Meine Filiale

Eisnacht

Thriller

Sandra Brown

(32)
Buch (Taschenbuch)
Buch (Taschenbuch)
9,99
9,99
inkl. gesetzl. MwSt.
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort lieferbar Versandkostenfrei
Sofort lieferbar
Versandkostenfrei

Weitere Formate

Taschenbuch

9,99 €

Accordion öffnen
  • Eisnacht

    Blanvalet

    Sofort lieferbar

    9,99 €

    Blanvalet

eBook (ePUB)

8,99 €

Accordion öffnen

Hörbuch-Download

16,95 €

Accordion öffnen

Beschreibung


Wenn die Hölle gefriert …

Wie kristallene Nadeln kriecht die Angst Lillys Rücken herab. Nicht vor dem Eissturm, der vor ihrer Berghütte tobt, sondern vor dem Mann, der verletzt und blutig mit ihr auf das Ende des Blizzards wartet. Immer stärker wächst Lillys Verdacht, dass Ben Tierney, dessen Ausstrahlung sie im letzten Sommer zum Schmelzen gebracht hat, ihr jetzt eiskalt den Tod bringt. Inmitten einer Lawine widerstreitender Gefühle muss Lilly entscheiden, ob sie ihrem Verstand oder ihrem Instinkt folgen will …

Sandra Brown in Bestform: eiskalte Spannung und heiße Gefühle!

"Perfekt inszeniertes Thriller-alles-inklusive-Paket, das emotional erzählt, wie nahe Angst, Panik, Leid und Liebe beieinander liegen." Bild.de

Sandra Brown arbeitete mit grossem Erfolg als Schauspielerin und TV-Journalistin, bevor sie mit ihrem Roman »Trügerischer Spiegel« auf Anhieb einen grossen Erfolg landete. Inzwischen ist sie eine der erfolgreichsten internationalen Autorinnen, die mit jedem ihrer Bücher die Spitzenplätze der New-York-Times-Bestsellerliste erreicht! Ihren grossen Durchbruch als Thrillerautorin feierte Sandra Brown mit dem Roman »Die Zeugin«, der auch in Deutschland auf die Bestsellerlisten kletterte – ein Erfolg, den sie mit jedem neuen Roman noch einmal übertreffen konnte. Sandra Brown lebt mit ihrer Familie abwechselnd in Texas und South Carolina.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 511
Erscheinungsdatum 12.10.2009
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-442-37396-3
Verlag Blanvalet
Maße (L/B/H) 18,3/11,3/4 cm
Gewicht 398 g
Originaltitel Chill Factor
Übersetzer Christoph Göhler
Verkaufsrang 121506

Buchhändler-Empfehlungen

Karsten Rauchfuss, Thalia-Buchhandlung Oldenburg

Spannender Krimi, bei dem es dem Leser eiskalt den Rücken runterläuft. Ideal für heiße Sommerabende.

Elena Cousino, Thalia-Buchhandlung Bielefeld

Sehr guter Thriller! Eine Geschichte bei der man unbedingt wissen will wie es weitergeht und mit der Hauptprotagonistin richtig mitfiebert.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
32 Bewertungen
Übersicht
19
9
1
2
1

Spannend und fesselnd!!
von einer Kundin/einem Kunden aus Gelterkinden am 25.02.2018
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Hab es in 3 Tagen gelesen, ist sehr spannend geschrieben. Super!

von einer Kundin/einem Kunden am 05.05.2017
Bewertet: anderes Format

Spannung Pur! Lilly ist durch einen Schneesturm gemeinsam mit Ben in einer Berghütte gefangen! Bald kommt ihr der Verdacht, dass er ein Mörder sein könnte!

Verpackte Liebesgeschichte in einem Thriller =)
von einer Kundin/einem Kunden aus Chemnitz am 06.05.2016
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Die nackte Angst kriecht Lilly den Rücken herunter, da ihr der Verdacht kommt, dass sie mit einem Mörder zusammen in einer Berghütte gefangen ist. Zu diesem Verhängnis kam es durch einen Eissturm. Den Mann Ben Tierney hat sie angefahren, weil sie eigentlich in das Tal fahren wollte. Die Spannung steigt langsam an von Seite zu Se... Die nackte Angst kriecht Lilly den Rücken herunter, da ihr der Verdacht kommt, dass sie mit einem Mörder zusammen in einer Berghütte gefangen ist. Zu diesem Verhängnis kam es durch einen Eissturm. Den Mann Ben Tierney hat sie angefahren, weil sie eigentlich in das Tal fahren wollte. Die Spannung steigt langsam an von Seite zu Seite. Es gab viele Personen mit vielen verschiedenen Charakteren was ich gut fand, aber man darf den Faden nicht verlieren. Was natürlich passieren kann, wenn man mal paar Tage nicht liest. Am Ende hat man überlegt wer hier der Mörder ist bei so vielen Personen, was sehr interessant war und auch zum Nachdenken anregt. Ich finde das Buch bisschen zu romantisch, wie eine Liebesgeschichte in einem Thriller verpackt. Hat natürlich was, aber mir persönlich gefällt es. Es ist interessanter als so manch andere schnöde Liebesgeschichte, wo man gleich einschläft. Auf alle voller Spannung das Buch.

