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Eine Weihnachtsgeschichte

Klassiker der Kinderliteratur Band 16

Charles Dickens

(24)
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Beschreibung


Ein Abenteuer kommt selten allein … die Klassiker der Kinderliteratur im cbj Taschenbuch

Kinder brauchen Klassiker. Geschichten, die die Fantasie beflügeln, den Entdeckergeist wecken und neugierig machen auf die großen Abenteuer dieser Welt. Die cbj Taschenbuch-Klassiker versammeln die beliebtesten und aufregendsten Kinderromane der Weltliteratur – zum Schmökern, Träumen und Immer-Wieder-Lesen.

»Weihnachten ist Humbug!« grollt der Geschäftsmann Ebenezer Scrooge, als ihn sein Schreiber Bob Cratchit um einen Tag Weihnachtsurlaub bittet. Scrooge hat keine Zeit zu feiern. Überhaupt hasst er Sentimentalitäten! Und wenn er Feierabend macht, dann nur, um in seiner kalten Wohnung Geld zu zählen - mehr verlangt er nicht vom Leben. Bis ihm in der Nacht vor Weihnachten drei Geister erscheinen: Drei Mal entführen sie ihn - in seine eigene weihnachtliche Vergangenheit, Gegenwart und makabre Zukunft ... Charles Dickens schrieb »A Christmas Carol« als eine Parabel auf den materialistischen, sich von seiner bedürftigen Umwelt zunehmend abgrenzenden Menschen - eine Parabel, die bis heute nichts von ihrer Aktualität eingebüßt hat.

• In wunderschöner moderner Ausstattung mit traumhaften Coverillustrationen von Dieter Wiesmüller

• Behutsam überarbeitet und gekürzt für Kinder

Ausstattung: Mit s/w Illustrationen

Charles Dickens (1812-1870), geboren in Landport bei Portsea, wuchs in Chatham bei London auf. Als er elf Jahre alt war, musste sein Vater wegen nicht eingelöster Schuldscheine ins Schuldgefängnis; seine Mutter folgte ihm mit Charles' Geschwistern dorthin. Charles, das zweitälteste Kind, musste währenddessen in einer Schuhwichsfabrik arbeiten. Erst als der Vater nach einigen Monaten entlassen wurde, besuchte Charles wieder eine Schule. Mit fünfzehn begann er in einem Rechtsanwaltsbüro als Gehilfe zu arbeiten, später wurde er Zeitungsreporter. Seine schriftstellerische Karriere begann er mit seinen Skizzen des Londoner Alltagslebens, die unter dem Titel «Sketches by Boz» 1836 in Buchform erschienen. Seine «Pickwick Papers» folgten ein Jahr später und machten Dickens über England hinaus berühmt. Anschließend entstanden in rascher Folge die ersten Romane, u.a. «Oliver Twist» und «Nicholas Nickleby». Dickens wurde Herausgeber der liberalen Londoner Zeitung «Daily News», reiste in die USA und nach Italien und verfasste 1848/1849 «David Copperfield», der viel autobiographisches Material enthält. Dickens' liebevolle Schilderungen menschlicher Schwächen, sein Kosmos skurriler und schrulliger englischer «Originale» und die satirische Anprangerung sozialer Missstände machten ihn bereits zu Lebzeiten zu einem der beliebtesten Romanciers der Weltliteratur. Seine Bücher brachten ihm außerdem beträchtlichen Wohlstand ein. Seit 1860 lebte er auf seinem Landsitz Gad's Hill Place in Kent, wo er im Alter von nur 58 Jahren an einem Schlaganfall starb..
Sybil Gräfin Schönfeldt ist Journalistin und Kolumnistin von Rang. Am bekanntesten sind ihre zahlreichen feuilletonistischen Beiträge in der ZEIT. Auch als Übersetzerin und Autorin preisgekrönter Jugendbücher hat sie sich einen Namen gemacht. Im Mosaik Verlag erschienen ihre Bücher zum Thema Benehmen und Etikette. Sie wurden zu Bestsellern.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 124
Altersempfehlung 10 - 99 Jahr(e)
Erscheinungsdatum 02.11.2009
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-570-21875-4
Verlag Cbt
Maße (L/B/H) 18,2/12,6/1,5 cm
Gewicht 130 g
Originaltitel A Christmas Carol
Abbildungen mit Illustrationen von Don-Oliver Matthies. 18,5 cm
Illustrator Dieter Wiesmüller, Don-Oliver Matthies
Übersetzer Sybil Gräfin Schönfeldt

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Buchhändler-Empfehlungen

Konstanze Ehrhardt, Thalia-Buchhandlung Dresden

Zu den schönsten Weihnachtsklassikern gehört Charles Dickens Geschichte um Scrooge und die drei Geister der Weihnacht. Eine wunderbare Lektüre, nicht nur vor Weihnachten!

