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Schütz, E: Judengold

Kriminalroman

Journalist Leon Dold Band 1

Leon Dold ist Journalist. Als er am Bodensee für einen Dokumentarfilm recherchiert, stößt er auf einen Fall von Goldschmuggel und eine Geschichte, die schon im Dritten Reich begann: Jüdisches Kapital wurde damals in die Schweiz verschoben. Ein Zugschaffner namens Joseph Stehle spielte offensichtlich eine tragende Rolle, auch ein Schweizer Bankhaus war involviert. Jetzt soll es gewaschen nach Deutschland zurückgebracht werden.
Auf der Suche nach den Hintergründen stößt Leon auf unglaubliche Machenschaften und verstrickt sich immer tiefer in den brisanten Fall: Eine Organisation, die Verbindungen in höchste Geheimdienstkreise zu haben scheint, von deren Existenz jedoch niemand etwas wissen will, streckt ihre tödlichen Fänge nach ihm aus ...
Portrait
Erich Schütz, Jahrgang 1956, ist freier Journalist. Er arbeitet als Autor von Fernsehdokumentationen und kulturellen Reiseberichten und ist Herausgeber verschiedener Restaurantführer. Jüngst erschien im Gmeiner-Verlag sein journalistischer Reiseführer „66 Bodensee-Orte und 11 Bodensee-Köche, die Sie besucht haben müssen!“. Aufgewachsen im Südbadischen, lange Zeit in Berlin und Stuttgart zu Hause, hat sich Erich Schütz einen Traum erfüllt und wohnt heute in Überlingen am Bodensee. Hier war er auch als Programmchef des ersten regionalen Fernsehsenders am Bodensee, „see tv“, tätig. 2007 erschien sein erster Kriminalroman „Die Doktormacher Mafia“. Mit „Judengold“ folgt nun sein Debüt im Gmeiner-Verlag.
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Beschreibung

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 470
Erscheinungsdatum 01.07.2009
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-8392-1015-4
Verlag Gmeiner Verlag
Maße (L/B/H) 20,1/11,9/3,2 cm
Gewicht 412 g
Auflage 6. Auflage
Verkaufsrang 109297
Buch (Taschenbuch)
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Kundenbewertungen

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Gute Mischung
von Brigitte Bouman-Mengering aus Lingen (Ems) am 08.05.2012

Ich bin ein grosser Fan der Gmeiner-Krimis.Denn wie auch hier,werden eine fesselnde Geschichte und historische Tatsachen miteinander vermischt.Ich wusste z.B. nicht,daß Schaffhausen auch bombadiert wurde.Und die Verbindung zwischen gestohlenem Gold und Geld in den Kriegswirren und kriminellen Menschen in er heutigen Zeit ist her... Ich bin ein grosser Fan der Gmeiner-Krimis.Denn wie auch hier,werden eine fesselnde Geschichte und historische Tatsachen miteinander vermischt.Ich wusste z.B. nicht,daß Schaffhausen auch bombadiert wurde.Und die Verbindung zwischen gestohlenem Gold und Geld in den Kriegswirren und kriminellen Menschen in er heutigen Zeit ist hervorragend gelungen.Ein gut komponierter Krimi,der sich zu lesen lohnt.

Hat mir sehr gut gefallen
von Manuela T. aus Rheinhausen am 01.09.2009

Das Cover des Buches ist in Schwarz-weiß gehalten und zeigt im Vordergrund einen Stacheldrahtzaun, im Hintergrund den Bodensee. Ich finde es sehr düster, es trifft aber auf einen Handlungsplatz im Buch voll und ganz zu. Da ich die Region um den Bodensee etwas kenne, habe ich mich für dieses Buch entschieden. Am Anfang ist es... Das Cover des Buches ist in Schwarz-weiß gehalten und zeigt im Vordergrund einen Stacheldrahtzaun, im Hintergrund den Bodensee. Ich finde es sehr düster, es trifft aber auf einen Handlungsplatz im Buch voll und ganz zu. Da ich die Region um den Bodensee etwas kenne, habe ich mich für dieses Buch entschieden. Am Anfang ist es mir etwas schwer gefallen, in die Handlung des Buches hinein zu kommen, da es ein für mich ungewohntes Genre ist. Nach dem ersten Kapitel jedoch, fiel es mir jedes Mal aufs Neue schwer, das Buch zur Seite zu legen. Die Geschichte über den Journalisten Leon hat mich voll in ihren Bann gezogen. Leon will einen Dokumentarfilm über den deutsch-schweizerischen Grenzübergang drehen. Hier kommt er auf die Spur eines Verbrechens, welches seinen Ursprung im Jahr 1937 hatte und will dem auf die Spur gehen. Er ermittelt selbst, parallel zur Polizei, da er mehr über den Goldschmuggel herausfinden will, und gerät so in große Schwierigkeiten. Während seiner Recherchen steht er in Kontakt mit dem Kommissar, der die polizeilichen Ermittlungen leitet. Der Schreibstil ist einfach und flüssig. Die Schrift ist recht groß, sodass man nur kurze Zeit braucht, um einige Seiten zu lesen. Was mich etwas gestört hat, waren die etwas zu langen Kapitel. Manche waren ca. fünfzig Seiten oder länger, andere wiederum umfassten nur etwa zehn Seiten. Das fand ich persönlich nicht so gut. Der Roman behandelt das heute noch aktuelle Thema des Vermögens von Holocaust–Opfern auf Schweizer Banken. Die Figuren sind sehr gut dargestellt. Ich konnte sie mir richtig gut vorstellen. Leon ist mir im Laufe der Geschichte sehr ans Herz gewachsen. Wie er für seine Dokumentation ermittelt und sich gleichzeitig um seine krebskranke Freundin kümmert, finde ich gut. Fazit: Ein spannender Krimi mit einer heute noch aktuellen Thematik. Ich kann ihn nur weiterempfehlen.