Meine Filiale

Kafka am Strand

Roman - Geschenkausgabe

Haruki Murakami

(42)
Buch (Taschenbuch)
Buch (Taschenbuch)
12,00
12,00
inkl. gesetzl. MwSt.
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort lieferbar Versandkostenfrei
Sofort lieferbar
Versandkostenfrei

Weitere Formate

Taschenbuch

ab 12,00 €

Accordion öffnen

gebundene Ausgabe

28,00 €

Accordion öffnen

eBook (ePUB)

8,99 €

Accordion öffnen

Beschreibung

Die Geschenkausgabe mit der abgerundeten Ecke: anspruchsvolle Haptik, hochwertiges Papier, mit Lesebändchen, kleines Format.

Der 15-jährige Kafka Tamura reißt von zu Hause aus und flüchtet vor einer düsteren Prophezeiung seines Vaters auf die Insel Shikoku. Seine abenteuerliche Reise führt ihn in eine fremde Stadt, wo er der faszinierenden Bibliotheksleiterin Saeki begegnet und ihr verfällt. Er macht die Bekanntschaft mit einem geheimnisvollen alten Mann, der mit Katzen sprechen kann, und gleitet ab in eine fremde, seltsame Welt. Was ist Traum, was ist Wirklichkeit? Wo endet diese Reise voller rätselhafter Begegnungen und labyrinthischer Wege?



Ausstattung: mit Lesebändchen

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 891
Erscheinungsdatum 21.09.2009
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-442-74043-7
Verlag btb
Maße (L/B/H) 14,6/10,1/4 cm
Gewicht 420 g
Originaltitel Umibe no Kafuka
Übersetzer Ursula Gräfe
Verkaufsrang 26709

Buchhändler-Empfehlungen

Nicole Krauß, Thalia-Buchhandlung Karlsruhe

Dieses Buch ist definitv: außergewöhnlich, skurril, fantastisch, dramatisch, hat wunderbare liebenswerte Figuren, Wendungen die einen staunen lassen! Absoluter Lesetipp!

Damian Wischnewsky, Thalia-Buchhandlung

Die Reise eines 15-jährigen - entführt uns (typisch Murakami) über gelegentlich surreal-phantastische Pfade in das Innerste des Protagonisten. Tiefsinnig, komisch, außergewöhnlich!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
42 Bewertungen
Übersicht
28
11
3
0
0

Wie soll man das bewerten?
von Io am 25.07.2020
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

Das war gut: Es ist höchst unterhaltsam, lustig, einfallsreich. Das war schlecht: Die ganze Handlung ist so schwer zu überblicken. Man kennt sich wenig aus, manchmal wird auf etwas Bezug genommen das etliche Seiten vorher passiert ist. Die Hauptperson Kafka fand ich weniger interessant als die beiden anderen Hauptpersonen. Ich... Das war gut: Es ist höchst unterhaltsam, lustig, einfallsreich. Das war schlecht: Die ganze Handlung ist so schwer zu überblicken. Man kennt sich wenig aus, manchmal wird auf etwas Bezug genommen das etliche Seiten vorher passiert ist. Die Hauptperson Kafka fand ich weniger interessant als die beiden anderen Hauptpersonen. Ich fand es zum Teil sehr faszinierend, aber den Kafka-Teil immer weniger interessant und die letzten Seiten fand ich nicht besonders. Alles so abstrakt.

von einer Kundin/einem Kunden am 13.05.2020
Bewertet: anderes Format

Sehr gutes Einstiegsbuch in Murakamis Literatur. Eine ungewöhnliche, surreale Handlung, die nicht nur einmal regelrecht kafkaesk anmutet und auch vor verstörenden Passagen nicht zurück schreckt. Die Geschichte übt eine eigene Faszination aus,für die man aber auch offen sein muss.

Klasse Buch
von Jason am 15.05.2019
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Für mich, der eigentlich hauptsächlich nur Geschichtsromane und Biographien liest, war dies eine willkommene Abwechslung. Kafka am Strand ist von vorne bis hinten gut durchdacht und hält den Leser dauerhaft am Gerät bzw. Buch. Vor allem der Wechsel der Perspektiven pro Kapitel ist sehr erfrischend, da man mehrere Stränge glei... Für mich, der eigentlich hauptsächlich nur Geschichtsromane und Biographien liest, war dies eine willkommene Abwechslung. Kafka am Strand ist von vorne bis hinten gut durchdacht und hält den Leser dauerhaft am Gerät bzw. Buch. Vor allem der Wechsel der Perspektiven pro Kapitel ist sehr erfrischend, da man mehrere Stränge gleichzeitig verfolgen kann. Ich freue mich, weitere Bücher Murakamis in der Zukunft zu lesen.


