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Becks letzter Sommer

Roman

(21)

Beck ist nicht zu beneiden. Mit der Musikerkarriere wurde es nichts, sein sicherer Job als Lehrer ödet ihn an, und sein Liebesleben ist ein Desaster. Da entdeckt er in seiner Klasse ein unglaubliches Musiktalent: Rauli Kantas aus Litauen. Als Manager des rätselhaften Jungen will er es noch mal wissen, doch er ahnt nicht, worauf er sich da einlässt ... Ein tragikomischer Roman über verpasste Chancen und alte Träume, über die Liebe, Bob Dylan und einen Road Trip nach Istanbul. Ein magischer Sommer, in dem noch einmal alles möglich scheint.

Rezension
Alex Dengler, Deutschlands führender Buchkritiker, denglers-buchkritik.de: Was für eine geniale Geschichte! Weil sie so perfekt, so leicht und zugleich traurig, voll Humor und Bitterkeit, Glück und Unglück erzählt ist. Und das alles von einem 23-jährigen Autor. Benedict Wells, Du bist zu beneiden. So viel Talent in Deinem Alter, das spricht für eine große Autorenkarriere.
Portrait

Benedict Wells wurde 1984 in München geboren. Im Alter von sechs Jahren begann seine Reise durch drei bayerische Internate. Nach dem Abitur 2003 zog er nach Berlin. Dort entschied er sich gegen ein Studium und widmete sich dem Schreiben. Seinen Lebensunterhalt bestritt er mit diversen Nebenjobs. Sein vielbeachtetes Debüt >Becks letzter Sommer< erschien 2008, wurde mit dem Bayerischen Kunstförderpreis ausgezeichnet und 2015 fürs Kino verfilmt. Wie bereits sein dritter Roman >Fast genial< steht auch sein soeben erschienener Roman >Vom Ende der Einsamkeit< auf den Bestsellerlisten. Wells wurde dafür mit dem European Union Prize for Literature (EUPL) 2016 ausgezeichnet. Er lebt in Berlin.

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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 453
Erscheinungsdatum 24.11.2009
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-257-24022-1
Verlag Diogenes Verlag AG
Maße (L/B/H) 17,9/11,4/2,6 cm
Gewicht 345 g
Auflage 15
Verkaufsrang 19.114
Buch (Taschenbuch)
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Buchhändler-Empfehlungen

Dermot Willis, Thalia-Buchhandlung Kassel

Für mich ein Klassiker. Wells' tragikomischer Roman über das Leben, verpasste Chancen und ein letzter Moment, wo alles möglich zu sein scheint. Eine ehre gelesen zu haben. Für mich ein Klassiker. Wells' tragikomischer Roman über das Leben, verpasste Chancen und ein letzter Moment, wo alles möglich zu sein scheint. Eine ehre gelesen zu haben.

Entdecken Sie die tragikkomische Geschichte des gescheiterten Musikers Beck! Freundschaft, Liebe, große Träume und die unendlichen Möglichkeiten des Lebens erwarten Sie! Entdecken Sie die tragikkomische Geschichte des gescheiterten Musikers Beck! Freundschaft, Liebe, große Träume und die unendlichen Möglichkeiten des Lebens erwarten Sie!

