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  • Das Haus /House of Leaves

Das Haus /House of Leaves

Und falls Sie irgendwann einmal zufällig an diesem Haus vorbeikommen sollten, bleiben Sie nicht stehen, gehen Sie auch nicht langsamer, sondern gehen Sie einfach weiter. Da ist nichts. Seien Sie vorsichtig... - Roman

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Inhalt und Details


Das Kultbuch über ein Haus, das stärker ist als du

Als der Erfolgsschriftsteller Will Navidson mit seiner Frau und den beiden Kindern in das neue Haus zieht, ahnt er nicht, was für ein Alptraum ihm bevorsteht. Er bemerkt eines Tages, dass dieses Haus über Räume verfügt, die kein Grundriss verzeichnet. Bei einer ersten Erkundung dieser Räume kommt er mit dem Schrecken davon und findet gerade noch den Rückweg. Doch das Haus beginnt ein immer monströser werdendes Eigenleben zu führen. Und immer mehr der herbeigerufenen Spezialisten und Helfer fallen den unheimlichen Räumen zum Opfer …

"Ein großartiger Roman. Ein phänomenales Debüt. Hinreißend lebendig, auf erhabene Weise unheimlich, in erschütterndem Maße furchteinflößend, atemberaubend intelligent." Bret Easton Ellis
  • Einband

    Taschenbuch

  • Seitenzahl

    797

  • Erscheinungsdatum

    19.10.2009

  • Sprache

    Deutsch

  • ISBN

    978-3-442-73970-7

  • Verlag btb

Beschreibung & Medien


Das Kultbuch über ein Haus, das stärker ist als du

Als der Erfolgsschriftsteller Will Navidson mit seiner Frau und den beiden Kindern in das neue Haus zieht, ahnt er nicht, was für ein Alptraum ihm bevorsteht. Er bemerkt eines Tages, dass dieses Haus über Räume verfügt, die kein Grundriss verzeichnet. Bei einer ersten Erkundung dieser Räume kommt er mit dem Schrecken davon und findet gerade noch den Rückweg. Doch das Haus beginnt ein immer monströser werdendes Eigenleben zu führen. Und immer mehr der herbeigerufenen Spezialisten und Helfer fallen den unheimlichen Räumen zum Opfer …

"Ein großartiger Roman. Ein phänomenales Debüt. Hinreißend lebendig, auf erhabene Weise unheimlich, in erschütterndem Maße furchteinflößend, atemberaubend intelligent." Bret Easton Ellis

Artikeldetails

  • Einband

    Taschenbuch

  • Seitenzahl

    797

  • Erscheinungsdatum

    19.10.2009

  • Sprache

    Deutsch

  • ISBN

    978-3-442-73970-7

  • Verlag btb
  • Maße (L/B/H)

    24/17,3/4,8 cm

  • Gewicht

    1198 g

  • Originaltitel House of Leaves
  • Übersetzer

    Christa Schuenke

  • Verkaufsrang

    33196

Buchhändler-Empfehlungen

Jana Düwel, Thalia-Buchhandlung Kassel

Wer eine Alternative zu Lovecrafts Cosmic Horror sucht, sollte bei Danielewski Befriedungung finden. In einem schroffen und düsteren Ton entführt uns der Autor in eine unbekannte Welt und zeigt uns, dass auch im vermeintlich Alltäglichen ein kosmischer Schrecken lauern kann.

Demian Stock, Thalia-Buchhandlung Düren

Avantgarde in Form einer Horror-Geschichte. Eines der Bücher, bei denen die Story im Hintergrund und die Form im Zentrum steht. Kann ich jedem Hobby-Kryptographen empfehlen.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
19 Bewertungen
Übersicht
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Buch, das Alpträume verursacht
von einer Kundin/einem Kunden aus Dübendorf am 01.10.2020