  • Artikelbild-0
  • Das Grab war nur ein Provisorium. Der vorhergesagte Sturm sollte alle Rekorde brechen. Das Grab f¿r Millicent Gunn - achtzehn Jahre, kurzes, braunes Haar, graziler K¿rperbau, ein Meter f¿nfundsechzig, vor einer Woche vermisst gemeldet - war kaum mehr als eine flache Kuhle, die man dem unnachgiebigen Erdboden abgerungen hatte. Es war gerade so lang, dass das M¿hen hineinpasste. Das Problem mit der mangelnden Tiefe k¿nnte man im Fr¿hling beheben, sobald das Erdreich zu tauen begann. Falls die Aasfresser den Leichnam nicht schon vorher beseitigt hatten.
    Ben Tierney lenkte den Blick von dem frischen Grab auf die anderen daneben. Vier insgesamt. Windbruch und Totholz boten eine nat¿rliche Tarnung, und doch ver¿erte jedes davon auf ganz eigene Weise die zerkl¿ftete Topografie; man musste nur wissen, worauf man zu achten hatte. ¿er eines war ein toter Baum gest¿rzt, unter dem es nur f¿r jemanden mit geschultem Blick zu erkennen war. F¿r jemanden wie Tierney.
    Er warf einen letzten Blick in das leere, flache Grab, hob dann die Schaufel zu seinen F¿¿n auf und trat einen Schritt zur¿ck. Dabei bemerkte er die dunklen Abdr¿cke, die seine Stiefel in der wei¿n Decke aus Hagelk¿rnern hinterlie¿n. Das war nicht weiter schlimm. Wenn die Meteorologen Recht behielten, w¿n die Stiefelspuren bald von tiefem Schnee oder Eisregen bedeckt. Und wenn der Boden wieder taute, w¿rden die Abdr¿cke im Schlamm versinken.
    Jedenfalls hielt er nicht an, um sie zu verwischen. Er musste ins Tal hinunter. Sofort.
    Den Wagen hatte er ein paar hundert Meter vom Gipfel und dem provisorischen Friedhof entfernt auf der Stra¿ abgestellt. Folglich ging es zwar bergab, doch er musste sich m¿hsam durch den dichten Wald schlagen. Das dichte Unterholz verhinderte, dass der Boden schl¿pfrig wurde, aber das Terrain war uneben und gef¿lich, vor allem weil ihm der Hagel ins Gesicht prasselte und ihm die Sicht nahm. Obwohl er es eilig hatte, war er gezwungen, jeden Schritt mit Bedacht zu setzen, um einen Fehltritt zu vermeiden.
    Der Wetterbericht hatte diesen Sturm seit Tagen vorhergesagt. Es handelte sich um ein Zusammentreffen mehrerer Wetterfronten, die zusammengenommen das Potenzial hatten, einen der schlimmsten Schneest¿rme in der j¿ngeren Geschichte zu bilden. Der Bev¿lkerung im mutma¿ich betroffenen Gebiet wurde geraten, Vorsichtsma¿ahmen zu ergreifen, sich mit Proviant einzudecken und alle unn¿tigen Reisen zu unterlassen. Nur ein Irrer h¿e sich heute auf den Berg gewagt. Oder jemand, der etwas zu erledigen hatte, was keinen Aufschub duldete.
    Wie Tierney.
    Der kalte Nieselregen, der am fr¿hen Nachmittag eingesetzt hatte, war inzwischen in einen mit Hagel vermischten Eisregen ¿bergegangen. Die K¿rner brannten wie Schrot auf seinen Wangen, w¿end er sich durchs Dickicht schlug. Er zog die Schultern hoch und klappte den Mantelkragen nach oben, damit er die Ohren bedeckte, die vor K¿e schon taub waren.
    Die Windgeschwindigkeit hatte merklich zugenommen. Die von w¿tenden B¿en gepr¿gelten B¿e schlugen die nackten ¿te gegeneinander wie Trommelst¿cke. Der Wind zerrte die Nadeln von den Nadelb¿en und peitschte sie durch die Luft. Eine blieb wie ein Dartpfeil in seiner Wange stecken.
