Der Geschmack von Apfelkernen

Roman

KIWI Band 1120

Katharina Hagena

(43)
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Beschreibung

Auf Anhieb ein sensationeller Erfolg – mehr als 250.000 verkaufte Exemplare

Schillernd und magisch sind die Erinnerungen an die Sommerferien bei der Großmutter, geheimnisvoll die Geschichten der Tanten. Katharina Hagena erzählt von den Frauen einer Familie, mischt die Schicksale dreier Generationen. Ein Roman über das Erinnern und das Vergessen – bewegend, herrlich komisch und klug.

Als Bertha stirbt, erbt Iris das Haus. Nach vielen Jahren steht Iris wieder im alten Haus der Großmutter, wo sie als Kind in den Sommerferien mit ihrer Kusine Verkleiden spielte. Sie streift durch die Zimmer und den Garten, eine aus der Zeit gefallene Welt, in der rote Johannisbeeren über Nacht weiß und als konservierte Tränen eingekocht werden, in der ein Baum gleich zweimal blüht, Dörfer verschwinden und Frauen aus ihren Fingern Funken schütteln.

Doch der Garten ist inzwischen verwildert. Nachdem Bertha vom Apfelbaum gefallen war, wurde sie erst zerstreut, dann vergesslich, und schließlich erkannte sie nichts mehr wieder, nicht einmal ihre drei Töchter. Iris bleibt eine Woche allein im Haus. Sie weiß nicht, ob sie es überhaupt behalten will. Sie schwimmt in einem schwarzen See, bekommt Besuch, küsst den Bruder einer früheren Freundin und streicht eine Wand an. Während sie von Zimmer zu Zimmer läuft, tastet sie sich durch ihre eigenen Erinnerungen und ihr eigenes Vergessen: Was tat ihr Großvater wirklich, bevor er in den Krieg ging? Welche Männer liebten Berthas Töchter? Wer aß seinen Apfel mitsamt den Kernen? Schließlich gelangt Iris zu jener Nacht, in der ihre Kusine Rosmarie den Unfall hatte: Was machte Rosmarie auf dem Dach des Wintergartens? Und wollte sie Iris noch etwas sagen?

Iris ahnt, dass es verschiedene Spielarten des Vergessens gibt. Und das Erinnern ist nur eine davon.

»Ich habe selten ein Buch erlebt, bei dem ich so gefühlt und gespürt, gerochen und geschmeckt habe [...] Intensiv, amüsant, traurig, schön und [...] federleicht.«

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 272
Erscheinungsdatum 24.08.2009
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-462-04149-1
Verlag Kiepenheuer & Witsch
Maße (L/B/H) 18,8/12,5/2 cm
Gewicht 206 g
Auflage 37. Auflage
Verkaufsrang 7627

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Buchhändler-Empfehlungen

Laetitia Paez Niezgoda, Thalia-Buchhandlung Euskirchen

Eins meiner absoluten Lieblingsbücher! Perfekt für warme Frühlingstage oder als Sommerlektüre. Hagena verbindet die Schicksale ihrer Figuren auf liebevolle Art und Weise und zeichnet mit ihrer Sprache eine Geschichte, in die man voll und ganz versinken möchte.

Lieblingsbuch

L. Overkamp, Thalia-Buchhandlung Koblenz

"Der Geschmack von Apfelkernen" ist mein absolutes Lieblingsbuch! Es handelt sich hierbei um einen Familienroman der mehrere Generationen behandelt. Es passiert inhaltlich zwar nichts atemberaubendes, aber man merkt einfach, dass dieses Buch mit ganz viel Liebe geschrieben wurde! Genau das richtige für heiße Sommertage zum "einfach drin versinken" Sie werden traurig sein wenn Sie das Buch ausgelesen haben aber dann können Sie "Sommertöchter" von Lisa-Maria Seydlitz direkt hinterher lesen, das ist mindestens genauso schön ;) !

Kundenbewertungen

Durchschnitt
43 Bewertungen
Übersicht
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von einer Kundin/einem Kunden am 23.07.2021

Hochsommer, in einem Dorf in der norddeutschen Provinz. Iris steht im großen Garten vor dem Haus ihrer Großmutter, das nun ihres sein soll. Hier hat sie ihre Sommerferien verbracht. Doch das ist viele Jahre her. Der Obstgarten voller Apfelbäume, die knarzenden Dielen, das Schattenspiel der Weidenäste – alles lässt Erinnerungen a... Hochsommer, in einem Dorf in der norddeutschen Provinz. Iris steht im großen Garten vor dem Haus ihrer Großmutter, das nun ihres sein soll. Hier hat sie ihre Sommerferien verbracht. Doch das ist viele Jahre her. Der Obstgarten voller Apfelbäume, die knarzenden Dielen, das Schattenspiel der Weidenäste – alles lässt Erinnerungen auftauchen. Aus Erlebtem, Erzählungen und Dazugereimtem fügt Iris die Geschichte des Hauses und ihrer Familie zusammen. Dieses Buch liest sich wie eine Folge von duftenden, flirrenden Sommertagen und ist gleichzeitig eine kluge und poetische Geschichte über das Vergessen und Erinnern.

