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Das Haus /House of Leaves

Und falls Sie irgendwann einmal zufällig an diesem Haus vorbeikommen sollten, bleiben Sie nicht stehen, gehen Sie auch nicht langsamer, sondern gehen Sie einfach weiter. Da ist nichts. Seien Sie vorsichtig... - Roman

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Taschenbuch
gebundene Ausgabe

Das Kultbuch über ein Haus, das stärker ist als du

Als der Erfolgsschriftsteller Will Navidson mit seiner Frau und den beiden Kindern in das neue Haus zieht, ahnt er nicht, was für ein Alptraum ihm bevorsteht. Er bemerkt eines Tages, dass dieses Haus über Räume verfügt, die kein Grundriss verzeichnet. Bei einer ersten Erkundung dieser Räume kommt er mit dem Schrecken davon und findet gerade noch den Rückweg. Doch das Haus beginnt ein immer monströser werdendes Eigenleben zu führen. Und immer mehr der herbeigerufenen Spezialisten und Helfer fallen den unheimlichen Räumen zum Opfer …

Rezension
"Ein großartiger Roman. Ein phänomenales Debüt. Hinreißend lebendig, auf erhabene Weise unheimlich, in erschütterndem Maße furchteinflößend, atemberaubend intelligent." Bret Easton Ellis
Portrait
Danielewski, Mark Z.
Mark Z. Danielewski wurde 1966 als Sohn des polnischen Filmregisseurs Tad Danielewski geboren. An seinem Debütroman »House of Leaves«, das alsbald zum Kultbuch avancierte, hat er über zehn Jahre gearbeitet. Seine Schwester, die Sängerin/Songwriterin Poe, hat zu dem Roman das Erfolgsalbum »Haunted« veröffentlicht. Sein zweiter Roman, »Only Revolutions«, wurde für den National Book Award nominiert.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 797
Erscheinungsdatum 19.10.2009
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-442-73970-7
Verlag btb
Maße (L/B/H) 24/17,3/4,8 cm
Gewicht 1195 g
Originaltitel House of Leaves
Übersetzer Christa Schuenke
Verkaufsrang 80130
Buch (Taschenbuch)
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18,99
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Buch für Buch-Liebhaber. Literatur als Erlebnis. Extrem aufwendig gesetzt. Dazu toll geschrieben und schon fast unheimlich. Ein ganz besonderes Buch.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
16 Bewertungen
Übersicht
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Tolle Grundidee, leider etwas zu überladen
von Nicoles Bücherwelt am 29.12.2016

