Meine Filiale

Das Wochenende

Roman

detebe Band 23965

Bernhard Schlink

(13)
Buch (Taschenbuch)
Buch (Taschenbuch)
12,00
12,00
inkl. gesetzl. MwSt.
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort lieferbar Versandkostenfrei
Sofort lieferbar
Versandkostenfrei

Weitere Formate

Taschenbuch

12,00 €

Accordion öffnen

eBook (ePUB)

9,99 €

Accordion öffnen

Hörbuch (CD)

26,99 €

Accordion öffnen

Hörbuch-Download

17,95 €

Accordion öffnen

Beschreibung

Nach 20-jähriger Haft hat ihn der Bundespräsident begnadigt. Zum ersten Wochenende in Freiheit lädt seine Schwester die alten Freunde ein. Für sie ist das Leben weitergegangen. Und für ihn? Was bleibt von der Zeit der Gewalt? Legenden? Bewältigung? Sprachlosigkeit?

Bernhard Schlink, geboren 1944 bei Bielefeld, ist Jurist und lebt in Berlin und New York. Der 1995 erschienene Roman ›Der Vorleser‹, 2009 von Stephen Daldry unter dem Titel ›The Reader‹ verfilmt, in über 50 Sprachen übersetzt und mit nationalen und internationalen Preisen ausgezeichnet, begründete seinen schriftstellerischen Weltruhm.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 240
Erscheinungsdatum 26.01.2010
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-257-23965-2
Verlag Diogenes Verlag AG
Maße (L/B/H) 18,2/11,5/1,7 cm
Gewicht 202 g
Auflage 7 Auf.
Verkaufsrang 2110

Weitere Bände von detebe

mehr

Buchhändler-Empfehlungen

Ulrike Kaiser, Thalia-Buchhandlung Mülheim Rhein-Ruhr-Zentrum

Nach 20 Jahren Haft ein erstes Wochenende in Freiheit. Was bleibt von den einstigen Idealen der Täter?Gibt es eine Einsicht in die Fehler der Gewalttaten der RAF? Spannend!

Damals vor vierzig Jahren

Barbara Mahlkemper, Thalia-Buchhandlung Oberhausen

Damals wollten sie die Welt verbessern. Heute sind sie angekommen in bürgerlichen Berufen und Lebensläufen. An diesem Wochenende kommen alle wieder zusammen. Bernhard Schlink schreibt in seiner ruhigen, direkten Art nach dem "Vorleser" über ein weiteres Kapitel der deutschen Geschichte. Gleichzeitig geht es um das persönliche Leben jedes Einzelnen. Welche Entscheidungen hat man getroffen? Welche Träume vergessen, dem realen Leben angepasst? Was macht das Leben aus, auch wenn es nicht spektakulär ist? Und sind für unsere Kinder politische Überzeugungen nur noch Lifestyle- und Modetrends?

Kundenbewertungen

Durchschnitt
13 Bewertungen
Übersicht
7
6
0
0
0

Zum Nachdenken
von J.G. aus Berlin am 30.09.2010

Jörg, ehemaliger RAF-Terrorist, wird nach 24 Jahren Haft nach Begnadigung durch den Bundespräsidenten aus dem Gefängnis entlassen. Seine Schwester hat an dem Wochenende nach seiner Entlassung verschiedene Freunde in ihr Sommerhaus eingeladen, um Jörg zum einen auf andere Gedanken zu bringen und zum anderen um die Hilfe der ander... Jörg, ehemaliger RAF-Terrorist, wird nach 24 Jahren Haft nach Begnadigung durch den Bundespräsidenten aus dem Gefängnis entlassen. Seine Schwester hat an dem Wochenende nach seiner Entlassung verschiedene Freunde in ihr Sommerhaus eingeladen, um Jörg zum einen auf andere Gedanken zu bringen und zum anderen um die Hilfe der anderen ggf. in Anspruch nehmen zu können. Auch ungeladene Gäste gesellen sich zu der Runde. Doch alles kommt ein bisschen anders als sie sich das gedacht hat und es kommen Dinge ans Licht wie sie sie nicht gewollt hat. Die Atmosphäre ist angespannt, aber statt feuriger Dialoge finden die wirklichen Prozesse in den Gedanken der Personen statt, Gespräche werden zu Monologen und bleiben damit vage. Ich hätte mir persönlich ein bisschen mehr tiefgreifendere Diskussionen gewünscht. Auch wenn das Buch in vielerlei Hinsicht ein bisschen oberflächlich ist, hat es mich dennoch sehr bzgl. der Thematiken RAF und globale Entwicklung des Terrorismus zum Nachdenken angeregt.

Ein schwieriges Thema
von Doris Börgers aus Essen am 18.05.2010

Ein ehemaliger Terrorist wird aus der Haft entlassen und von seiner Schwester abgeholt. Sie hat ein Haus auf dem Land, und dort Freunde und Verwandte eingeladen. An diesem Wochenende kommen viele Emotionen hoch, jeder hat so seine Erwartungen an Ihn, die sich nicht unbedingt erfüllen. Ein schwieriges Thema gut umgesetzt.

Geschichte mal anders
von J. Liszetzki am 28.04.2010

Nach zwanzig Jahren Haft ist Jörg überraschend begnadigt worden. Seine Schwester, will sein erstes Wochenende in Freiheit mit alten Freunden feiern, ohne Reporter und Kameras. Alle kommen aus Loyalität, aus Nostalgie und aus Neugier. Sie können sich aber der Konfrontation mit ihrer eigenen Biographie, ihren Lebensträumen und Leb... Nach zwanzig Jahren Haft ist Jörg überraschend begnadigt worden. Seine Schwester, will sein erstes Wochenende in Freiheit mit alten Freunden feiern, ohne Reporter und Kameras. Alle kommen aus Loyalität, aus Nostalgie und aus Neugier. Sie können sich aber der Konfrontation mit ihrer eigenen Biographie, ihren Lebensträumen und Lebenslügen nicht entziehen. Eine ganz aussergewöhnliche Art sich mit dem deutschen Herbst auseinderzusetzen und vor allem wer hat Jörg damals an die Polizei verraten.


  • Artikelbild-0