Warenkorb
 

Gran Torino

(20)
Der Korea-Kriegsveteran und pensionierte Automechaniker Walt Kowalski mag es nicht, wie sich sein Leben und seine Nachbarschaft verändert haben. Auch seine Nachbarn, die Hmong- Immigranten aus Südostasien, kann er überhaupt nicht leiden. Aber die Situation erfordert es, dass Walt diese Nachbarn gegen eine örtliche Gang verteidigen muss, die Angst und Schrecken verbreitet.
… weiterlesen
In den Warenkorb

Beschreibung

Produktdetails


Medium DVD
Anzahl 1
FSK Freigegeben ab 12 Jahren
Erscheinungsdatum 10.07.2009
Regisseur Clint Eastwood
Sprache Deutsch, Dänisch, Englisch, Finnisch, Norwegisch, Portugiesisch, Schwedisch, Spanisch (Untertitel: Deutsch, Dänisch, Finnisch, Norwegisch, Portugiesisch, Spanisch, Schwedisch)
EAN 5051890004413
Genre Action
Studio Warner Bros. Entertainment
Originaltitel (2008)
Spieldauer 112 Minuten
Bildformat 16:9 Widescreen
Tonformat Deutsch: DD 5.1, Englisch: DD 5.1, Spanisch: DD 5.1
Verkaufsrang 2.902
Verpackung DVD Softbox Standard
Film (DVD)
8,99
inkl. gesetzl. MwSt. zzgl. Versandkosten
Sofort lieferbar
Buch dabei - versandkostenfrei
In den Warenkorb
PAYBACK Punkte

Nur heute: 17% Rabatt

Ihr Gutschein-Code: 17XMAS18

Ihr Feedback zur Seite
Haben Sie alle relevanten Informationen erhalten?
Vielen Dank für Ihr Feedback!
Entschuldigung, beim Absenden Ihres Feedbacks ist ein Fehler passiert. Bitte versuchen Sie es erneut.

Buchhändler-Empfehlungen

„Clint Eastwoods neustes Meister“

Eine Buchhändlerin/ein Buchhändler, Thalia-Buchhandlung Oberhausen

Man kann über Clint Eastwood sagen, was man will, aber meiner Meinung nach gehört er zu den Leuten, die im Alter immer besser werden bei/mit dem, was sie tun. Gran Torino ist dafür ein gutes Beispiel.

Clint Eastwood verkörpert Walt Kowalski - einen mürrischen Kriegsveteranen, der grad seine Frau verloren hat und ein sehr distanziertes Verhältnis zu seiner restlichen Familie hat. Walt lebt in einem typischen amerikanischen Viertel; soll heißen, die Amerikaner sind schon lange weggezogen und asiatische Einwanderer haben Walt "umzingelt". Allerdings ist Walt ein Mensch voller Vorurteile gegenüber Ausländern, speziell Asiaten - lebt also irgendwie in der falschen Gegend. Einen alten Baum verpflanzt man jedoch nicht und so bleibt Walt in seinem Viertel wohnen.

Eine Verkettung von merkwürdigen und/oder unglücklichen Umständen bringt eine ganze Lawine von Ereignissen ins Rollen. Walt beginnt umzudenken ...

Die Charaktere entwickeln sich langsam und finden zueinander, bleiben jedoch immer authentisch und glaubwürdig, ebenso wie die Geschichte an sich.
Ganz großes Kino ohne viele Worte!!!
Man kann über Clint Eastwood sagen, was man will, aber meiner Meinung nach gehört er zu den Leuten, die im Alter immer besser werden bei/mit dem, was sie tun. Gran Torino ist dafür ein gutes Beispiel.

Clint Eastwood verkörpert Walt Kowalski - einen mürrischen Kriegsveteranen, der grad seine Frau verloren hat und ein sehr distanziertes Verhältnis zu seiner restlichen Familie hat. Walt lebt in einem typischen amerikanischen Viertel; soll heißen, die Amerikaner sind schon lange weggezogen und asiatische Einwanderer haben Walt "umzingelt". Allerdings ist Walt ein Mensch voller Vorurteile gegenüber Ausländern, speziell Asiaten - lebt also irgendwie in der falschen Gegend. Einen alten Baum verpflanzt man jedoch nicht und so bleibt Walt in seinem Viertel wohnen.

Eine Verkettung von merkwürdigen und/oder unglücklichen Umständen bringt eine ganze Lawine von Ereignissen ins Rollen. Walt beginnt umzudenken ...

Die Charaktere entwickeln sich langsam und finden zueinander, bleiben jedoch immer authentisch und glaubwürdig, ebenso wie die Geschichte an sich.
Ganz großes Kino ohne viele Worte!!!

