sein persönliches Engagement stand im Zeichen der Solidarität. Henning Mankell lebte abwechselnd in Schweden und Mosambik, wo er künstlerischer Leiter des Teatro Avenida in Maputo war. Er starb am 5. Oktober 2015 in Göteborg. Seine Taschenbücher erscheinen bei dtv.

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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 512
Erscheinungsdatum 01.09.2009
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-423-21171-0
Verlag dtv
Maße (L/B/H) 19/12,1/3,2 cm
Gewicht 357 g
Originaltitel Danslärarens aterkomst
Auflage 3. Auflage
Übersetzer Wolfgang Butt
Buch (Taschenbuch)
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9,95
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Buchhändler-Empfehlungen

Vera Theus, Thalia-Buchhandlung Solingen

Manuell verwebt hier historische Ereignisse und kriminalistischen Spürsinn gekonnt zu einem spannenden Roman im gewohnt guten Stil.

Katja Engler, Thalia-Buchhandlung Berlin

Dieser Mankell-Krimi ist sehr spannend und kommt wunderbar ohne Wallander aus. Es herrscht die altbekannte Stimmung, der Fall ist schlüssig und lässt einen bis zuletzt mitfiebern.

Kundenbewertungen

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Bewegend
von Brigitte Bouman-Mengering aus Lingen (Ems) am 27.04.2011

Der Kommissar Lindman erkrankt an Krebs und erfährt,daß sein Ausbilder Molin getötet wurde.Um mit all dem fertig zu werden,nimmt er sich frei und fährt nach Norrland.Dort muss er sich nicht nur mit seinem Krebs auseinandersetzen,sondern auch mit der Vergangenheit seines Ausbilders.War der Mann,von dem er so viel hielt,ein alter ... Der Kommissar Lindman erkrankt an Krebs und erfährt,daß sein Ausbilder Molin getötet wurde.Um mit all dem fertig zu werden,nimmt er sich frei und fährt nach Norrland.Dort muss er sich nicht nur mit seinem Krebs auseinandersetzen,sondern auch mit der Vergangenheit seines Ausbilders.War der Mann,von dem er so viel hielt,ein alter SS-Mann?Wie kann es sein,daß er ihn so wenig kennt?Voller Zweifel und Fragen versucht er den Fall zu lösen und auch noch sich mit seiner Krankheit abzufinden.Ein echter Mankell.Tiefgründig und bewegend.

guter Lesestoff
von leymich am 06.01.2011

Ein sehr guter vieleicht auch wichtiger Roman wenngleich auch nicht sein bestes Werk. In diesem Roman ist Stefan Lindman die Hauptperson. Ebenso wie Kurt Wallander steht er auch er mitten in einer Existenzkrise. Die Krise des Stefan Lindman ist noch existenzieller, er hat einen Knoten in der Zunge die Diagnose ist Krebs. Zufälli... Ein sehr guter vieleicht auch wichtiger Roman wenngleich auch nicht sein bestes Werk. In diesem Roman ist Stefan Lindman die Hauptperson. Ebenso wie Kurt Wallander steht er auch er mitten in einer Existenzkrise. Die Krise des Stefan Lindman ist noch existenzieller, er hat einen Knoten in der Zunge die Diagnose ist Krebs. Zufällig erfährt er, dass sein ehemaliger Kollege ermordet wurde. Krankgeschrieben macht er sich auf, um näheres über die Ursache zu erfahren. Die Nachforschungen ergeben, dass sein Exkollege ein SS-Mitglied war, der Mord muss direkt mit dieser Tatsache zu tun haben. Die Story ist sehr interessant, hat mehrere Wendungen und kann auch mitreißen, Stefan Lindman ist eine Art Wallander light! Stefan Lindman verllert sich des öffteren in seiner Krebserkrankung, viele seiner Gedanken widerholen sich zu häufig für meinen Geschmack. Insgesamt ist es ein durchaus lesenswertes Werk aber Mankell kann es eben noch besser. Henning Mankell schreibt exzellente Krimis es gelingt ihm meisterhaft Spannung aufzubauen und zu halten. Wie gesagt ein guter wenn auch nicht sein bester Roman.

Tanz in den Tod
von Thomas Breuer aus Ried am 03.09.2009

Stefan Lindmans Mentor Herbert Molin wird zu Hause ermordet aufgefunden. Ein Schock für Stefan, aber leider nicht der einzige. Gleichzeitig erfährt er, dass er an Krebs erkrankt ist. Da Lindman nicht weis, ob der Tumor gut- oder bösartig ist, beschließt er zur Ablenkung sich an den Ermittlungen nach Herbert Molins Mörder zu bete... Stefan Lindmans Mentor Herbert Molin wird zu Hause ermordet aufgefunden. Ein Schock für Stefan, aber leider nicht der einzige. Gleichzeitig erfährt er, dass er an Krebs erkrankt ist. Da Lindman nicht weis, ob der Tumor gut- oder bösartig ist, beschließt er zur Ablenkung sich an den Ermittlungen nach Herbert Molins Mörder zu beteiligen. Dabei stößt er auf dunkle Geheimnisse, die auch die Vergangenheit seiner Familie betrifft. Auch ohne Kurt Wallander ist dies ein aufregender Roman. Hier wird sozusagen die Vorgeschichte von Stefan Lindman erzählt, der in späteren Geschichten ein Kollege von Kurt und Linda Wallander wird. In gewohnter Manier öffnet Henning Mankell, für seine Leser, Türen zu dunklen Räumen, um sie erst am Schluss des Romans aus dem Grauen zu entlassen.