Der lange Gang über die Stationen

Roman. Ausgezeichnet mit dem Jürgen-Ponto-Preis

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Ausgezeichnet mit dem Preis der Jürgen Ponto-Stiftung

'Meine Frau war zu mir gezogen. Sie kam nicht aus der Gegend, sondern von weiter her, und diese Umgebung hier war ihr noch recht neu und unbekannt. Und da, ganz am Anfang, war alles noch so einfach.'

Theodor übernimmt den Hof der Familie, lebt dort mit seinen Eltern und heiratet eine Frau aus der Stadt. Diese Geschichte erzählt von zwei Menschen, die sich sehr nahe sind, zwischen denen aber Fragen auftauchen, die unbeantwortet bleiben. Immer weniger versteht der Mann, was passiert, immer mehr hat er das Gefühl, dass ihm die vertraute Welt entgleitet.

'Mit Reinhard Kaiser-Mühlecker gibt es eine noch nicht gehörte literarische Stimme. Sie sagt mir, dass das Lesen und das Leben ein Glück sein können.' Arnold Stadler
Portrait

Reinhard Kaiser-Mühlecker wurde 1982 in Kirchdorf an der Krems geboren und wuchs in Eberstalzell, Oberösterreich, auf. Er studierte Landwirtschaft, Geschichte und Internationale Entwicklung in Wien.
Sein Debütroman ›Der lange Gang über die Stationen‹ erschien 2008, es folgten die Romane ›Magdalenaberg‹ (2009), ›Wiedersehen in Fiumicino‹ (2011), ›Roter Flieder‹ (2012) und ›Schwarzer Flieder‹ (2014) sowie ›Zeichnungen. Drei Erzählungen‹ (2015). Für sein Werk wurde er mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, darunter dem Preis der Jürgen-Ponto-Stiftung, dem Kunstpreis Berlin, dem Österreichischen Staatspreis und dem Literaturpreis des Kulturkreises der deutschen Wirtschaft. Zuletzt erschien der Roman ›Fremde Seele, dunkler Wald‹ (2016), der für die Shortlist des Deutschen Buchpreises nominiert wurde.

Literaturpreise:

Comburg-Stipendium 2015
Adalbert-Stifter-Stipendium 2014
Literaturpreis des Kulturkreises der deutschen Wirtschaft 2014
Österreichischer Staatspreis outstanding artist award 2013
Kunstpreis Berlin für Literatur 2013
Buch.Preis 2009
Stipendium des Literarischen Colloqiums Berlin 2009
Aufenthaltsstipendium im Künstlerhaus Schloss Wiepersdorf 2009
Österreichisches Staatsstipendium für Literatur 2008
Hermann-Lenz-Stipendium 2008
Stipendium des Herrenhauses Edenkoben 2007
Literaturförderpreis der Jürgen-Ponto-Stiftung 2007
Werkstattstipendium der Jürgen-Ponto-Stiftung 2006

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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 157
Erscheinungsdatum 01.12.2009
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-596-18511-5
Verlag Fischer Taschenbuch Verlag
Maße (L/B/H) 18,9/12,6/1,5 cm
Gewicht 170 g
Auflage 2
Buch (Taschenbuch)
8,95
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Kundenbewertungen

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Kleines Buch mit großer Faszination!
von r. appl aus Munderfing am 16.11.2016
Bewertet: Kunststoff-Einband

Ein schönes Büchlein ist es geworden - mit geradezu hypnotischer Wirkung: Die Geschichte zweier guter Menschen aus unterschiedlichen Erfahrungswelten, die füreinander tiefe Liebe empfinden. - Aber immer mehr entgleitet sie ihnen... Reinhard Kaiser-Mühlecker kennt das bedächtige Bauern- und das Dorfleben. Er vertritt mutig seinen Standpunkt, beobachtet genau, beschreibt präzise:... Ein schönes Büchlein ist es geworden - mit geradezu hypnotischer Wirkung: Die Geschichte zweier guter Menschen aus unterschiedlichen Erfahrungswelten, die füreinander tiefe Liebe empfinden. - Aber immer mehr entgleitet sie ihnen... Reinhard Kaiser-Mühlecker kennt das bedächtige Bauern- und das Dorfleben. Er vertritt mutig seinen Standpunkt, beobachtet genau, beschreibt präzise: Kein Wort ist zu viel! Spannend wie ein Krimi! - Ich habe mit dem Protagonisten mitgelitten, mitgefiebert...

Der lange Gang über die Stationen
von Stephanie Hofmann am 28.03.2011

Der Landwirt Theodor ist noch nicht sehr lange mit seiner jungen Frau aus der Stadt verheiratet, als ihm sein Leben aus den Fugen gerät. Die Eheleute leben auf einem abgeschieden Hof mit seinen kranken Eltern zusammen. Die Bewirtschaftung von Haus und Gut wird zunehmend schwieriger. Die Wintermonate sind lang, die Medikamente... Der Landwirt Theodor ist noch nicht sehr lange mit seiner jungen Frau aus der Stadt verheiratet, als ihm sein Leben aus den Fugen gerät. Die Eheleute leben auf einem abgeschieden Hof mit seinen kranken Eltern zusammen. Die Bewirtschaftung von Haus und Gut wird zunehmend schwieriger. Die Wintermonate sind lang, die Medikamente für den Vater zu teuer. Theodor muss schließlich ein Darlehen aufnehmen. Seiner Frau teilt er sich niemals mit. Die bevorstehende Pleite des Hofs erahnt sie langsam. Die Leute im Dorf reden über sie… Die Ereignisse überschlagen sich von dort an. Theodor kann seinen kreisenden Gedanken nicht Herr werden, geschweige denn sie in Worte fassen. Die Ehe, welche eigentlich hoffnungsvoll begann, bleibt an zu vielen unausgesprochenen Fragen hängen und steuert unausweichlich auf das Ende zu. Eine sehr tragische, aber unglaublich einfühlsam erzählte Geschichte, die noch lange nachklingt.

Ein ganz außergewöhnliches Buch
von einer Kundin/einem Kunden am 19.06.2009
Bewertet: Kunststoff-Einband

Ein Erstlingswerk von hoher literarischer Qualität. Eine Sprache, die ohne Schnörksel auskommt und trotzdem, oder gerade deshalb, so besticht. "Der lange Weg über die Stationen" spielt in den 50iger Jahren in einem kleinen oberösterreichischen Dorf. Theodor, der Ich - Erzähler, heiratet eine Frau aus der Stadt. Er liebt seine Frau, nur... Ein Erstlingswerk von hoher literarischer Qualität. Eine Sprache, die ohne Schnörksel auskommt und trotzdem, oder gerade deshalb, so besticht. "Der lange Weg über die Stationen" spielt in den 50iger Jahren in einem kleinen oberösterreichischen Dorf. Theodor, der Ich - Erzähler, heiratet eine Frau aus der Stadt. Er liebt seine Frau, nur sagen kann er es ihr nicht, kann seine Gefühle nicht zeigen. Er merkt, dass er sich immer mehr von seiner Frau entfremdet, doch alle Versuche, aus seiner Haut auszubrechen, scheitern kläglich. Der erste Roman des jungen Oberösterreichers ist somit die Geschichte der langsamen Entfremdung zwischen zwei Menschen, die sich zunächst sehr nahe sind. Dieses Buch hat mir sehr gut gefallen und ich freue mich schon auf den 2. Roman "Magdalenaberg", der im August erscheint.