Mein absolutes Lieblingsbuch! Es war zwar nicht immer einfach zu lesen, aber die unkonventionelle Art, ein Buch zu gestalten, hat mich in ihren Bann gezogen. Tatsächlich habe ich einen Alptraum von diesem Buch bekommen, aber da ich unheimliche, düstere Plots und Stimmungen über alles liebe, sehe ich das absolut als Auszeichnung ... Mein absolutes Lieblingsbuch! Es war zwar nicht immer einfach zu lesen, aber die unkonventionelle Art, ein Buch zu gestalten, hat mich in ihren Bann gezogen. Tatsächlich habe ich einen Alptraum von diesem Buch bekommen, aber da ich unheimliche, düstere Plots und Stimmungen über alles liebe, sehe ich das absolut als Auszeichnung an. Hinzuzufügen ist, dass dieses Buch nicht für alle Leser geeignet ist. Ich denke, man wird es entweder hassen oder lieben. Einen Versuch ist es wert....

Ein durchdachtes Meisterwerk, auf das man sich allerdings einlassen muss.
von einer Kundin/einem Kunden aus Lübeck am 14.08.2020

Eines der verrücktesten Bücher, die ich jemals gelesen habe. Erst im Nachhinein und beim Lesen der ein oder anderen Analyse, wurden mir viele der genialen Züge des Autors bewusst. Dieses Buch handelt von einem Haus, das sich ständig verändert und die Besitzer in die Irre führt, das Buch tut genau das selbe mit dem Leser. Darauf ... Eines der verrücktesten Bücher, die ich jemals gelesen habe. Erst im Nachhinein und beim Lesen der ein oder anderen Analyse, wurden mir viele der genialen Züge des Autors bewusst. Dieses Buch handelt von einem Haus, das sich ständig verändert und die Besitzer in die Irre führt, das Buch tut genau das selbe mit dem Leser. Darauf muss man sich erst einmal einlassen können. Zum Erlebnis beim Lesen gehört dazu, dass man verwirrt ist, verstört, vielleicht auch frustriert. So wie das Haus immer merkwürdiger wird, geschieht das gleiche auch mit dem Buch. Die Schrift ist anfangs relativ normal bis sich alles immer weiter verschachtelt, der Text Formen nachzeichnet die im Buch beschrieben werden, ein Labyrinth aus echten und falschen Fußnoten, gestrichenen oder gespiegelten, umrahmten und anders veränderten Texten entsteht. Ich kann nur empfehlen, nach dem Lesen die eine oder andere Analyse zum Buch zu lesen, einiges fällt einem gar nicht auf. Das Buch ist so durchdacht konstruiert, es ist der Wahnsinn.

