Warenkorb
 

Sie haben noch keinen tolino eReader? Jetzt informieren.

Schweigeminute

Novelle

(34)
"Wir haben Siegfried Lenz für ein poetisches Buch zu danken. Vielleicht ist es sein schönstes." Marcel Reich-Ranicki
Ein warmer Sommer an der Ostsee vor vielen Jahren. Benny Goodmann und Ray Charles sind noch en vogue, in den Gassen spielt der Drehorgelmann, man bezahlt in "Mark", und wenn die Englischlehrerin vor die Oberprima tritt, stehen alle auf: "Good morning, Mrs. Petersen."
Wie es zu der Liebe zwischen Stella und Christian kam, wie die Leidenschaft sich an der Realität messen muss und wie dann mit einem Mal alles zu Ende ist - und doch auch nicht. Wie die Liebe gerade durch den Tod unsterblich wird: das erzählt Siegfried Lenz mit meisterhafter Einfühlungskraft, mit Distanz und Humor. Im Thema des Vergänglichen, der Zeitverfallenheit irdischer Liebe, der Unmöglichkeit vollendeten Glücks, schwingt die Melancholie eines Theodor Storm. In der Lakonie des Erzählens spürt man die existenzielle Härte eines Ernest Hemingway. Und doch spricht hier die Sympathie und Integrität des Erzählers Siegfried Lenz, der im knappen Raum der Novelle eine Menschheitsfrage entfaltet, die immerzu gültig ist.
"Späte Sommerbilder, in einer Sprache wie aus Bernstein gegossen." Andrea Seibel, Die Welt
Portrait
Siegfried Lenz (1926–2014) zählt zu den bedeutenden und meistgelesenen Schriftstellern der deutschen Literatur. Für seine Bücher wurde er mit vielen wichtigen Preisen ausgezeichnet, unter anderem mit dem Goethepreis der Stadt Frankfurt am Main, dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels und mit dem Lew-Kopelew-Preis für Frieden und Menschenrechte 2009. Seit 1951 veröffentlichte er alle seine Romane, Erzählungen, Essays und Bühnenwerke im Hoffmann und Campe Verlag.
… weiterlesen
eBook kaufen
eBook verschenken

Beschreibung

Produktdetails


Format ePUB i
Kopierschutz Ja i
Seitenzahl 128 (Printausgabe)
Erscheinungsdatum 05.03.2009
Sprache Deutsch
EAN 9783455042900
Verlag Hoffmann und Campe
Dateigröße 156 KB
eBook
7,99
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort per Download lieferbar
In der Cloud verfügbar
Per E-Mail verschenken i
eBook kaufen
eBook verschenken
PAYBACK Punkte
Ihr Feedback zur Seite
Haben Sie alle relevanten Informationen erhalten?
Vielen Dank für Ihr Feedback!
Entschuldigung, beim Absenden Ihres Feedbacks ist ein Fehler passiert. Bitte versuchen Sie es erneut.

Buchhändler-Empfehlungen

Kerstin Hahne, Thalia-Buchhandlung Bielefeld

Atmosphärisch,fast poetisch und zeitlos, die Liebesbeziehung zwischen 18j.Schüler und seiner Lehrerin,nur einen kurzen Sommer lang.
In Rückblicken während ihrer Gedenkfeier erzählt
Atmosphärisch,fast poetisch und zeitlos, die Liebesbeziehung zwischen 18j.Schüler und seiner Lehrerin,nur einen kurzen Sommer lang.
In Rückblicken während ihrer Gedenkfeier erzählt

„Eine poetische Novelle, die vom Erwachsenwerden, von Liebe, von Trauer und von Verlust erzählt.“

