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Der 13te Krieger

(3)
Bagdad 922 v. Chr.: Der arabische Edelmann Ahmed Ibn Fahdlan wird wegen einer Affäre mit einer verheirateten Frau des Landes verwiesen. Auf Geheiß des Kalifen muss er fortan die unbekannten und sagenumwobenen nordischen Länder erkunden. Auf seiner Reise stößt er auf eine Gruppe barbarischer Wikinger, die sich als Söldner verdingen und vom hünenhaften Krieger Buliwyf geführt werden. Der König selbst hat diese Krieger für eine lebensgefährliche Mission auserkoren: sein Reich muss gegen übernatürliche, blutrünstige und scheinbar unbezwingbare Kreaturen verteidigt werden, die aus nebligen Mooren wie ein flammender Drache emporsteigen und alle Männer des Landes massakrieren. Das Orakel besagt, nur 13 auserwählte Krieger können die unheimlichen Horden erfolgreich besiegen. Buliwyf sieht in Ibn Fahdlan den vom Schicksal gesandten 13. Krieger.
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Beschreibung

Produktdetails


Medium DVD
Anzahl 1
FSK Freigegeben ab 16 Jahren
Erscheinungsdatum 05.09.2000
Regisseur John McTiernan
Sprache Deutsch, Englisch (Untertitel: Deutsch)
EAN 4010324020307
Genre Action/Abenteuer/Fantasy
Studio Concorde Home Entertainment GmbH / Grünwald
Originaltitel The 13th Warrior
Spieldauer 100 Minuten
Bildformat 16:9 (1:2,21), 4:3
Tonformat Deutsch: DD 5.1, Englisch: DD 5.1, Deutsch: DTS 5.1
Verkaufsrang 6.648
Produktionsjahr 1999
Film (DVD)
6,99
inkl. gesetzl. MwSt. zzgl. Versandkosten
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Kundenbewertungen

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Wie inkohärent darf eigentlich ein Fantasyfilm sein?
von Kolakowski am 27.03.2011

Wer Antonio Banderas schon in vielen guten Filmen gesehen hat und mit dem 13. Krieger eine dementsprechend hohe Erwartung verbindet, wird ziemlich enttäuscht sein. Auch wenn Realitätsnähe für Fantasy-Filme nachgerade untypisch ist, muß man doch innerhalb dieses Genre-Rahmens eine stimmige Erzählung erwarten dürfen. Nicht jeder wird geneigt sein, schwerwiegende... Wer Antonio Banderas schon in vielen guten Filmen gesehen hat und mit dem 13. Krieger eine dementsprechend hohe Erwartung verbindet, wird ziemlich enttäuscht sein. Auch wenn Realitätsnähe für Fantasy-Filme nachgerade untypisch ist, muß man doch innerhalb dieses Genre-Rahmens eine stimmige Erzählung erwarten dürfen. Nicht jeder wird geneigt sein, schwerwiegende Kausalitäts- und Sinnbrüche als ein Stilmittel zu interpretieren, das bewußt zur Belustigung der Zuschauer eingesetzt wurde. Ich greife zwei der zahllosen Inkonsistenzen heraus: Die eine ist die vollkommen akausale, noch nicht einmal durch irgendeinen Zauber bewirkte Verwandlung des Botschafters (Banderas) in einen virtuosen Säbelkämpfer. Die andere liegt darin, daß der junge Diplomat zwar anfangs einen Dolmetscher (Omar Sharif) dabei hatte, aber am Lagerfeuer (im strömenden Regen) mal eben so in den Besitz einer übermenschlichen Fremdsprachenkompetenz gelangt, die an die universellen Übersetzungsfähigkeiten des legendären „Babelfish“ in Douglas Adams’ „Per Anhalter durch die Galaxis“ denken läßt. Gefallen hat die Darstellung der rauhen Nordmänner. Wenn der geringe Splatter-Anteil nicht dagegenspräche, hätte der 13. Krieger höchstens als Wikingerfilm für 12jährige eine gute Bewertung verdient.

