In der Sommerfrische

Erzählungen 1880 - 1887

Anton Tschechow

(1)
Die Leseprobe wird geladen.
Buch (Taschenbuch)
Buch (Taschenbuch)
9,90
9,90
inkl. gesetzl. MwSt.
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort lieferbar Versandkostenfrei
Sofort lieferbar
Versandkostenfrei

Weitere Formate

Taschenbuch

9,90 €

Accordion öffnen
  • In der Sommerfrische

    dtv

    Sofort lieferbar

    9,90 €

    dtv

gebundene Ausgabe

2,99 €

Accordion öffnen

eBook (ePUB)

4,99 €

Accordion öffnen

Beschreibung


»Er ist der subtilste Analytiker menschlicher Beziehungen.« Virginia Woolf

In diesen 58 frühen Erzählungen geht Anton Tschechow geistreich, kritisch und wortgewandt gesellschaftlichen Missständen, persönlichen Schrullen und anderen Eigenheiten auf den Grund. Dass er dabei stets die Liebe zu seinen Figuren bewahrt, ist das Geheimnis seines Erfolges.

Anton Pawlowitsch Tschechow kommt am 29. Januar 1860 im südrussischen Taganrog zur Welt. Nach dem Abitur 1879 studiert er in Moskau Medizin und veröffentlicht ab 1880 zahlreiche Erzählungen in Zeitungen und Zeitschriften, zunächst unter dem Pseudonym Tschechonte. Er praktiziert nach Abschluss des Studiums nur kurze Zeit als Arzt und widmet sich bald ganz dem Schreiben. Der Schriftsteller setzt sich mit großem Engagement für Arme und Kranke ein und stiftet mehrere Schulen. 1904 stirbt er während eines Kuraufenthalts in Badenweiler an der sich stetig verschlimmernden Lungentuberkulose, an der der Schriftsteller seit 20 Jahren leidet. Tschechow gilt bis heute als unübertroffener Meister der Kurzprosa. Er trug maßgeblich zur Formung der modernen Novelle und Short Story bei. Bis heute ist er der weltweit am häufigsten aufgeführte Dramatiker nach Shakespeare..
Vera Bischitzky, Publizistin und literarische Übersetzerin, lebt in Berlin. Neben Werken der Gegenwartsliteratur (u.a. Dina Rubina, Jewsej Zeitlin) übersetzte sie unter anderem Schriften des Historikers Simon Dubnow und Erzählungen und Theaterstücke von Anton Tschechow. Für die Neuübersetzung von 'Tote Seelen' wurde sie 2010 mit dem Helmut-M.-Braem-Übersetzerpreis ausgezeichnet..
Barbara Conrad wurde 1937 in Heidelberg geboren. Nach einer Bibliothekarsausbildung studierte sie Slawistik, Anglistik und Germanistik und promovierte 1971. Danach arbeitete Barbara Conrad als wissenschaftliche Mitarbeiterin und Assistentin am Slawistischen Institut der Universität Heidelberg und hatte Lehraufträge in Kassel. Seither ist sie freiberuflich als Übersetzerin und Herausgeberin tätig. 2011 erhielt sie für die Übertragung von Tolstois Krieg und Frieden den Preis der Leipziger Buchmesse..
Barbara Schaefer studierte Slawistik und Kommunikationswissenschaft in Marburg, Fribourg und Warschau. Seit 1987 ist sie als Kulturvermittlerin und Literaturübersetzerin aus dem Polnischen und Russischen tätig. Zu den von ihr übersetzten Autoren gehören neben Włodzimierz Odojewski auch Andrzej Szczypiorski, Tecia Werbowski, Ayten Akshin und Anton Tschechow. Sie lebt in Bern..
Dorothea Trottenberg studierte Slavistik in Köln und Leningrad. Sie arbeitet als Bibliothekarin und als freie Übersetzerin klassischer und zeitgenössischer russischer Literatur, unter anderem von Michail Bulgakov, Nikolaj Gogol, Vladimir Sorokin, Lev Tolstoj, Ivan Turgenev und Ivan Bunin. 2007 wurde sie mit dem Christoph-Martin-Wieland-Übersetzerpreis ausgezeichnet. 2012 erhielt sie den Paul-Celan-Preis für herausragende Übersetzungen ins Deutsche.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 512
Erscheinungsdatum 01.12.2009
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-423-13831-4
Verlag dtv
Maße (L/B/H) 19,4/12/3 cm
Gewicht 428 g
Übersetzer Vera Bischitzky, Kay Borowsky, Barbara Conrad, Ulrike Lange, Barbara Schaefer

Kundenbewertungen

Durchschnitt
1 Bewertungen
Übersicht
1
0
0
0
0

Genialer Erzähler
von Daniel Erni aus Basel am 01.11.2009

2010 feiert die Literaturwelt den 150. Geburtstag von Anton Tschechow. Ein Grund, die Erzählungen des russischen Autoren (wieder) zu lesen. Im Band "In der der Sommerfrische" versammeln sich die Erzählungen aus den Jahren 1880 bis 1887. Wundervoll, wie Tschechow die Sonderbarkeiten und Schwächen seiner Figuren aufzeichnet, sie d... 2010 feiert die Literaturwelt den 150. Geburtstag von Anton Tschechow. Ein Grund, die Erzählungen des russischen Autoren (wieder) zu lesen. Im Band "In der der Sommerfrische" versammeln sich die Erzählungen aus den Jahren 1880 bis 1887. Wundervoll, wie Tschechow die Sonderbarkeiten und Schwächen seiner Figuren aufzeichnet, sie dabei aber nicht der Lächerlichkeit preisgibt. Solche schrulligen Figuren wünschte man sich mehr in der Literatur.


  • Artikelbild-0