„Get off my lawn“

Ulrike Brügger, Thalia-Buchhandlung Paderborn

... knurrt Walt Kowalski mit dem Gewehr im Anschlag, als eine asiatische Jugendgang bei einer Schlägerei auf dem Nachbargrundstrück seinen Rasen betritt.

Clint Eastwoods holzschnittartige Mimik ist auch mit 78 Jahren noch so eindrucksvoll, dass er die Schläger fürs erste vertreiben kann. Das tut er keineswegs für seine asiatischen Nachbarn und deren Kinder, den schüchternen Thao und die nicht schüchterne Sue, sondern um nach guter alter Westernmanier sein Hab und Gut zu verteidigen.

Wenn er und die Großmutter von nebenan auf ihren Veranden sitzen, spucken sie mit herzlicher gegenseitiger Verachtung voreinander aus. Hier geht es nicht politisch korrekt zu, und Kowalski ist nie um eine Beleidigung verlegen.

Nach dem Zwischenfall mit der Schlägerei jedoch fangen die Nachbarn an, ihm asiatische Köstlichkeiten vor die Tür zu stellen, die er zunächst sofort in den Müll wirft, sich dann aber, als die Demonstrationen der Dankbarkeit kein Ende nehmen, doch erweichen lässt.

Es sind die eher heiteren Szenen in diesem nicht gewaltarmen Film, wenn Kowalskis Rassismus sich vor guter Küche und der Offenheit und Intelligenz von Thaos Schwester Sue geschlagen gibt.

Eine großartige letzte Rolle für Clint Eastwood, der jetzt nur noch als Regisseur in Erscheinung treten will, wie er selbst bekannt gab. Hoffentlich stimmt's nicht.
... knurrt Walt Kowalski mit dem Gewehr im Anschlag, als eine asiatische Jugendgang bei einer Schlägerei auf dem Nachbargrundstrück seinen Rasen betritt.

Clint Eastwoods holzschnittartige Mimik ist auch mit 78 Jahren noch so eindrucksvoll, dass er die Schläger fürs erste vertreiben kann. Das tut er keineswegs für seine asiatischen Nachbarn und deren Kinder, den schüchternen Thao und die nicht schüchterne Sue, sondern um nach guter alter Westernmanier sein Hab und Gut zu verteidigen.

Wenn er und die Großmutter von nebenan auf ihren Veranden sitzen, spucken sie mit herzlicher gegenseitiger Verachtung voreinander aus. Hier geht es nicht politisch korrekt zu, und Kowalski ist nie um eine Beleidigung verlegen.

Nach dem Zwischenfall mit der Schlägerei jedoch fangen die Nachbarn an, ihm asiatische Köstlichkeiten vor die Tür zu stellen, die er zunächst sofort in den Müll wirft, sich dann aber, als die Demonstrationen der Dankbarkeit kein Ende nehmen, doch erweichen lässt.

Es sind die eher heiteren Szenen in diesem nicht gewaltarmen Film, wenn Kowalskis Rassismus sich vor guter Küche und der Offenheit und Intelligenz von Thaos Schwester Sue geschlagen gibt.

Eine großartige letzte Rolle für Clint Eastwood, der jetzt nur noch als Regisseur in Erscheinung treten will, wie er selbst bekannt gab. Hoffentlich stimmt's nicht.

„Großes Kino!“

Markus Kowal, Thalia-Buchhandlung Köln, Rhein-Center

Walt Kowalski scheint nicht der sympathische Nachbar zu sein, den man sich so wünscht. Er hat enorme Vorurteile und wird selbst von seinen eigenen Kindern gemieden. Aber der Film entwickelt sich in eine Richtung, die einen voll in den Bann zieht. Eine Paraderolle für Clint Eastwood und mal wieder ein cineastisches Meisterwerk von diesem großen Regisseur, welches einen mitreisst. Unbedingt anschauen! Walt Kowalski scheint nicht der sympathische Nachbar zu sein, den man sich so wünscht. Er hat enorme Vorurteile und wird selbst von seinen eigenen Kindern gemieden. Aber der Film entwickelt sich in eine Richtung, die einen voll in den Bann zieht. Eine Paraderolle für Clint Eastwood und mal wieder ein cineastisches Meisterwerk von diesem großen Regisseur, welches einen mitreisst. Unbedingt anschauen!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
20 Bewertungen
Übersicht
20
0
0
0
0