„Benedict Wells bewegt wie kein anderer“

Tamara Lee Zangerle, Thalia-Buchhandlung Kaiserslautern

Die ersten zwanzig Seiten sind anfangs sehr sperrig und man fragt sich :"Will ich dieses Buch wirklich lesen?" Ja, Sie wollen!
Obwohl Beck zu Anfang als ziemlich trostloser und unsympathischer Typ erscheint, so kann man im Laufe des Buches mehr und mehr verstehen, wie es dazu kam und sich (leider) stellenweise sehr stark mit ihm identifizieren.
Wells Charaktere sind wahnsinnig hoffnungslos, tragisch, zynisch und zu gleichen Teilen liebevoll, charmant und doch wieder voller Hoffnung und es macht Spaß, immer mehr mitzufiebern, zu leiden und sich zu freuen.
Seine allzu realen und manchmal auch deprimierend traurigen Geschichten bewegen wie keine anderen.
Manchmal möchte man wegen der Sturheit (oder auch Dummheit) eines Charakters das Buch an die Wand pfeffern (man kann dem Charakter ja keine Ohrfeige verpassen), aber man möchte zu keinem Zeitpunkt aufhören zu Lesen.
Und obwohl die Protagonisten zeitweise alles gegen die Wand fahren und wir als Leser denken: "War das jetzt das Ende ?"
Nein, das war es nicht!
Denn am Ende steht immer Hoffnung...
Die ersten zwanzig Seiten sind anfangs sehr sperrig und man fragt sich :"Will ich dieses Buch wirklich lesen?" Ja, Sie wollen!
Obwohl Beck zu Anfang als ziemlich trostloser und unsympathischer Typ erscheint, so kann man im Laufe des Buches mehr und mehr verstehen, wie es dazu kam und sich (leider) stellenweise sehr stark mit ihm identifizieren.
Wells Charaktere sind wahnsinnig hoffnungslos, tragisch, zynisch und zu gleichen Teilen liebevoll, charmant und doch wieder voller Hoffnung und es macht Spaß, immer mehr mitzufiebern, zu leiden und sich zu freuen.
Seine allzu realen und manchmal auch deprimierend traurigen Geschichten bewegen wie keine anderen.
Manchmal möchte man wegen der Sturheit (oder auch Dummheit) eines Charakters das Buch an die Wand pfeffern (man kann dem Charakter ja keine Ohrfeige verpassen), aber man möchte zu keinem Zeitpunkt aufhören zu Lesen.
Und obwohl die Protagonisten zeitweise alles gegen die Wand fahren und wir als Leser denken: "War das jetzt das Ende ?"
Nein, das war es nicht!
Denn am Ende steht immer Hoffnung...

„Meine Urlaubslektüre in diesem Sommer“

Andrea Kowalleck, Thalia-Buchhandlung Saalfeld

Es ist immer wieder ein Genuss, Benedict Wells zu lesen und dieser Debütroman war inzwischen mein viertes Buch von ihm. Darin erzählt er mit seinem einfühlsamen, frischen und faszinierenden Schreibstil die tragikomische Geschichte eines Lehrers, der sich nochmal seinen Traum von einer Musikerkarriere erfüllen möchte und sich mit zwei Freunden auf eine abenteuerliche Reise begibt. Von der ersten Seite an war ich gefesselt und die Figuren sind mir sehr ans Herz gewachsen. Ein tolles Buch über wahre Freundschaft, die große Liebe und über unendliche Träume und Möglichkeiten im Leben. Es ist immer wieder ein Genuss, Benedict Wells zu lesen und dieser Debütroman war inzwischen mein viertes Buch von ihm. Darin erzählt er mit seinem einfühlsamen, frischen und faszinierenden Schreibstil die tragikomische Geschichte eines Lehrers, der sich nochmal seinen Traum von einer Musikerkarriere erfüllen möchte und sich mit zwei Freunden auf eine abenteuerliche Reise begibt. Von der ersten Seite an war ich gefesselt und die Figuren sind mir sehr ans Herz gewachsen. Ein tolles Buch über wahre Freundschaft, die große Liebe und über unendliche Träume und Möglichkeiten im Leben.

H. Becker, Thalia-Buchhandlung Dresden

Talent, Neid, Ambitionen - all das spielt in diesem bemerkenswerten Buch eine Rolle. Es verdient einen Platz in Ihrem Regal. Talent, Neid, Ambitionen - all das spielt in diesem bemerkenswerten Buch eine Rolle. Es verdient einen Platz in Ihrem Regal.

Nadine Granzow, Thalia-Buchhandlung Bremen

Ein tragikomischer Roman über verpasste Chancen und alte Träume, über die Liebe, Bob Dylan und einen Road Trip nach Istanbul. Mir gefiel die Leichtigkeit der Erzählweise. Ein tragikomischer Roman über verpasste Chancen und alte Träume, über die Liebe, Bob Dylan und einen Road Trip nach Istanbul. Mir gefiel die Leichtigkeit der Erzählweise.

Sonja Johanning, Thalia-Buchhandlung Bad Oeynhausen

Tolles Road-Movie, auch für Fans von Bob Dylan ein Knüller. Tolles Road-Movie, auch für Fans von Bob Dylan ein Knüller.

Stefanie Sült, Thalia-Buchhandlung Hamburg

Ein sprachlicher Leckerbissen, der einen die Umgebung vollkommen vergessen lässt und Musik erzeugt nur durch Sprache. Ein erstaunliches Debüt eines jungen Autoren. Lesenswert! Ein sprachlicher Leckerbissen, der einen die Umgebung vollkommen vergessen lässt und Musik erzeugt nur durch Sprache. Ein erstaunliches Debüt eines jungen Autoren. Lesenswert!