    F¿nfunddrei¿g Stundenkilometer aus nordwestlicher Richtung, dachte er mit jenem Teil seines Gehirns, der automatisch den Zustand seiner Umgebung registrierte. Er wusste solche Dinge - Windgeschwindigkeit, Zeit, Temperatur, Richtung - instinktiv, als h¿e er in seinem K¿rper eine Wetterstation, eine Uhr, ein Thermometer und ein GPS, die sein Unterbewusstsein unabl¿ig mit sachdienlichen Informationen f¿tterten.
    Es war eine angeborene Gabe, die er zur Kunst verfeinert hatte, indem er sich als Erwachsener viel drau¿n aufgehalten hatte. Er musste diese st¿ig wechselnden Umweltdaten nicht bewusst abrufen, trotzdem verlie¿er sich oft auf seine F¿gkeit, im Notfall sofort darauf zur¿ckgreifen zu k¿nnen.
    Jetzt zum Beispiel verlie¿er sich darauf, denn es w¿ ungut, auf dem Gipfel des Cleary Peak erwischt zu werden - dem zweith¿chsten Berg in North Carolina nach dem Mount Mitchell -, w¿end er sich mit einer Schaufel in der Hand im Laufschritt von vier alten Gr¿rn und einem frisch ausgehobenen entfernte.
    Die ¿rtliche Polizei war nicht gerade ber¿hmt f¿r ihre hartn¿igen Ermittlungen und ihre ph¿menale Aufkl¿ngsquote. Im Gegenteil, das ¿rtliche Police Department war ein Witz. Der Chief war ein Gro¿tadtdetective auf dem absteigenden Ast, den man aus seinem fr¿heren Department rausgeworfen hatte.
    Chief Dutch Burton f¿hrte eine Riege unf¿ger Kleinstadtpolizisten - Dorfdeppen in geschniegelten Uniformen und mit funkelnden Polizeimarken -, die schon fast ¿berfordert gewesen waren, den Sprayer zu fangen, der die M¿llcontainer hinter der Texaco-Tankstelle mit Obsz¿nit¿n bespr¿ht hatte.
    Jetzt konzentrierten sie sich auf die f¿nf ungekl¿en Vermisstenf¿e. Trotz ihrer Beschr¿theit waren die Gesetzesh¿ter von Cleary zu dem Schluss gelangt, dass es h¿chstwahrscheinlich doch kein Zufall war, wenn in einer kleinen Gemeinde innerhalb von zweieinhalb Jahren insgesamt f¿nf Frauen verschwanden.
    In einer Gro¿tadt w¿ diese Statistik von anderen, grausigeren ¿berschattet worden. Aber hier, in dieser bergigen, d¿nn besiedelten Gegend schlugen die Wogen hoch, wenn f¿nf Frauen verschwanden.
    Au¿rdem herrschte allgemein die Auffassung, dass die vermissten Frauen einem Verbrechen zum Opfer gefallen waren, weshalb sich die Beh¿rden darauf konzentrierten, menschliche ¿erreste und nicht die Frauen selbst zu finden. Es w¿rde jedenfalls Verdacht erregen, wenn jemand mit einer Schaufel durch den Wald spazierte.
    So wie Tierney.
    Bis jetzt hatte er das Radar unterfliegen k¿nnen und es vermieden, die Neugier von Police Chief Burton auf sich zu ziehen. Es war extrem wichtig, dass das so blieb.
    Im Rhythmus seiner Schritte rekapitulierte er die wichtigsten Daten der Frauen, die in den Gr¿rn unter dem Gipfel lagen. Carolyn Maddox, eine Sechsundzwanzigj¿ige mit tiefem Busen, sch¿nem schwarzem Haar und gro¿n braunen Augen. Seit letztem Oktober vermisst gemeldet. Sie war die alleinerziehende Mutter eines zuckerkranken Kindes und hatte in einer der kleinen Pensionen am Ort als Zimmerm¿hen gearbeitet. Ihr Leben war ein freudloser, endloser Reigen aus M¿hsal und Ersch¿pfung gewesen.
    Jetzt hatte Carolyn Maddox umso mehr Frieden und Ruhe. Genau wie Laureen Elliott. Blond, ¿bergewichtig und alleinlebend, hatte sie als Krankenschwester in einer ¿rtlichen Klinik gearbeitet.
    Betsy Calhoun, eine verwitwete Hausfrau, war die ¿teste. Torrie Lambert, die J¿ngste, war au¿rdem die Erste, die H¿bscheste und die Einzige, die nicht aus Cleary stammte. Tierney ging schneller, als k¿nnte er seinen verst¿renden Gedanken ebenso entfliehen wie dem Wetter.