Warenkorb
 

Die Nacht, die Lichter

Stories. Ausgezeichnet mit dem Preis der Leipziger Buchmesse, Kategorie Belletristik 2008

Preis der Leipziger Buchmesse 2008

Sie reden eine Nacht lang, der junge Mann und eine Freundin. Sie haben einander zufällig wiedergetroffen, sie denkt vielleicht an ein gemeinsames Leben, doch er weiß, dass es anders kommen wird. Clemens Meyer erzählt von der verpassten Liebe, der Hoffnung, einmal im Leben den großen Gewinn einzustreichen, und von dem Willen, etwas aus sich zu machen. Seine Helden sind Menschen, die mit dem Leben kämpfen, strauchelnde Glückssucher und ruhelose Nachtgestalten.
Portrait
Clemens Meyer, geboren 1977 in Halle / Saale, lebt in Leipzig. 2006 erschien sein Debütroman ›Als wir träumten‹, es folgten ›Die Nacht, die Lichter. Stories‹ (2008), ›Gewalten. Ein Tagebuch‹ (2010), der Roman ›Im Stein‹ (2013) sowie die Frankfurter Poetikvorlesungen ›Der Untergang der Äkschn GmbH‹ (2016). Für sein Werk erhielt Clemens Meyer zahlreiche Preise, darunter den Preis der Leipziger Buchmesse. ›Im Stein‹ stand auf der Shortlist für den Deutschen Buchpreis, wurde mit dem Bremer Literaturpreis ausgezeichnet und für den Man Booker International Prize 2017 nominiert. ›Als wir träumten‹ wurde für das Kino verfilmt sowie ›In den Gängen‹ nach einer Erzählung von Clemens Meyer, beide Filme liefen im Wettbewerb der Berlinale. Im Frühjahr 2017 erschienen die Erzählungen ›Die stillen Trabanten‹.

Literaturpreise:

Premio Salerno Libro d’Europa 2017

Finalist Premio Gregor von Rezzori 2017

Longlist Man Booker International Prize 2017

Mainzer Stadtschreiber 2016

Bremer Literaturpreis 2013

Shortlist Deutscher Buchpreis 2013

Stahl-Literaturpreis, 2010

TAGEWERK-Stipendium der Guntram und Irene Rinke-Stiftung, 2009

Preis der Leipziger Buchmesse, 2008

Clemens-Brentano-Preis der Stadt Heidelberg, 2007

Märkisches Stipendium für Literatur, 2007

Förderpreis zum Lessing-Preis des Freistaates Sachsen, 2007

Mara-Cassens-Preis, 2006

Rheingau-Literatur-Preis, 2006

Einladung zum Ingeborg Bachmann-Wettbewerb, 2006

Nominierung zum Preis der Leipziger Buchmesse, 2006

2. Platz MDR-Literaturwettbewerb, 2003

Literatur-Stipendium des Sächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kunst, 2002

1. Platz MDR-Literaturwettbewerb, 2001
… weiterlesen
In den Warenkorb

Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 272
Erscheinungsdatum 01.03.2010
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-596-17487-4
Verlag Fischer Taschenbuch Verlag
Maße (L/B/H) 19,2/12,5/2,5 cm
Gewicht 239 g
Auflage 4. Auflage
Buch (Taschenbuch)
Buch (Taschenbuch)
11,00
11,00
inkl. gesetzl. MwSt.
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort lieferbar, Versandkostenfrei
Sofort lieferbar
Versandkostenfrei
In den Warenkorb
PAYBACK Punkte
Ihr Feedback zur Seite
Haben Sie alle relevanten Informationen erhalten?
Vielen Dank für Ihr Feedback!
Entschuldigung, beim Absenden Ihres Feedbacks ist ein Fehler passiert. Bitte versuchen Sie es erneut.

Buchhändler-Empfehlungen

„ohne Charme“

Ingbert Edenhofer, Thalia-Buchhandlung Essen

Sicherlich muss man Clemens Meyer lassen, dass er detailliert beobachten kann und Themen wie Wein, Pferderennen oder Mathematik versiert als Hintergründe für seine Geschichten nutzt. Wenn diese Geschichten nur weniger deprimierend wären.

Autoren wie Michael Chabon oder Edward Albee schreiben auch häufig über Menschen am Abgrund - allerdings erlauben sie sich und den Lesern ein gewisses Maß an Humor, das ihre Literatur mit Charme versieht. In Clemens Meyers Geschichten gibt es fast keine Figuren, der ich wünschen würde, dass sie über ihr Schicksal hinauswächst. Den meisten fehlt es einfach an Würde.

Eine Geschichte, die mich beinahe für sich gewonnen hätte, ist "Von Hunden und Pferden" - und ich freute mich, dass der Protagonist tatsächlich das Geld gewann, das er für die Operation seines Hundes brauchte. Und kaum war ich versöhnt mit der hoffnungslosen Meyer-Welt, schon schloss die Geschichte mit "und er sah nicht die drei Männer, die hinter ihm liefen".