„Die jungen Wilden...“

Melanie Winkler, Thalia-Buchhandlung Norderstedt

...sind mitunter gar nicht mehr so jung. Was passiert, wenn ein Enddreißiger, ein Endzwanziger und ein Teenager gemeinsam durch Europa reisen? Sie werden auf höchst amüsante Art und Weise erleben, dass dann einfach ALLES passieren kann. Das Debüt von Benedict Wells lässt sich als Abenteuer-Roman oder Roadmovie lesen. Aber es bietet noch mehr: Der Autor webt darüber hinaus einige lebensphilosophische Gedanken in die Geschichte ein, über die es lohnt, einmal ein bißchen eingehender nachzudenken. Und das nicht nur als Teenie. ...sind mitunter gar nicht mehr so jung. Was passiert, wenn ein Enddreißiger, ein Endzwanziger und ein Teenager gemeinsam durch Europa reisen? Sie werden auf höchst amüsante Art und Weise erleben, dass dann einfach ALLES passieren kann. Das Debüt von Benedict Wells lässt sich als Abenteuer-Roman oder Roadmovie lesen. Aber es bietet noch mehr: Der Autor webt darüber hinaus einige lebensphilosophische Gedanken in die Geschichte ein, über die es lohnt, einmal ein bißchen eingehender nachzudenken. Und das nicht nur als Teenie.

„Rock´n´Roll-Roadtrip“

Nancy Jarisch, Thalia-Buchhandlung Weiterstadt

Die Lebensträume des dreißigjährigen Robert Beck sind gescheitert. Anstatt ein gefeierter Rockstar zu werden, fristet er nach dem Rauswurf aus seiner Jugendband sein Leben als Lehrer. Statt Stadien zu füllen, arrangiert er Literaturcafes und Lesungen zu Max Goldt. Sein einziger verbliebener Freund ist sein ehemaliger Schlagzeuger Charly, ein drogenabhängiger, hypochondrischer Afroamerikaner, der von seinem Tod durch eine seltene Krebsart überzeugt ist. Zusammen fristen beide ihr trostloses Dasein abendlich betrunken oder high in den Bars der Stadt. Als Beck auf den litauischen Schüler Rauli Kantas, ein musikalisches Ausnahmetalent, aufmerksam wird, wittert er seine Chance zur Flucht aus der Mittelmäßigkeit. Er plant den Jungen als sein Manager groß rauszubringen und sich doch noch seinen Lebenstraum vom ruhmreichen Dasein im Showbusiness zu erfüllen. Dabei verdrängt er die eigenen Pläne des Jungen. Als Charly dann wirklich krank wird, brechen die drei in einem schrottreifen Auto auf, um dessen Mutter in Istanbul zu besuchen – eine Reise voller Hoffnung, Selbsterkenntnis, Enttäuschung und Rock´n´Roll.


Benedict Well hat mit Becks letzter Sommer ein rasantes Buch über die Liebe zur Musik sowie das, was den Menschen ausmacht, seine Hoffnungen und Lebensträume, geschrieben. Anhand des Antihelden Beck, der stets die falschen Entscheidungen zu treffen scheint und daher unweigerlich immer wieder scheitert, aber dennoch den Mut aufbringt aus seinem sicheren Leben als Lehrer auszubrechen und sich seinen Traum zu erfüllen, skizziert er, das immerwährende Streben des Menschen nach dem Besonderen. Dabei zeigt er mit feinsinniger Beobachtungsgabe auf, inwieweit menschliche Schwächen den oft nur haaresbreiten Unterschied zwischen Erfolg und Misserfolg bedingen.