Ein Haus, das ein Eigenleben führt... Johnny Truant hatte es nicht immer leicht im Leben. Doch dieses ändert sich nochmal schlagartig, als der sonderbare alte Mann namens Zampanò stirbt. In dessen Nachlass findet Johnny etwas , das viel größer ist, als er zunächst ahnt: Unmengen an Seiten, Karten und Schnipsel - alles eng bes... Ein Haus, das ein Eigenleben führt... Johnny Truant hatte es nicht immer leicht im Leben. Doch dieses ändert sich nochmal schlagartig, als der sonderbare alte Mann namens Zampanò stirbt. In dessen Nachlass findet Johnny etwas , das viel größer ist, als er zunächst ahnt: Unmengen an Seiten, Karten und Schnipsel - alles eng beschrieben. Denn Zampanò hat an einem Projekt gearbeitet, dem er den Namen Der Navidson Record gegeben hat. Eine Art Dokumentarfilm, das ein mysteriöses und unaussprechliches Geheimnis birgt. Der preisgekrönte Fotojournalist Will Navidson, der einst den Pulitzer Preis erhielt, zieht mit seiner Familie in ein neues Haus. Schon bald merkt er, dass dieses über besondere Eigenschaften verfügt - das Haus verfügt über Räume, die nicht im Grundriss verzeichnet sind. Anfangs ahnt Navidson noch nicht, in welchen Albtraum er geraten wird. Bei einer ersten Erkundung gerät er in Lebensgefahr. Schließlich zieht er Spezialisten hinzu und beginnt, die mysteriösen Ereignisse und das seltsame Eigenleben des Hauses filmisch festzuhalten... "Das Ganze hier, nehmen Sie es einfach nur als das, was es ist. Und falls Sie irgendwann einmal zufällig an diesem Haus vorbeikommen sollten, bleiben Sie nicht stehen, gehen Sie auch nicht langsamer, sondern laufen Sie einfach weiter. Da ist nichts. Seien Sie vorsichtig." -Seite 5 Schon lange wollte ich dieses außergewöhnliche Debüt lesen. Außergewöhnlich und sehr speziell ist dieses Buch in der Tat: Die Story besteht aus verschiedenen Sichtweisen und Erzählebenen. Sozusagen eine Geschichte in der Geschichte. In der Einleitung lernen wir zunächst Johnny Truant kennen, der in einer unheimlichen Art und Weise berichtet, wie er im Nachlass des verstorbenen Mannes Zampanò dessen Mammutprojekt namens Der Navidson Record entdeckt. Dieses ist eine Art Dokumentation, auf vielen Seiten festgehalten über ein Haus, dass ein schlimmes Geheimnis birgt... Im Laufe der Handlung erfährt man mehr über den eigenbrötlerischen Zampanó, der das Verhalten Will Navidsons und die Veränderungen des Hauses bis ins kleinste Detail durchleuchtet und analytisch festhält. Dem zugrunde liegen die Videoaufnahmen von Navidson. Die zentrale Geschichte dieses Romans bildet dann Zampanòs Aufzeichnungen - bestehend aus unzähligen Fußnoten und Kommentaren von Johnny Truant, dessen Erlebnisse ebenfalls fortgeführt werden. Im ersten Moment etwas kompliziert, doch wenn man sich erst mal eingelesen und sich an den Stil gewöhnt hat, ist das Buch sehr gut verständlich. Nicht nur die Geschichte sondern auch deren Gestaltung ist speziell: Die Schriftarten ändern sich, Seiten, die spiegelverkehrt geschrieben sind. Manche Seite sind nur mit einem Wort bedruckt, andere sind eng beschrieben. Ein wahrlich sonderbares Leseabenteuer. Dennoch gerät durch die vielen Verschachtelungen, die eigentliche Geschichte um das Haus, das ein Eigenleben führt, in den Hintergrund. Dieses finde ich sehr schade, da gerade diese Abschnitte die Besten im ganzen Buch waren. Die vielen Unterbrechungen und analytischen Abschweifungen zerstören die gerade aufgebaute Spannung, zudem werden die eingestreuten Sichtweisen von Johnny Truant auf die Dauer etwas nervig. "Das Zuhause der Navidsons war während ihrer Abwesenheit zu etwas anderem geworden, und wenn die Veränderung auch nicht unbedingt unheilvoll oder gar bedrohlich war, so hatte sie dennoch jedes Gefühl von Sicherheit oder Wohlbehagen zerstört." -Seite 36 Mein Fazit: Dieses Buch ist wohl das außergewöhnlichste, welches ich bisher gelesen habe. Es ist schon beeindruckend, was der Autor hier erschaffen hat. Leider konnte es mich nicht ganz überzeugen. Die Idee von einem Haus, dass sich verändert, ist perfekt und hätte als "Solo-Story" einen klasse Horror- bzw. Mystery-Roman abgegeben. Mir war das ganze Drumherum zu viel, die Spannung wird zerstört, es wird etwas langweilig. Die innere Gestaltung des Buches ist allerdings etwas ganz besonderes mit seinen vielen Schreibarten, kreuz und quer beschriebenen Seiten, usw. Dieses Spezielle hat mir gut gefallen. Dieses Werk ist eine echte Herausforderung für das man sich Zeit nehmen sollte. Man kann es nicht mal eben nebenbei lesen und muss sich wirklich darauf einlassen. Mich konnte es leider nicht ganz überzeugen, weil es einfach viel zu überladen ist. Ich vergebe hierfür zwei Sterne. Schade.

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von einer Kundin/einem Kunden aus Dresden am 16.11.2009

Dieses Buch ist nicht als gemütliche Feierabendlektüre geeignet, bietet jedoch dem interessierten Vielleser, der genug vom 0815-Horror hat, ein unvergessliches Leseerlebnis! Bald hat man das Gefühl, selbst einen geheimnisvollen Manuskriptstapel, mit Fußnoten und Randnotizen versehen, voll versteckter Botschaften gefunden zu hab... Dieses Buch ist nicht als gemütliche Feierabendlektüre geeignet, bietet jedoch dem interessierten Vielleser, der genug vom 0815-Horror hat, ein unvergessliches Leseerlebnis! Bald hat man das Gefühl, selbst einen geheimnisvollen Manuskriptstapel, mit Fußnoten und Randnotizen versehen, voll versteckter Botschaften gefunden zu haben. Man forscht sich durch die Geschichte (manchmal auch mit einem Spiegel bewaffnet), man blättert vor und zurück, dreht und wendet das Buch, und ist mittendrin im Haus, das sich nicht an die Naturgesetze hält. 10 Jahre hat der Autor an diesem Roman gearbeitet und wirklich ein Meisterwerk geschaffen!

von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertet: anderes Format

Vielschichtig, komplex und ungeheuer ambitioniert kommt dieser Titel im Gewand eines Gruselromans daher, bietet aber erheblich mehr, denn Lesefluß und Storyaufbau verlangen viel.