  • Artikelbild-0
  • Artikelbild-1
  • An Geld bist du jetzt auch irgendwie gekommen, ja?", sagt der Junge namens Krähe in seiner üblichen, etwas schwerfälligen Sprechweise, als wäre er gerade aus dem Tiefschlaf erwacht und als funktionierten seine Sprechmuskeln noch nicht richtig. Aber das ist reine Attitüde, in Wirklichkeit ist er hellwach. Wie immer. Ich nicke.
    "Wie viel ungefähr?"
    Ich überschlage die Summe noch einmal im Kopf.
    "Ungefähr 400 000 in bar. Außerdem kann ich noch ein bisschen mit der Karte vom Bankkonto ziehen. Natürlich wird das nicht ewig reichen, aber für den Anfang geht's doch, oder?"
    "Nicht schlecht", sagt Krähe. "Für den Anfang ..."
    Ich nicke.
    "Aber das ist doch nicht das Geld, das dir der Weihnachtsmann letztes Jahr gebracht hat, oder?" "Nein", sage ich.
    Krähe verzieht ironisch die Lippen und sieht sich um. "Es stammt aus irgendjemandes Schublade hier -könnte das sein?"
    Ich gebe keine Antwort. Natürlich weiß er ganz genau, woher das Geld kommt. Er braucht gar nicht so drumherum zu reden. Das tut er nur, um mich aufzuziehen.
    "Schon gut", sagt Krähe. "Du brauchst ja Geld. Dringend. Irgendwie musstest du es ja in die Finger bekommen. Leihen, erschwindeln, stehlen . " egal wie. Es gehört doch sowieso deinem Vater. Für den Anfang wirst du schon zurechtkommen. Aber was gedenkst du zu tun, wenn die 400 000 aufgebraucht sind? Geld wächst nicht von alleine im Portemonnaie nach wie Pilze im Wald. Du musst essen und irgendwo schlafen. Irgendwann ist es dann alle."
    "Das überlege ich mir, wenn es so weit ist", sage ich.
    "Das überlege ich mir, wenn es so weit ist", äfft Krähe mich nach und breitet die Handflächen aus, wie um das Gewicht meiner Worte zu ermessen.
    Ich nicke.
    "Zum Beispiel Arbeit suchen oder was?" "Vielleicht."
    Krähe schüttelt den Kopf. "Dazu musst du das Leben erst mal besser kennen. Wie soll denn ein fünfzehnjähriger Junge in einer fremden Gegend einen Job finden? Du hast ja nicht mal die Schule abgeschlossen. Wer wird so jemanden schon einstellen?"
    Ich erröte ein bisschen. Ich werde immer gleich rot.
    "Ist ja schon gut", sagt Krähe. "Außerdem bringt die ganze Schwarzseherei nichts, wenn man noch nicht mal angefangen hat. Du hast dich entschieden, jetzt musst du deinen Entschluss in die Tat umsetzen. Schließlich ist es dein Leben. Konkret bleibt dir nichts anderes übrig, als das zu tun, was du vorhast."
    Genau, immerhin ist das mein Leben.
    "Aber vor allem musst du jetzt stark werden."
    "Ich gebe mir Mühe."
    "Stimmt", sagt Krähe. "In den letzten Jahren bist du ganz schön kräftig geworden. Das kann ich nicht leugnen."
    Ich nicke.
    "Allerdings bist du erst fünfzehn", sagt Krähe. "Dein Leben hat, gelinde ausgedrückt, gerade erst begonnen. Die Welt ist voll von Dingen, denen du noch nie begegnet bist. Von denen du überhaupt noch keine Vorstellung hast."
    Wie üblich sitzen wir nebeneinander auf dem alten Ledersofa im Arbeitszimmer meines Vaters. Krähe schätzt diesen Raum sehr. Er liebt die kleinen Gegenstände, die es hier gibt. Gerade spielt er mit einem gläsernen Briefbeschwerer, der die Form einer Biene hat. Natürlich lässt er sich nicht blicken, wenn mein Vater zu Hause ist.
    "Eins steht jedenfalls fest", sage ich, "ich muss hier raus. Daran ist nicht zu rütteln."
    "Mag sein", pflichtet Krähe mir bei. Er legt den Briefbeschwerer auf den Tisch und verschränkt die Hände hinter dem Kopf. "Aber das ist keine Lösung für alles. Ich will deinen Entschluss nicht ins Wanken bringen, aber ich weiß nicht, ob du dem Ganzen wirklich entkommen kannst, auch wenn du noch so weit fährst. Du solltest dir nicht allzu viel von der Entfernung versprechen."
    Ich denke über die Entfernung nach. Krähe drückt sich seufzend die Fingerkuppen auf beide Augenlider. Dann spricht er mich aus dem Dunkel seiner geschlossenen Augen an.
    "Spielen wir unser Spiel?"
    "Einverstanden." Ich schließe ebenfalls die Augen und atme langsam und tief ein.
    "A