Daneben steckt das Buch voller Querverweise zur Musikgeschichte, die Rockliebhaber – und Kenner auf ihre Kosten kommen lassen. Die Kapitelüberschriften sind Titel von Songs, insbesondere von Bob Dylan, die den Geschehnissen im Buch eine tiefere Bedeutung geben. Soviel kompositorischer Feinsinn, lässt den Leser gerne darüber hinwegsehen, dass die zweite Hälfte des Buches deutliche Längen aufweist.
Genialer Lesestoff für Träumer, Realisten und Rock´n`Roll-Fans!
Die Lebensträume des dreißigjährigen Robert Beck sind gescheitert. Anstatt ein gefeierter Rockstar zu werden, fristet er nach dem Rauswurf aus seiner Jugendband sein Leben als Lehrer. Statt Stadien zu füllen, arrangiert er Literaturcafes und Lesungen zu Max Goldt. Sein einziger verbliebener Freund ist sein ehemaliger Schlagzeuger Charly, ein drogenabhängiger, hypochondrischer Afroamerikaner, der von seinem Tod durch eine seltene Krebsart überzeugt ist. Zusammen fristen beide ihr trostloses Dasein abendlich betrunken oder high in den Bars der Stadt. Als Beck auf den litauischen Schüler Rauli Kantas, ein musikalisches Ausnahmetalent, aufmerksam wird, wittert er seine Chance zur Flucht aus der Mittelmäßigkeit. Er plant den Jungen als sein Manager groß rauszubringen und sich doch noch seinen Lebenstraum vom ruhmreichen Dasein im Showbusiness zu erfüllen. Dabei verdrängt er die eigenen Pläne des Jungen. Als Charly dann wirklich krank wird, brechen die drei in einem schrottreifen Auto auf, um dessen Mutter in Istanbul zu besuchen – eine Reise voller Hoffnung, Selbsterkenntnis, Enttäuschung und Rock´n´Roll.


Benedict Well hat mit Becks letzter Sommer ein rasantes Buch über die Liebe zur Musik sowie das, was den Menschen ausmacht, seine Hoffnungen und Lebensträume, geschrieben. Anhand des Antihelden Beck, der stets die falschen Entscheidungen zu treffen scheint und daher unweigerlich immer wieder scheitert, aber dennoch den Mut aufbringt aus seinem sicheren Leben als Lehrer auszubrechen und sich seinen Traum zu erfüllen, skizziert er, das immerwährende Streben des Menschen nach dem Besonderen. Dabei zeigt er mit feinsinniger Beobachtungsgabe auf, inwieweit menschliche Schwächen den oft nur haaresbreiten Unterschied zwischen Erfolg und Misserfolg bedingen.

Daneben steckt das Buch voller Querverweise zur Musikgeschichte, die Rockliebhaber – und Kenner auf ihre Kosten kommen lassen. Die Kapitelüberschriften sind Titel von Songs, insbesondere von Bob Dylan, die den Geschehnissen im Buch eine tiefere Bedeutung geben. Soviel kompositorischer Feinsinn, lässt den Leser gerne darüber hinwegsehen, dass die zweite Hälfte des Buches deutliche Längen aufweist.
Genialer Lesestoff für Träumer, Realisten und Rock´n`Roll-Fans!

„Mein erster Wells...“

Sarah Aksamit, Thalia-Buchhandlung Heilbronn

... aber mit Sicherheit nicht mein Letzter.
Eigentlich scheue ich Romane über Mitvierziger in der midlife crisis wie der Teufel das Weihwasser. Nach mehreren Beteuerungen, dass dieses Buch "ganz anders" sei, lies ich mich dazu verleiten- und war beeindruckt.
Mein erster Roman, den ich geliebt habe, obwohl der Protagonist auf unerträgliche Weise in jeder Situation seines Lebens versagt, in der er irgendetwas (zwischenmenschliches) hätte richtig machen können.
... aber mit Sicherheit nicht mein Letzter.
Eigentlich scheue ich Romane über Mitvierziger in der midlife crisis wie der Teufel das Weihwasser. Nach mehreren Beteuerungen, dass dieses Buch "ganz anders" sei, lies ich mich dazu verleiten- und war beeindruckt.
Mein erster Roman, den ich geliebt habe, obwohl der Protagonist auf unerträgliche Weise in jeder Situation seines Lebens versagt, in der er irgendetwas (zwischenmenschliches) hätte richtig machen können.

„Grandios, jetzt endlich als Taschenbuch“

Stefan Wimmer, Thalia-Buchhandlung Reutlingen

Ja schau mal an, hat meine liebe Kollegin doch schon so viel erzählt, da muss ich mich jetzt wohl kurz halten.

Was gibt es über dieses tolle Buch von Benedict Wells eigentlich noch zu sagen:
Jugendsüchtiger Lehrer Beck, dessen Schüler Pauli und ein hypochondrischer Deutsch-Afrikaner machen sich auf den langen Weg nach Istanbul. Was dabei alles passiert, erleben sie mal gefälligst selbst :-)) lol

Becks letzter Sommer ist einfach ein umwerfendes Debüt über Lebensträume, natürlich die Liebe; darf ja nicht fehlen, und den perfekten Folksong.

