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Heimsuchung

Roman. Ausgezeichnet mit dem Hertha-Koenig-Literaturpreis 2008 und dem Heimito von Doderer-Literaturpreis 2008

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Ein Haus an einem märkischen See – und wie ein ganzes Jahrhundert in ihm wütet

Ein Haus an einem märkischen See: Es ist der Schauplatz für fünfzehn Lebensläufe, Geschichten, Schicksale von den Zwanzigerjahren bis heute. Das Haus und seine Bewohner erleben die Weimarer Republik, das Dritte Reich, den Krieg und dessen Ende, die DDR, die Wende und die Zeit der Nachwende. Jedem einzelnen Schicksal gibt Jenny Erpenbeck eine eigene literarische Form, jedes entfaltet auf ganz eigene Weise seine Dramatik, seine Tragik, sein Glück. Alle zusammen bilden ein Panorama des letzten Jahrhunderts, das verstört, beglückt, verunsichert und versöhnt.
Portrait
Jenny Erpenbeck, geboren 1967 in Berlin, debütierte 1999 mit der Novelle »Geschichte vom alten Kind«. Es folgten zahlreiche Veröffentlichungen, darunter Romane, Erzählungen und Theaterstücke. Ihr Roman »Aller Tage Abend« wurde von Lesern und Kritik gleichermaßen gefeiert und vielfach ausgezeichnet, u.a. mit dem Joseph-Breitbach-Preis und dem Independent Foreign Fiction Prize. Für »Gehen, ging, gegangen« erhielt sie u.a. den Thomas-Mann-Preis. 2017 gewann Jenny Erpenbeck den Premio Strega Europeo und wurde mit dem Verdienstkreuz am Bande der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 189
Erscheinungsdatum 04.01.2010
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-442-73894-6
Verlag btb
Maße (L/B/H) 18,5/11,8/2 cm
Gewicht 201 g
Abbildungen schwarzweisse Abbildungen
Verkaufsrang 18.565
Buch (Taschenbuch)
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Buchhändler-Empfehlungen

„Heimsuchung“

Christine Fehlhaber, Thalia-Buchhandlung Dresden

Wunderbar, ganz wunderbar! So was Gutes liest man selten. Stoff für 800 Seiten - und die Autorin erzählt meisterhaft auf nicht mal 200. Selten kann ein Autor sich so beschränken. Lesen! Lesen! Lesen!
C.Graf
Wunderbar, ganz wunderbar! So was Gutes liest man selten. Stoff für 800 Seiten - und die Autorin erzählt meisterhaft auf nicht mal 200. Selten kann ein Autor sich so beschränken. Lesen! Lesen! Lesen!
C.Graf

„Heimsuchung“

Katja Schulz, Thalia-Buchhandlung Berlin

Ein Haus am See. Eine "Heim"suchung in literarischen Bildern. Ein Gärtner, der nicht der Mörder
ist, sondern der rote Faden. Geschichte in Geschichten verpackt. Eine Suche nach Heimat, Identität
und dem eigenen Platz in der Welt.
Das Haus am See ist ein Platz der Stabilität, aus dem sich die Geschichten der Bewohner
entspinnen. Der Leser trifft auf Charaktere, deren Lebensschicksale eine vergängliche Gegenwart
skizzieren. Schonungslos und einfühlsam erzählt, werden die Spuren der dunklen und
einschneidenden Wendepunkte Deutschlands nachgezeichnet und in den einzelnen Episoden mit
den Bewohnern des Hauses verwoben.
Dieses Haus wird der magische Sehnsuchtsort. Es bietet einen Rückzugsraum vor der Bedrohung
der Außenwelt und wird jedoch am Ende von der Realität negiert. Der Leser durchquert die
Epochen - vom Deutschen Kaiserreich bis zur Nachwendezeit, die projiziert durch die
Lebensentwürfe der Charaktere, die Vergangenheit vergegenwärtigen.
Mit sprachlicher Schärfe und pointierter Erzählkraft eingefangen, erbringen die einzelnen Kapitel
eine Chronik erlebter Geschichte, die erschüttert, anrührt und nachdenklich macht.
Die Berliner Autorin Jenny Erpenbeck schafft einen Mikrokosmos, in dem ihre fesselnden Figuren
ein Jahrhundert deutscher Geschichte durchstreifen: subtil, bedrückend und hoch poetisch!
Ein Haus am See. Eine "Heim"suchung in literarischen Bildern. Ein Gärtner, der nicht der Mörder
ist, sondern der rote Faden. Geschichte in Geschichten verpackt. Eine Suche nach Heimat, Identität
und dem eigenen Platz in der Welt.
Das Haus am See ist ein Platz der Stabilität, aus dem sich die Geschichten der Bewohner
entspinnen. Der Leser trifft auf Charaktere, deren Lebensschicksale eine vergängliche Gegenwart
skizzieren. Schonungslos und einfühlsam erzählt, werden die Spuren der dunklen und
einschneidenden Wendepunkte Deutschlands nachgezeichnet und in den einzelnen Episoden mit
den Bewohnern des Hauses verwoben.
Dieses Haus wird der magische Sehnsuchtsort. Es bietet einen Rückzugsraum vor der Bedrohung
der Außenwelt und wird jedoch am Ende von der Realität negiert. Der Leser durchquert die
Epochen - vom Deutschen Kaiserreich bis zur Nachwendezeit, die projiziert durch die
Lebensentwürfe der Charaktere, die Vergangenheit vergegenwärtigen.
Mit sprachlicher Schärfe und pointierter Erzählkraft eingefangen, erbringen die einzelnen Kapitel
eine Chronik erlebter Geschichte, die erschüttert, anrührt und nachdenklich macht.
Die Berliner Autorin Jenny Erpenbeck schafft einen Mikrokosmos, in dem ihre fesselnden Figuren
ein Jahrhundert deutscher Geschichte durchstreifen: subtil, bedrückend und hoch poetisch!

„Ein Lesevergnügen“

Rosemarie Röhrig, Thalia-Buchhandlung Hürth

Jenny Erpenbeck erzählt die Geschichte eines Hauses und seiner Bewohner.
12 Schicksale, beginnend mit dem Ersten Weltkrieg, weiter über die Judenverfolgung bis zur Gründung der DDR und schließlich deren Ende.
Ein wichtiges Stück deutscher Geschichte, atmosphärisch dicht erzählt.
Jenny Erpenbeck erzählt die Geschichte eines Hauses und seiner Bewohner.
12 Schicksale, beginnend mit dem Ersten Weltkrieg, weiter über die Judenverfolgung bis zur Gründung der DDR und schließlich deren Ende.
Ein wichtiges Stück deutscher Geschichte, atmosphärisch dicht erzählt.

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