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Briefe in die chinesische Vergangenheit

Roman

Die wunderbaren Abenteuer und Entdeckungen des Chinesen Kao-tai in der Welt der Großnasen

Ein Mandarin aus dem China des 10. Jahrhunderts versetzt sich mit Hilfe eines »Zeit-Reise-Kompasses« in die heutige Zeit. Er überspringt nicht nur tausend Jahre, sondern landet auch in einem völlig anderen Kulturkreis: in einer modernen Großstadt, deren Name in seinen Ohren wie Min-chen klingt und die in Ba Yan liegt. Verwirrt und wißbegierig stürzt sich Kao-tai in ein Abenteuer, von dem er nicht weiß, wie es ausgehen wird. In Briefen an seinen Freund im Reich der Mitte schildert er seine Erlebnisse und Eindrücke, erzählt vom seltsamen Leben der »Großnasen«, von ihren kulturellen und technischen Errungenschaften und versucht Beobachtungen und Vorgänge zu interpretieren, die ihm selbst zunächst unverständlich sind.

Rezension
"Mit seinem Roman 'Briefe in die chinesische Vergangenheit' von 1985 gelang Herbert Rosendorfer ein bis heute erfolgreicher Bestseller."
Alexander Altmann, tz 07.08.2008
Portrait
Herbert Rosendorfer, am 19. Februar 1934 in Bozen geboren und ebendort am 20. September 2012 verstorben, war Gerichtsassessor in Bayreuth, dann Staatsanwalt und ab 1967 Richter in München, von 1993 bis 1997 in Naumburg/Saale. Seit 1969 zahlreiche Veröffentlichungen, unter denen die ›Briefe in die chinesische Vergangenheit‹ (dtv 10541 und 25044) am bekanntesten geworden sind. Herbert Rosendorfer war Mitglied der Bayerischen Akademie der Schönen Künste sowie der Akademie der Wissenschaften und der Literatur in Mainz und wurde mit zahlreichen bedeutenden Auszeichnungen geehrt, zuletzt 2010 mit dem CORINE-Ehrenpreis des Bayerischen Ministerpräsidenten.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 368
Erscheinungsdatum 01.10.2009
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-423-21173-4
Verlag dtv
Maße (L/B/H) 19/12/2,7 cm
Gewicht 311 g
Verkaufsrang 24735
Buch (Taschenbuch)
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Buchhändler-Empfehlungen

Entdecken Sie das München der Achtziger Jahre neu

Monika Fuchs, Thalia-Buchhandlung Hamburg

Eine ungewöhnliche Erzählperspektive hat sich Herbert Rosendorfer für seinen modernen „Klassiker“ „Briefe in die chinesische Vergangenheit“ ausgesucht. Erzählt wird die Geschichte von Kao-tai, einem chinesischen Mandarin aus dem 10. Jahrhundert. Dieser gelangt durch eine Zeitmaschine in das „Min Chen“ der Achtziger Jahre und schreibt darüber Briefe an seinen Freund Dji-gu. Das schöne an dieser Geschichte sind zum einen die Verknüpfung von alter chinesischer Philosophie (Konfuzius und Laotse) mit unserer schnelllebigen Gegenwart und zum anderen die Beschreibung der Zeit in den Achtziger Jahren, die ja in der Zwischenzeit auch schon wieder etwas her ist. Ist unsere Fortschrittsgläubigkeit wirklich sinnvoll oder laufen wir dadurch vor unserem Leben davon? Entdecken Sie wunderbare Wortschöpfungen aus den Begriffen, wie sie Kao-tai versteht, wie z.B. den Traubenwein in schäumender Form (Mo-te Shang-dong) oder den Komponisten We-to-feng. Ein wunderbar humorvolles, intelligentes Buch, in dem es durchaus auch etwas zum Nachdenken und Innehalten gibt.

Kundenbewertungen

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Ansichtssache
von einer Kundin/einem Kunden aus Riehen am 24.04.2014
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Ein chinesischer Zeitreisender landet nicht im China unserer Zeit; er landet in München in den 1970ern oder 1980ern. Er schreibt seinem Freund Briefe, die auf humorvolle Art die Probleme der Gesellschaft aufzeigen. Die Briefe werden per Zeitreise 1'000 Jahre zurück nach China geschickt.

Geistreiches Buch über die heutige Zeit
von Herbert Löscher aus Buchs SG am 24.11.2012
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Ein Chinese aus alter Vergangenheit gelangt mittels einer Zeitmaschine in das München der heutigen Zeit - und die Konfrontation seiner alten Kultur mit unserer heutigen Lebensart ist äusserst geistreich und amüsant gestaltet. Ich habe in letzter Zeit kein Buch gelesen, das mir so gut gefallen hat wie dieses. Da ist einiges wirkl... Ein Chinese aus alter Vergangenheit gelangt mittels einer Zeitmaschine in das München der heutigen Zeit - und die Konfrontation seiner alten Kultur mit unserer heutigen Lebensart ist äusserst geistreich und amüsant gestaltet. Ich habe in letzter Zeit kein Buch gelesen, das mir so gut gefallen hat wie dieses. Da ist einiges wirklich sehr beherzigenswert.

Mit der Zeitmaschine nach Min-chen
von Frank Ziegler am 07.08.2011

Ein chinesischer Mandarin aus dem 10. Jahrhundert gelangt mittels eines Zeit-Reise-Kompasses in das heutige München und sieht sich mit dem völlig anderen Leben der "Ba Yan" und ihren kulturellen und technischen Errungenschaften konfrontiert. Die grotesken Erlebnisse und witzigen Kommentare des der deutschen Sprache zunächst unku... Ein chinesischer Mandarin aus dem 10. Jahrhundert gelangt mittels eines Zeit-Reise-Kompasses in das heutige München und sieht sich mit dem völlig anderen Leben der "Ba Yan" und ihren kulturellen und technischen Errungenschaften konfrontiert. Die grotesken Erlebnisse und witzigen Kommentare des der deutschen Sprache zunächst unkundigen Chinesen ergeben eine höchst vergnügliche Lektüre. In Briefen an seinen Freund Dji-gu im Reich der Mitte schildert der Zeitreisende Kao-tai, Kwan der Klasse 'A 4' und Präfekt der kaiserlichen Dichtergilde 'Neunundzwanzig moosbewachsene Felswände', seine Eindrücke und Erlebnisse und erzählt ausführlich und in fesselnder Weise vom - für ihn - seltsamen Leben der "Grossnasen".