Aber das haben sie ja bereits gelesen.
Ja schau mal an, hat meine liebe Kollegin doch schon so viel erzählt, da muss ich mich jetzt wohl kurz halten.

Was gibt es über dieses tolle Buch von Benedict Wells eigentlich noch zu sagen:
Jugendsüchtiger Lehrer Beck, dessen Schüler Pauli und ein hypochondrischer Deutsch-Afrikaner machen sich auf den langen Weg nach Istanbul. Was dabei alles passiert, erleben sie mal gefälligst selbst :-)) lol

Becks letzter Sommer ist einfach ein umwerfendes Debüt über Lebensträume, natürlich die Liebe; darf ja nicht fehlen, und den perfekten Folksong.

Aber das haben sie ja bereits gelesen.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
21 Bewertungen
Übersicht
14
6
1
0
0

von Antje Winkler aus Dresden am 16.03.2016
Bewertet: anderes Format

Leider nicht ganz so gut, wie "Fast genial". Obwohl ich den Deutschlehrer ja schon gut finde, ob es den Lehrern nicht wirklich manchmal so geht? Schräges Roadmovie -mal was anderes

von einer Kundin/einem Kunden aus Dresden am 16.03.2016
Bewertet: anderes Format

Noch immer mein Lieblingsroman von Wells, weil die Geschichte mich so gefesselt hat, dass ich ihn vom ersten bis zum letzten Wort nicht aus der Hand legen konnte!

Ein Sommer voller Musik
von einer Kundin/einem Kunden am 06.09.2015

Robert Beck ist Musik und Deutschlehrer an einem Gymnasium. Selbst ist er ein erfolgloser Musiker und hat nach einem Streit seine Band verlassen. Nur mit Charlie hat er regelmäßig Kontakt. Er hat keine Freundin, nur mit der Kellnerin im Cafe gegenüber flirtet er hin und wieder. In der... Robert Beck ist Musik und Deutschlehrer an einem Gymnasium. Selbst ist er ein erfolgloser Musiker und hat nach einem Streit seine Band verlassen. Nur mit Charlie hat er regelmäßig Kontakt. Er hat keine Freundin, nur mit der Kellnerin im Cafe gegenüber flirtet er hin und wieder. In der Schule wird er auf einen seiner Schüler aufmerksam, der mit seinen Lügen genauso wie mit seinem musikalischen Talent aus der Masse heraussticht. Beck hat einen wunderbaren Roadmovie-Roman geschrieben, der auch mit Christian Ulmen in der Hauptrolle, verfilmt wurde. Es geht um Musik, wie auch ums Erwachsenwerden, auch wenn letzteres manchmal eben 40 Jahre lang dauert. Der Hauptprotagonist ist ein Schullehrer der es sich verschrieben hat, einem seiner Schüler zu der Karriere zu verhelfen, die er selbst nie geschafft hat. Zeitgleich müht er sich um die schöne Lara, die gegenüber seiner Wohnung, als Kellnerin in einem Cafe jobbt. Sein Freund Charlie, der ständig glaubt sterben zu müssen und der ständig über das Leben philosophiert, nervt ihn. Allerdings ist Charlie sein einziger Freund. Becks letzter Sommer wird aus mehreren Blickwinkeln erzählt und gegen Ende des Romans, sogar aus dem Blickwinkel des Schriftstellers. Man bekommt den Eindruck, dass diese Geschichte genau so, oder ein wenig anders, sich zu getragen haben könnte. Darüber schweigt sich Wells allerdings aus. Auf alle Fälle ist es ein Roman, der durch seine Protagonisten besticht, durch seine ganz eigene Erzählweise einen sehr persönlichen Touch bekommt und aus der Menge an guter Literatur herausragt. Wells ist ein sehr junger Schriftsteller und kann sich in eine ganze Liga junger unverbrauchter Literaten einreihen. Da wären zum Beispiel Ben Brooks, Joey Goebel und Eduard Louis, um ein paar zu nennen, deren Werke ich in den letzten Jahren gelesen und gemocht habe. Einige davon, werden wahrscheinlich auch zukünftige Klassiker sein und schließlich braucht auch die Literaturszene frisches Blut um auch künftige Generationen zum Lesen zu bewegen. „Becks letzter Sommer“ ist mein erster Roman, den ich von Wells gelesen habe, aber ganz sicher nicht der letzte.