Es darf offenbar nicht gut ausgehen bei Clemens Meyer - und eine Zeit lang wirkte es so, als sei das ein generelles Problem der deutschsprachigen E-Literatur. Juli Zeh, Takis Würger und Maxim Biller tanzen auch nicht die ganze Zeit jauchzend durch die Gegend - sie zeigen allerdings, dass Gegengewichte die tatsächlichen Schläge umso wirkungsvoller machen, während andauernde Beklemmung zum Abstumpfen oder Abschalten animiert.
Sicherlich muss man Clemens Meyer lassen, dass er detailliert beobachten kann und Themen wie Wein, Pferderennen oder Mathematik versiert als Hintergründe für seine Geschichten nutzt. Wenn diese Geschichten nur weniger deprimierend wären.

Autoren wie Michael Chabon oder Edward Albee schreiben auch häufig über Menschen am Abgrund - allerdings erlauben sie sich und den Lesern ein gewisses Maß an Humor, das ihre Literatur mit Charme versieht. In Clemens Meyers Geschichten gibt es fast keine Figuren, der ich wünschen würde, dass sie über ihr Schicksal hinauswächst. Den meisten fehlt es einfach an Würde.

Eine Geschichte, die mich beinahe für sich gewonnen hätte, ist "Von Hunden und Pferden" - und ich freute mich, dass der Protagonist tatsächlich das Geld gewann, das er für die Operation seines Hundes brauchte. Und kaum war ich versöhnt mit der hoffnungslosen Meyer-Welt, schon schloss die Geschichte mit "und er sah nicht die drei Männer, die hinter ihm liefen".

Es darf offenbar nicht gut ausgehen bei Clemens Meyer - und eine Zeit lang wirkte es so, als sei das ein generelles Problem der deutschsprachigen E-Literatur. Juli Zeh, Takis Würger und Maxim Biller tanzen auch nicht die ganze Zeit jauchzend durch die Gegend - sie zeigen allerdings, dass Gegengewichte die tatsächlichen Schläge umso wirkungsvoller machen, während andauernde Beklemmung zum Abstumpfen oder Abschalten animiert.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
6 Bewertungen
Übersicht
4
0
2
0
0

"Glücksritter"
von Thomas Schüller aus Mannheim am 19.11.2010
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Nach seinem düsteren und bewegenden Debütroman "Als wir träumten", liegt nun seine Storysammlung "Die Nacht, die Lichter" ebenfalls als eBook vor. Wieder schreibt er von Gestrandeten. Von Verlierern und Glückssuchern. Boxer, Junkies und Arbeitslose sind die Protagonisten seiner Geschichten. Er schreibt über die Schattenseiten der Gesellschaft. Und er gibt... Nach seinem düsteren und bewegenden Debütroman "Als wir träumten", liegt nun seine Storysammlung "Die Nacht, die Lichter" ebenfalls als eBook vor. Wieder schreibt er von Gestrandeten. Von Verlierern und Glückssuchern. Boxer, Junkies und Arbeitslose sind die Protagonisten seiner Geschichten. Er schreibt über die Schattenseiten der Gesellschaft. Und er gibt mit seinen Erzählungen Hoffnung immer wieder ein Licht zu finden, welches die dunkle Nacht vertreibt. Einer der wichtigsten deutschen Autoren unserer Zeit.

Die Nacht, die Lichter
von Katharina Pfeiffer aus Wuppertal am 24.06.2010

Clemens Meyer schreibt über das Leben. So wie es ist. Nichts ist beschönigt, nichts ausgeschmückt. Alles ist dreckig, stinkt und Hoffnung... was ist Hoffnung? Träumerei. Die Schicksale seiner Figuren sind besiegelt, sie sind zum Scheitern verurteilt. Seine Helden sind kleine Männer mit großen Problemen, die nicht zu lösen sind... Clemens Meyer schreibt über das Leben. So wie es ist. Nichts ist beschönigt, nichts ausgeschmückt. Alles ist dreckig, stinkt und Hoffnung... was ist Hoffnung? Träumerei. Die Schicksale seiner Figuren sind besiegelt, sie sind zum Scheitern verurteilt. Seine Helden sind kleine Männer mit großen Problemen, die nicht zu lösen sind und die berühren. Nicht mehr loslassen. Ein tolles Buch!

Große Klasse!
von einer Kundin/einem Kunden am 18.03.2008
Bewertet: Einband: gebundene Ausgabe

WOW! Das Buch ist ganz nach meinem Geschmack. Meines Erachtens SEHR empfehlenswert. Clemens Meyer versteht sein Handwerk. Er, Thomas Brussig und Tim Weidner könnten zu einer zweiten NEUEN DEUTSCHEN WELLE, diesmal in der Literatur führen.