Claudia Engelmann, Thalia-Buchhandlung Korbach



Siegfried Lenz im besten Sinn – etwas altmodisch, etwas behäbig, ein wenig aus der Zeit gefallen, und doch ein kleines Meisterwerk, ein Buch der stillen Töne. Diese seltsam verschwommen scheinende Erzählung beginnt in einem Gymnasium während einer Gedenkstunde. Gedenken an Stella Petersen, die Englischlehrerin, die jung verstorben ist. Nur ein Foto von ihr, der Angebetenen bildet den Rahmen des Erinnerns. Es ist der Schüler Christian, 18 Jahre alt, der das Bild der lebenden Stella vor uns andeutet, zuerst zaghaft und ein wenig vage, aber schnell erahnen, ja begreifen wir, dass Christian sich in die nur wenig Ältere verliebt hat und diese sich in ihn. Es ist eine zarte Liaison, die beide überfällt und die Christian völlig erfüllt. Während die Gedenkfeier ihren Lauf nimmt, der Kunstlehrer Kugler mit tränenerstickter Stimme eine Ansprache hält, schweifen Christians Gedanken ab, gehen auf Reise. In den Sommerferien sind Stella und er sich näher gekommen und haben sich entdeckt. Stella trifft sich mit ihm, um mit ihm das naheliegende Riff zu erkunden und die unterirdischen Steinfelder zu entdecken. Denn Christians Vater ist ein Steinfischer, er schichtet Steine im Meer auf, die dann zu Wellenbrechern werden. Während eines Gewitters landen beide auf der Vogelinsel, flüchtige Berührungen werden ausgetauscht, keusch und tastend, und doch von großer Sinnlichkeit. Schließlich begleitet Christian Stella in ihr Hotel, und alles scheint ganz selbstverständlich und leicht. Aber auch dieser Sommer neigt sich dem Ende zu, die Beziehung kühlt ab und Stella wirkt merkwürdig verhalten. Unvermittelt bricht sie zu einem Segeltörn mit Freunden auf, von dem sie mit einer schweren Kopfverletzung zurückkehrt, an der sie kurze Zeit später verstirbt. Der Kreis schließt sich, Christian hat seine Liebesgeschichte mit uns geteilt, die Gedenkstunde ist vorüber, es folgt die Seebestattung.
Siegfried Lenz hat, wie ein Kritiker gesagt hat, vielleicht sein schönstes Buch geschrieben. Mit diskretem Charme und einfühlsamer Zurückhaltung schenkt er uns eine poetische Novelle, die vom Erwachsenwerden, von Liebe, aber auch von Trauer und Verlust erzählt.



Siegfried Lenz im besten Sinn – etwas altmodisch, etwas behäbig, ein wenig aus der Zeit gefallen, und doch ein kleines Meisterwerk, ein Buch der stillen Töne. Diese seltsam verschwommen scheinende Erzählung beginnt in einem Gymnasium während einer Gedenkstunde. Gedenken an Stella Petersen, die Englischlehrerin, die jung verstorben ist. Nur ein Foto von ihr, der Angebetenen bildet den Rahmen des Erinnerns. Es ist der Schüler Christian, 18 Jahre alt, der das Bild der lebenden Stella vor uns andeutet, zuerst zaghaft und ein wenig vage, aber schnell erahnen, ja begreifen wir, dass Christian sich in die nur wenig Ältere verliebt hat und diese sich in ihn. Es ist eine zarte Liaison, die beide überfällt und die Christian völlig erfüllt. Während die Gedenkfeier ihren Lauf nimmt, der Kunstlehrer Kugler mit tränenerstickter Stimme eine Ansprache hält, schweifen Christians Gedanken ab, gehen auf Reise. In den Sommerferien sind Stella und er sich näher gekommen und haben sich entdeckt. Stella trifft sich mit ihm, um mit ihm das naheliegende Riff zu erkunden und die unterirdischen Steinfelder zu entdecken. Denn Christians Vater ist ein Steinfischer, er schichtet Steine im Meer auf, die dann zu Wellenbrechern werden. Während eines Gewitters landen beide auf der Vogelinsel, flüchtige Berührungen werden ausgetauscht, keusch und tastend, und doch von großer Sinnlichkeit. Schließlich begleitet Christian Stella in ihr Hotel, und alles scheint ganz selbstverständlich und leicht. Aber auch dieser Sommer neigt sich dem Ende zu, die Beziehung kühlt ab und Stella wirkt merkwürdig verhalten. Unvermittelt bricht sie zu einem Segeltörn mit Freunden auf, von dem sie mit einer schweren Kopfverletzung zurückkehrt, an der sie kurze Zeit später verstirbt. Der Kreis schließt sich, Christian hat seine Liebesgeschichte mit uns geteilt, die Gedenkstunde ist vorüber, es folgt die Seebestattung.
Siegfried Lenz hat, wie ein Kritiker gesagt hat, vielleicht sein schönstes Buch geschrieben. Mit diskretem Charme und einfühlsamer Zurückhaltung schenkt er uns eine poetische Novelle, die vom Erwachsenwerden, von Liebe, aber auch von Trauer und Verlust erzählt.