Beowulf?
von einer Kundin/einem Kunden am 09.02.2011

900 n. Chr. Irgendwo im Norden, im Reich der Wikinger, bedroht eine seltsame Gefahr ein einfaches Dorf. Eine Seherin weissagt, dass 13 Krieger dem Dorf helfen können, aber einer von ihnen darf kein "Nordmann" sein... und der einzige Nicht-Wikinger ist ein arabischer Gesandter, der aus seiner Heimat verbannt wurde... 900 n. Chr. Irgendwo im Norden, im Reich der Wikinger, bedroht eine seltsame Gefahr ein einfaches Dorf. Eine Seherin weissagt, dass 13 Krieger dem Dorf helfen können, aber einer von ihnen darf kein "Nordmann" sein... und der einzige Nicht-Wikinger ist ein arabischer Gesandter, der aus seiner Heimat verbannt wurde und zufällig zugegen ist. Zwei Welten prallen aufeinander: die zivilisierte Welt der Araber und die wilde, barbarische Welt der Wikinger. Nicht immer ganz logisch, aber mit einer Prise (schwarzen) Humor rücken die Wikinger ihren Gegnern auf den Pelz – nicht ohne Verluste. Eine tiefgreifende Geschichte darf man bei diesem Film nicht erwarten, und trotz Antonio Banderas als Hauptdarsteller muss man die Liebesgeschichte mit der Lupe suchen. Blutige Action meets Fantasy, und das so gekonnt, dass man nicht merkt wie die Zeit vergeht. Vorlage des Films ist das Buch "Schwarze Nebel" (zuvor "Die ihre Toten essen") von Michael Crichton. Fazit: ein Film, der einfach nur Spaß macht.

Action der Spitzenklasse
von einer Kundin/einem Kunden aus Münster am 19.06.2006

Und er kann es doch. Da ist der geneigte DVD-Käufer, der Antonio Banderas nur aus seinen "Latin-Lover-Rollen" kennt, doch wirklich überrascht. Mit immenser Ausdruckskraft wächst er in seine Rolle, überzeugt durch coolness und Körpersprache. John McTiernan hat seine Interpretation des Romans "Schwarze Nebel" aus der Feder von Crichton rund... Und er kann es doch. Da ist der geneigte DVD-Käufer, der Antonio Banderas nur aus seinen "Latin-Lover-Rollen" kennt, doch wirklich überrascht. Mit immenser Ausdruckskraft wächst er in seine Rolle, überzeugt durch coolness und Körpersprache. John McTiernan hat seine Interpretation des Romans "Schwarze Nebel" aus der Feder von Crichton rund um die Rolle von Antonio Banderas aufgebaut. Es ist schon faszinierend, wie teilweise die Wikinger-Sagen-Story gegenüber Aspekten der Völkerverständigung in den Hintergrund gerückt zu sein scheint. Aber der 13. Krieger ist kein Film der anspruchsvollen Dialoge. Wenn nicht in rasantem Schnitt in Bärenfelle gekleidete Barbaren gegen Wikinger kämpfen, vezücken imposante Landschaftsaufnahmen und mitreißende Musik den Zuschauer. Die Nahaufnahmen der Kampfszenen sind ansatzweise karrikiert: Hier wird mal eben ein Kopf abgerissen, dort fällt ein verfaulter Arm herab, daneben durchbohrt ein Pfahl einen Menschen. Die Situationskomik ist es, die in immer wieder für viel Auflockerung sorgt. Der 13. Krieger jagt nur so von Kampf zu Kampf, von einer Beratschlagung zur nächsten Auseinandersetzung. Als Meister seines Faches treibt John McTiernan die Spannung auf die Spitze, indem er teilweise nicht nur auf die klassischen Elemente des Genres zurückgreift, sonder sich ungehemmt im Splatter und Crime bedient. Der 13. Krieger ist den DVD Kauf wert - vor allem für alle, die Antonio Banderas noch nie mochten! Ein Paradebeispiel für Konfliktlösung durch Gewalt. Ob Mystic oder Geschichte sei dahingestellt: Es kommt nur sehr selten vor, daß Wikinger einen Platz in einem Hollywood-Film erhalten, der dann auch noch deren Sagenwelt zum Inhalt hat.