Kristin Schenk, Thalia-Buchhandlung Coesfeld

Es gibt sie heute in hunderten von Ausführungen, doch das hier ist das Original von Dickens "Eine Weihnachtsgeschichte".

Kundenbewertungen

Durchschnitt
24 Bewertungen
Übersicht
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Eine Weihnachtsgeschichte
von einer Kundin/einem Kunden aus Frankfurt am 15.11.2017
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Ich habe das Buch immer noch nicht erhalten. Heute nach 10 Tagen. Wie kann ich das Buch bewerten, wenn ich das Buch überhaupt nicht bekommen habe?

eine weihnachtsgeschichte von charles dickens
von einer Kundin/einem Kunden aus Meppen am 11.01.2017
Bewertet: Taschenbuch

ein wunderschönes Buch. Die Lueferung war einwandfrei und pünklich. Genauso die 200teilige Spielesammlung und den Geburtstagskalender. Danke Freundliche Grüße Heike Pohl, Ludwigstraße 20, 49716 Meppen

von Alexandra Zilske aus Münster am 13.06.2016
Bewertet: anderes Format

Ein Ekel wird zum Menschenfreund durch die Hilfe dreier Geister. Unzählige Male verfilmt und kopiert, doch immer noch hochaktuell. Eine wunderschöne Geschichte.