Der Geschmack von Apfelkernen (Sehr gut)
von einer Kundin/einem Kunden aus Duisburg am 10.10.2019

Katharina Hagenas Roman “Der Geschmack von Apfelkernen” erstreckt sich über insgesamt 12 Kapitel. Zu Beginn des Buches gibt es ein Zitat von Paul Valéry, welches besser kaum zum Buch passen könnte. Denn über weite Teile des Buches geht es um die Erinnerungen der Protagonistin. Dementsprechend erwartet einen im gesamten Buch ein ... Katharina Hagenas Roman “Der Geschmack von Apfelkernen” erstreckt sich über insgesamt 12 Kapitel. Zu Beginn des Buches gibt es ein Zitat von Paul Valéry, welches besser kaum zum Buch passen könnte. Denn über weite Teile des Buches geht es um die Erinnerungen der Protagonistin. Dementsprechend erwartet einen im gesamten Buch ein Ich - Erzähler (aus der Sicht von Iris). Dabei ist das Buch nicht unbedingt die leichteste Lektüre, die es gibt. Allerdings sollte man sich einfach mal die Zeit und Motivation zum Lesen nehmen und dem Buch eine Chance geben. Ich für meinen Teil, wurde dafür mit einer wirklich tollen Handlung belohnt. Hier muss ich aber auch anmerken, dass der Klappentext nicht zwingend dazu beiträgt, das Buch interessant zu gestalten. Ebenfalls etwas Zeit benötigt die Zuordnung, der recht verwobenen Familienzugehörigkeiten über einige Generationen hinweg. Hierbei begegnen einem recht viele, verschiedene Charaktere (alle aus dem Leben von Iris), die zugeordnet werden wollen. Schnell wird man dabei merken, dass “Der Geschmack von Apfelkernen” dabei ebenfalls eine Rolle im Leben der Protagonistin spielt. Mal ganz abgesehen von dem Apfelbaum, der ebenfalls relativ häufig erwähnt wird. Mithilfe der vielen Erinnerungen, erzählt das Buch eine Geschichte längst vergangene Zeiten und über das älter werden, mit allem, was dazugehört. Mit jeder Seite, die man dabei voranschreitet, setzt sich das Erinnerungs- Puzzle mehr und mehr zusammen. Dies gelingt der Autorin so gut, dass ich selbst sehr oft in den Erzählungen verfallen bin. Neben den Erinnerungen spielen auch noch existierende Charaktere eine Rolle. Allen voran ist hier sicherlich Max zu nennen, da sich die Beziehung von Max und Iris im Laufe der Handlung enger wird. Die Dialoge der beiden, deuten dabei schon zu Beginn an, in welche Richtung die Beziehung gehen könnte. Am Ende des Buches hat es die Autorin geschafft, dass “Der Geschmack von Apfelkernen” bei mir eine bleibende Erinnerung hinterlassen hat. Cover: Das Cover von “Der Geschmack von Apfelkernen” ist in einem Cremeweiß gehalten. Auf der Vorderseite sehen wir den Ast eines Apfelbaumes, mit seinen Blüten. Schon hier nimmt das Cover also Bezug zum Titel und Inhalt des Buches. Darunter findet sich der Titel, welcher sich durch die rote Farbe, gut vom Hintergrund abhebt. Unter dem Titel findet sich ein aufgeschnittener Apfel. Also auch hier ein weiterer Bezug zum Titel des Buches. Auf der Rückseite finden sich die gleichen Elemente, wie auch schon auf der Vorderseite. Das Cover gefällt mir recht gut. Es ist gut gestaltet und passt sehr gut zum Titel des Buches. Fazit: Der Geschmack von Apfelkernen gehört sicherlich nicht zu den leichtesten Büchern, belohnt allerdings den Mut zum Lesen, mit einer wirklich tollen Handlung. Diese Handlung hat in meinem Fall sogar, eine bleibende Erinnerung verursacht, die dafür sorgt, dass ich “Der Geschmack von Apfelkernen” so schnell nicht vergessen werde. Das Buch gehört zu den etwas ruhigeren Büchern und eignet sich gut für ruhige Stunden. Von mir bekommt “Der Geschmack von Apfelkernen” 5/5 Sterne.

Wunderschön!
von Bani aus Hannover am 25.02.2019

Ich mochte das Buch ab erste Seite. Lässt sich super lesen. Erzählt von eine Familiengeschichte mit Höhen und Tiefen. Sehr empfelenswert.


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