Runter von meinem Rasen
von einer Kundin/einem Kunden am 15.10.2013

Kriegsveteran und ehemaliger Automechaniker Walt Kowalski ist ein echter Ungustel seine Liebe und Aufmerksamkeit schenkt er nur seinem Rasen und seinem Gran Torino den er jahrelange zusammengebaut hat. Als „verdammte Schlitzaugen“ neben ihm einziehen sind alle Zutaten für die erste Konflikte des rassistischen Antihelden beisammen. Doch aus einem... Kriegsveteran und ehemaliger Automechaniker Walt Kowalski ist ein echter Ungustel seine Liebe und Aufmerksamkeit schenkt er nur seinem Rasen und seinem Gran Torino den er jahrelange zusammengebaut hat. Als „verdammte Schlitzaugen“ neben ihm einziehen sind alle Zutaten für die erste Konflikte des rassistischen Antihelden beisammen. Doch aus einem Grund den Kowalski sich selbst nicht erklären kann knüpft er Kontakt zum Sohne der Einwandererfamilie. Das sich Walt dann aus seinem Zorn auf die Welt herauswagt und sich für schwächer einsetzt überrascht ihn selbst uns als Clint Eastwoodfans jedoch wenig. Dieser Film ist ein Muss für jeden Kinofan.

Großartiger Film!
von Julia Klode am 26.02.2012

Zunächst hält man Walt für einen Rassisten. Dann für einen allgemeinen Menschenhasser (sehr sympathisch ;-) ) Aber hinter einer harten Schale steckt ein weicher Kern und Walt wird einem immer und immer mehr sympathisch auch Dank der großartigen Schauspielkunst des Hollywood- Opis Clint Eastwood (man möge mir den Ausdruck verzeihen) Gran... Zunächst hält man Walt für einen Rassisten. Dann für einen allgemeinen Menschenhasser (sehr sympathisch ;-) ) Aber hinter einer harten Schale steckt ein weicher Kern und Walt wird einem immer und immer mehr sympathisch auch Dank der großartigen Schauspielkunst des Hollywood- Opis Clint Eastwood (man möge mir den Ausdruck verzeihen) Gran Torino (das Objekt der Begierde in diesem Film und ja, schon ein schickes Stück) ist ein wahres Meisterwerk, ein Aufruf gegen Rassismus und für Toleranz, berührend, humorvoll (voll von schwarzem Humor) und dramatisch. Ein Film, der wohl ein immer existierendes Gegenwartsthema beinhaltet. Clint Eastwood kann einfach alles- vor allem kauzige Typen spielen. Großes Kino 5 Sterne plus!

Spätes, abgeklärtes Clint-Eastwood-Meisterwerk, das noch lange im Kopf nachwirkt
von Mag. Valentin Robert Lorenzi aus Tulln am 28.08.2011

Als absolut Kinosüchtiger und großer Fan des US-Altmeisters Clint Eastwood, der in einer Person alle Funktionen des Autoren-Filmers vereint (ganz zu schweigen von seiner Bekanntheit und Präsenz als Hollywood-Schauspieler in den letzten Jahrzehnten) führte kein Weg daran vorbei, auch für diesen Film eine Kinokarte zu lösen. Dies ist jetzt... Als absolut Kinosüchtiger und großer Fan des US-Altmeisters Clint Eastwood, der in einer Person alle Funktionen des Autoren-Filmers vereint (ganz zu schweigen von seiner Bekanntheit und Präsenz als Hollywood-Schauspieler in den letzten Jahrzehnten) führte kein Weg daran vorbei, auch für diesen Film eine Kinokarte zu lösen. Dies ist jetzt auch schon gute drei Jahre her, der Film ist aber seither nicht aus meinem Gedächtnis verschwunden, weshalb die DVD angeschafft wurde, und dies zu recht: dieser Film ist einer der raren Klassiker, die wohl für immer Eingang in den Spitzenkanon der Kinoliteratur finden werden. Kurz zum Inhalt: der pensionierte Ford-Mitarbeiter und Koreakriegsveteran Walt Kowalski (Eastwood) lebt in der Peripherie der US-Autohochburg Detroit, an der der Niedergang der Autoindustrie deutliche Spuren hinterlassen hat. Nach dem Tod seiner Gattin sieht sich der alternde und rassistische Kowalski mehr und mehr mit hasardierenden migrantischen Jugendgangs in seinem Viertel konfrontiert, denen er anfangs noch mit Autorität, Hund und geladener Waffe Einhalt zu gebieten versucht. Nach einem Vorfall gegen seine Nachbarn, mit denen er sich zögerlich, aber dann umso enger anfreundet, gerät er schließlich ungewollt zwischen die Fronten von Migranten, seinen Nachbarn und den oben erwähnten Gangs. Ein emotional sehr intensiver Film, spannend bis zum letzten Atemzug, viel Gänsehaut, aber auch bissiger Humor inklusive. Er spricht die gesellschaftlich wichtigen Themen Migration bzw. Armut und Arbeitslosigkeit, das Aufeinandertreffen verschiedener Kulturen an und es ist zu wünschen, dass dieser Film noch möglichst viele Seher findet. Ganz große Empfehlung und natürlich alle möglichen Sterne! Möge Eastwood noch ein langes Schaffen möglich sein!