  • Artikelbild-0
  • Marley war tot: Das muss ich vorausschicken.
    Die Urkunde war vom Pfarrer, dem Standesbeamten, vom Leichenbestatter und dem Hauptleidtragenden unterzeichnet worden: von sd. Scrooge, und Scrooges Name galt etwas in der Finanzwelt und an der Börse und bei allem, das er in die Hand zu nehmen beliebte. Der alte Marley war tot, mausetot, tot wie ein Türnagel. Wohlgemerkt: Ich will damit nicht behaupten, ich wüsste, warum ein Türnagel so besonders tot sein sollte, denn ich persönlich würde dazu neigen, einen Sargnagel das toteste Stück Inventar beim Eisenkrämer zu halten. Aber die Weisheit unserer Ahnen spricht in Gleichnissen. Und meine unwürdigen Hände sollen nicht daran rütteln, sonst ginge das Vaterland verloren. Gestattet mir deshalb, mit Nachdruck zu wiederholen, dass Marley mausetot war, tot wie ein Türnagel.
    Hat Scrooge gewusst, dass er tot war? Aber selbstverständlich. Wieso denn nicht? Scrooge und er sind Partner gewesen, ich weiß nicht, wie viele Jahre lang. Scrooge war sein einziger Testamentsvollstrecker, sein einziger Nachlassverwalter, sein einziger Rechtsnachfolger, der einzige Erbe dessen, was dann noch verblieb, sein einziger Freund und der Einzige, der um ihn trauerte. Aber selbst Scrooge war von den traurigen Ereignissen nicht so erschüttert, dass er nicht sogar den Tag der Beerdigung, als der exzellente Geschäftsmann, der er war, durch einen zweifellos günstigen Abschluss feierlich begangen hätte.
    Die Erwähnung von Marleys Beerdigung führt mich zu dem Punkt zurück, von dem ich ausging. Es bestand also kein Zweifel, dass Marley tot war. Das muss man sich klar und deutlich einprägen, sonst kann aus dem, was ich erzählen will, nichts Wunderbares hervorgehen.
    Wenn wir nicht felsenfest davon überzeugt wären, dass Hamlets Vater gestorben ist, noch ehe das Stück beginnt, so gäbe es bei seinem nächtlichen Herumstreifen, bei Ostwind und auf den Zinnen seines eigenen Schlosses, nichts Merkwürdigeres, als wenn etwa ein x-beliebiger Herr in mittleren Jahren nach Einbruch der Dunkelheit zu einem zugigen Orte eilte — sagen wir zum Beispiel zum Friedhof von St. Paul —, um das zarte Gemüt seines Sohnes im wahrsten Sinn des Wortes in Furcht und Schrecken zu versetzen.
    Scrooge ließ den Namen des alten Marley niemals übermalen. Noch nach Jahren stand über dem Tor des Lagerhauses: Scrooge und Marley. Die Firma war als Scrooge und Marley bekannt.
    Manchmal sprachen Leute, die neu im Geschäft waren, Scrooge als Scrooge und manchmal als Marley an, aber er hörte auf beides: Es war ihm gleich.
    Ach, wie fest lag ihm aber die Hand auf dem Geldbeutel! Was war er für ein Halsabschneider, für ein sündenbeladener Geizkragen! Wie scharrte er das Geld zusammen, drehte anderen den Hahn ab und ließ vor Habsucht nichts aus den Klauen! Hart und unerbittlich wie ein Feuerstein, aus dem kein Stahl jemals einen Funken Großzügigkeit geschlagen hat; heimtückisch, selbstzufrieden und verschlossen wie eine Auster. Die Kälte in seinem Inneren ließ seine alten Falten im Gesicht erstarren, biss ihn in die spitze Nase, verschrumpelte ihm die Wangen ' und machte seine Beine steif; rötete ihm die Augen, ließ ihm die Lippen blau anlaufen und verriet sich im Klirren und Krächzen seiner Stimme. Ein Frosthauch lag auf seinem Schädel, Raureif auf seinen Brauen und auf seinem spitzen hageren Kinn. Er trug seine Eiseskälte immer mit sich herum; sie ließ in den Hundstagen sein Kontor gefrieren und selbst Weihnachten nicht um einen einzigen Grad wärmer werden.
    Äußere Temperaturen beeinflussten Scrooge nur wenig. Keine Hitze konnte ihn wärmen, kein Winterwetter frösteln lassen. Kein Sturmwind konnte bitterer beißen, kein Schneegestöber mehr auf seinen Zweck versessen sein, kein Regenschauer war flehentlichen Bitten weniger geneigt. Kein noch so schlechtes Wetter drang bei ihm durch. Nicht der heftigste Wolkenbruch, Schnee, Hagel und Graupeln konnten sich rühmen, ihn zu übertreffen — höchstens in einem: Sie gingen freigiebig nieder, was Scrooge nie in den Sinn kam.
    Kein Mensch hielt ihn auf der Gasse an und fragte mit freundlichem Blick: »Wie geht es Ihnen denn, mein lieber Scrooge? Wann kommen Sie mich besuchen?« Kein Bettler flehte ihn um eine kleine milde Gabe an, kein Kind fragte ihn, wie viel Uhr es sei, und in seinem ganzen Leben hatten sich weder
    Mann noch Frau bei Scrooge nach dem Weg zu diesem oder jenem Ort erkundigt. Selbst die Blindenhunde schienen ihn zu kennen. Wenn sie ihn kommen sahen, pflegten sie ihre Besitzer in Hauseingänge oder Höfe zu zerren; dann wedelten sie mit dem Schwanze, als wollten sie sagen: Keine Augen sind besser als böse Augen, mein blinder Herr!
    Aber was kümmerte das Scrooge? So wollte er es ja haben! Wollte durch das Gedränge des Lebens schlüpfen und dabei alle menschlichen Gefühle warnen, ihm nicht zu nahe zu kommen. Deshalb nannten ihn die Schlauberger verrückt.
    Eines schönen Tages nun, ausgerechnet Heiligabend, war Scrooge in seiner Buchhaltung beschäftigt. Das Wetter war bitterkalt und trübselig, neblig dazu: Scrooge konnte die Leute draußen auf dem Hof hören, wie sie schnaufend hin und her gingen, sich mit den Fäusten gegen die Brust schlugen und auf das Pflaster trampelten, um sich warm zu halten. Die Uhren der Stadt hatten gerade drei geschlagen, aber es war schon fast finster. Den ganzen Tag war es nicht richtig hell gewesen und in den Nachbarkontoren flackerten die Kerzen in den Fenstern wie rötliche Schmierflecken. Der Nebel wehte durch alle Ritzen und Schlüssellöcher und waberte so dicht, dass die gegenüberliegenden Häuser nur Schemen waren, obgleich der Hof zu den schmalsten gehörte. Man sah, wie die schmutzige Wolke herabsank und alles verschluckte und konnte meinen, dass die Natur dicht neben einem wohnte und auf Hochtouren Nebel braute.
    Die Tür von Scrooges Buchhaltung stand offen, damit er Bob Cratchit, seinen Schreiber, im Auge behalten konnte, der drüben in einer elenden kleinen Zelle, einer Art Kasten, saß und Briefe abschrieb. Bei Scrooge brannte ein armselig kleines Feuer, aber das bei dem Schreiber war noch kleiner, es schien nur aus einem einzigen Stück Kohle zu bestehen. Er konnte es jedoch nicht vergrößern, weil Scrooge den Kohleneimer in seinem eigenen Kontor stehen hatte, und jedes Mal wenn der Schreiber mit der Kohlenschaufel hereinkam, verkündete ihm sein Meister, ihre Wege müssten sich trennen.