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Doktor Erich Kästners Lyrische Hausapotheke

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Erich Kästner

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Beschreibung

„Es gibt nichts Gutes,
außer: man tut es!“

„Was soll einer einnehmen, den die trostlose Einsamkeit des möblierten Zimmers quält oder die nasskalten, nebelgrauen Herbstabende? Zu welchen Rezepten soll der greifen, den der Würgeengel der Eifersucht gepackt hat? Womit soll ein Lebensüberdrüssiger gurgeln?“ Die Antwort auf diese von ihm selbst gestellten Fragen hat Erich Kästner mit seiner Lyrischen Hausapotheke geliefert. Die Sammlung seiner besten Gedichte, die sich längst als unverwüstlicher Klassiker entpuppt hat, ist ein unverzichtbares „Nachschlagewerk, das der Behandlung des durchschnittlichen Innenlebens gewidmet ist“ – zeitlos, weise und höchst amüsant.

Erich Kästner, 1899 in Dresden geboren, begründete 1928 gleich mit seinen ersten beiden Büchern seinen Weltruhm: Emil und die Detektive und Herz auf Taille. Nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten wurden seine Bücher verbrannt, er erhielt Publikationsverbot, seine Bücher erschienen nunmehr in der Schweiz beim Atrium Verlag. Für seine literarischen Werke erhielt er diverse literarische Auszeichnungen, u.a. den Georg-Büchner-Preis. Erich Kästner starb 1974 in München.

Produktdetails

Einband Kunststoff-Einband
Seitenzahl 208
Erscheinungsdatum 01.08.2009
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-85535-370-5
Verlag Atrium Verlag AG
Maße (L/B/H) 20,9/13,1/2,3 cm
Gewicht 316 g

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Buchtipp der Thalia-Filiale Weil am Rhein für den Monat März 2019

Stefanie Kreißler-Raupp, Thalia-Buchhandlung Weil am Rhein

Warum lesen wir heute noch Erich Kästner? Viele kennen seine berühmten Kinderbücher wie "Emil und die Detektive", 1929 erschienen, oder "Das doppelte Lottchen", weniger bekannt sind hingegen oft seine Romane und Gedichte. Liest man heute seine feinsinnigen, ironischen Gedichte und Epigramme ist man fasziniert von ihrer Frische und Aktualität, auch noch Jahrzehnte nach ihrem Erscheinen. Gedichte wie "Die Entwicklung der Menschheit " oder "Brief an meinen Sohn" lassen ahnen, warum sie von den Nazis als gefährlich betrachtet und 1933 verbrannt wurden. Und noch stets gültig ist der lakonische Vers "Es gibt nichts Gutes, außer: man tut es". Um Erich Kästners "Gebrauchslyrik" kennenzulernen, ist dieser, noch von Marcel Reich-Ranicki mit viel Liebe zusammengestellte Band besonders gut geeignet. Seine Auswahl umfasst alle Schaffensperioden Erich Kästners und macht Lust auf Mehr. Und davon gibt es eine ganze Menge.

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