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Gesammelte Werke

Originalausgabe

Fischer Klassik Band 90255

Andreas Gryphius

Buch (Taschenbuch)
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Beschreibung

»Was sind wir Menschen doch? Ein Wohnhaus grimmer Schmerzen / Ein Ball des falschen Glücks / ein Irrlicht dieser Zeit. / Ein Schauplatz herber Angst / besetzt mit scharfem Leid / Ein bald verschmelzter Schnee und abgebrannte Kerzen.« – Kein anderer Dichter der deutschen Literatur hat so hinreißende Verse für die Melancholie und Vergänglichkeit der menschlichen Existenz gefunden wie Andreas Gryphius. Dieses Lesebuch, herausgegeben von Heinz Ludwig Arnold, versammelt die wichtigsten lyrischen und dramatischen Texte des großen Barock-Dichters im originalen Wortlaut.

Mit dem Werkbeitrag aus Kindlers Literatur Lexikon.

Mit Daten zu Leben und Werk, exklusiv verfasst von der Redaktion der Zeitschrift für Literatur TEXT+KRITIK.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Herausgeber Heinz Ludwig Arnold
Seitenzahl 432
Erscheinungsdatum 01.04.2010
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-596-90255-2
Verlag Fischer Taschenbuch Verlag
Maße (L/B/H) 19,1/12,6/3,2 cm
Gewicht 322 g
Auflage 1. Auflage
Verkaufsrang 177675

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Portrait

Andreas Gryphius

Gryphius, deutscher Dichter und Dramatiker des Barock, wurde 1616 im schlesischen Glogau geboren. Sein Vater, ein lutherischer Pfarrer, starb 1621 in den Kriegswirren. Das Gymnasium in Glogau, das er seit diesem Jahr besuchte und an dem auch sein Stiefvater Michael Eder lehrte, wurde 1628 im Zug der Rekatholisierungspolitik Wiens geschlossen. Erst 1632 konnte Gryphius, dessen Mutter inzwischen ebenfalls gestorben war, wieder eine Schule, das Gymnasium in Fraustadt, besuchen. 1634 wechselte er auf das Akademische Gymnasium in Danzig und wurde dann von seinem Mäzen Georg v. Schönborn auf dessen Landgut in der Nähe von Fraustadt eingeladen (1636-38). Schönborn verlieh seinem Hauslehrer kraft seiner Rechte als Kaiserlicher Pfalzgraf Adelstitel und Magisterwürde und krönte ihn zum Poeten. 1638 begleitete Gryphius die Söhne Schönborns zum Studium nach Leiden, was er zu intensiven Studien (1638-44) nutzte, wobei seine besonderen Interessen der Staatslehre und den modernen Naturwissenschaften galten. Von 1644-46 reiste er durch Frankreich und Italien und kehrte über Straßburg (1646-47) nach Schlesien zurück. Er erhielt Berufungen an mehrere Universitäten, lehnte jedoch ab und trat stattdessen, seit 1649 mit Rosine Deutschländer verheiratet, 1650 das Amt eines Syndicus (Rechtsbeistand) der evangelischen Landstände in Glogau an.

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