Tolle Grundidee, leider etwas zu überladen
von Nicoles Bücherwelt am 29.12.2016

Ein Haus, das ein Eigenleben führt... Johnny Truant hatte es nicht immer leicht im Leben. Doch dieses ändert sich nochmal schlagartig, als der sonderbare alte Mann namens Zampanò stirbt. In dessen Nachlass findet Johnny etwas , das viel größer ist, als er zunächst ahnt: Unmengen an Seiten, Karten und Schnipsel - alles eng bes... Ein Haus, das ein Eigenleben führt... Johnny Truant hatte es nicht immer leicht im Leben. Doch dieses ändert sich nochmal schlagartig, als der sonderbare alte Mann namens Zampanò stirbt. In dessen Nachlass findet Johnny etwas , das viel größer ist, als er zunächst ahnt: Unmengen an Seiten, Karten und Schnipsel - alles eng beschrieben. Denn Zampanò hat an einem Projekt gearbeitet, dem er den Namen Der Navidson Record gegeben hat. Eine Art Dokumentarfilm, das ein mysteriöses und unaussprechliches Geheimnis birgt. Der preisgekrönte Fotojournalist Will Navidson, der einst den Pulitzer Preis erhielt, zieht mit seiner Familie in ein neues Haus. Schon bald merkt er, dass dieses über besondere Eigenschaften verfügt - das Haus verfügt über Räume, die nicht im Grundriss verzeichnet sind. Anfangs ahnt Navidson noch nicht, in welchen Albtraum er geraten wird. Bei einer ersten Erkundung gerät er in Lebensgefahr. Schließlich zieht er Spezialisten hinzu und beginnt, die mysteriösen Ereignisse und das seltsame Eigenleben des Hauses filmisch festzuhalten... "Das Ganze hier, nehmen Sie es einfach nur als das, was es ist. Und falls Sie irgendwann einmal zufällig an diesem Haus vorbeikommen sollten, bleiben Sie nicht stehen, gehen Sie auch nicht langsamer, sondern laufen Sie einfach weiter. Da ist nichts. Seien Sie vorsichtig." -Seite 5 Schon lange wollte ich dieses außergewöhnliche Debüt lesen. Außergewöhnlich und sehr speziell ist dieses Buch in der Tat: Die Story besteht aus verschiedenen Sichtweisen und Erzählebenen. Sozusagen eine Geschichte in der Geschichte. In der Einleitung lernen wir zunächst Johnny Truant kennen, der in einer unheimlichen Art und Weise berichtet, wie er im Nachlass des verstorbenen Mannes Zampanò dessen Mammutprojekt namens Der Navidson Record entdeckt. Dieses ist eine Art Dokumentation, auf vielen Seiten festgehalten über ein Haus, dass ein schlimmes Geheimnis birgt... Im Laufe der Handlung erfährt man mehr über den eigenbrötlerischen Zampanó, der das Verhalten Will Navidsons und die Veränderungen des Hauses bis ins kleinste Detail durchleuchtet und analytisch festhält. Dem zugrunde liegen die Videoaufnahmen von Navidson. Die zentrale Geschichte dieses Romans bildet dann Zampanòs Aufzeichnungen - bestehend aus unzähligen Fußnoten und Kommentaren von Johnny Truant, dessen Erlebnisse ebenfalls fortgeführt werden. Im ersten Moment etwas kompliziert, doch wenn man sich erst mal eingelesen und sich an den Stil gewöhnt hat, ist das Buch sehr gut verständlich. Nicht nur die Geschichte sondern auch deren Gestaltung ist speziell: Die Schriftarten ändern sich, Seiten, die spiegelverkehrt geschrieben sind. Manche Seite sind nur mit einem Wort bedruckt, andere sind eng beschrieben. Ein wahrlich sonderbares Leseabenteuer. Dennoch gerät durch die vielen Verschachtelungen, die eigentliche Geschichte um das Haus, das ein Eigenleben führt, in den Hintergrund. Dieses finde ich sehr schade, da gerade diese Abschnitte die Besten im ganzen Buch waren. Die vielen Unterbrechungen und analytischen Abschweifungen zerstören die gerade aufgebaute Spannung, zudem werden die eingestreuten Sichtweisen von Johnny Truant auf die Dauer etwas nervig. "Das Zuhause der Navidsons war während ihrer Abwesenheit zu etwas anderem geworden, und wenn die Veränderung auch nicht unbedingt unheilvoll oder gar bedrohlich war, so hatte sie dennoch jedes Gefühl von Sicherheit oder Wohlbehagen zerstört." -Seite 36 Mein Fazit: Dieses Buch ist wohl das außergewöhnlichste, welches ich bisher gelesen habe. Es ist schon beeindruckend, was der Autor hier erschaffen hat. Leider konnte es mich nicht ganz überzeugen. Die Idee von einem Haus, dass sich verändert, ist perfekt und hätte als "Solo-Story" einen klasse Horror- bzw. Mystery-Roman abgegeben. Mir war das ganze Drumherum zu viel, die Spannung wird zerstört, es wird etwas langweilig. Die innere Gestaltung des Buches ist allerdings etwas ganz besonderes mit seinen vielen Schreibarten, kreuz und quer beschriebenen Seiten, usw. Dieses Spezielle hat mir gut gefallen. Dieses Werk ist eine echte Herausforderung für das man sich Zeit nehmen sollte. Man kann es nicht mal eben nebenbei lesen und muss sich wirklich darauf einlassen. Mich konnte es leider nicht ganz überzeugen, weil es einfach viel zu überladen ist. Ich vergebe hierfür zwei Sterne. Schade.

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