Katrin Köber, Thalia-Buchhandlung Dallgow-Döberitz

Ein großartiger Roman! Poetisch, wunderschön, unendlich traurig und zauberhaft erzählt Lenz die Liebesgeschichte zwischen Lehrerin Stella und Schüler Christian. Ein großartiger Roman! Poetisch, wunderschön, unendlich traurig und zauberhaft erzählt Lenz die Liebesgeschichte zwischen Lehrerin Stella und Schüler Christian.

Ulrike Kaiser, Thalia-Buchhandlung Mülheim Rhein-Ruhr-Zentrum

Eine Liebesgeschichte, ein Zeitbild aus dem Deutschland der Sechzigerjahre, die Geschichte eines Tabubruchs. Wohltuend unaufgeregt und doch bewegend erzählt. Eine Liebesgeschichte, ein Zeitbild aus dem Deutschland der Sechzigerjahre, die Geschichte eines Tabubruchs. Wohltuend unaufgeregt und doch bewegend erzählt.

Martin Knebel, Thalia-Buchhandlung Karlsruhe

Ein Klassiker !! Ein Klassiker !!

Melanie Winkler, Thalia-Buchhandlung Norderstedt

Die Romanze zwischen Lehrerin und Schüler gehört für mich nicht zu den stärksten Werken Lenz. Zwar wie immer wortgewandt und sprachlich treffsicher malt er doch sehr schwarz-weiß. Die Romanze zwischen Lehrerin und Schüler gehört für mich nicht zu den stärksten Werken Lenz. Zwar wie immer wortgewandt und sprachlich treffsicher malt er doch sehr schwarz-weiß.

„Schweigeminute“

Tina Dammer, Thalia-Buchhandlung Baden-Baden

Der bedeutende und meistgelesene Schriftsteller der Nachkriegs-u. Gegenwartsliteratur, Siegfried Lenz, erzählt in seinem poetischen Buch über seine Liebe zwischen der jungen Lehrerin Stella Petersen und ihrem Schüler Christian. Die Begegnungen und die beginnende Leidenschaft führt in ein Drama. Mit tiefer Einfühlsamkeit erzählt Siegfried Lenz wie die Liebe über den Tod hinaus unsterblich wird. Für mich ein zeitloses Thema. Die sprachlich hervorragende Novelle kann ich bestens empfehlen! Der bedeutende und meistgelesene Schriftsteller der Nachkriegs-u. Gegenwartsliteratur, Siegfried Lenz, erzählt in seinem poetischen Buch über seine Liebe zwischen der jungen Lehrerin Stella Petersen und ihrem Schüler Christian. Die Begegnungen und die beginnende Leidenschaft führt in ein Drama. Mit tiefer Einfühlsamkeit erzählt Siegfried Lenz wie die Liebe über den Tod hinaus unsterblich wird. Für mich ein zeitloses Thema. Die sprachlich hervorragende Novelle kann ich bestens empfehlen!

„So schön altmodisch und traurig“

Monika Fuchs, Thalia-Buchhandlung Hamburg

Sicher darf ich es so gar nicht schreiben, aber dies ist mein erstes Buch von Siegfried Lenz, das ich gelesen habe. Und auch, wenn es wahrscheinlich kein typisches Buch von ihm ist, so kann ich jetzt doch die große Verehrung für ihn verstehen! Es ist eine wunderschöne und zugleich traurige Liebesgeschichte zwischen dem 18jährigen Schüler Christian und seiner Englischlehrerin Stella. Christian erzählt seine Geschichte rückblickend während er an der Gedenkstunde für seine tödlich verunglückte Lehrerin teilnimmt.

Siegfried Lenz beschreibt die Geschichte von dieser jungen, frischen und unerlaubten Liebe so schön und so altmodisch, dass ich beim Lesen das Gefühl hatte, dass dieses Buch gar nicht aus der Gegenwart kommen kann. Die Geschichte war viel zu schnell zu Ende und doch war es gut so. Jedes Wort mehr wäre zuviel gewesen! Genießen Sie einfach dieses wunderschöne kleine Buch.
Sicher darf ich es so gar nicht schreiben, aber dies ist mein erstes Buch von Siegfried Lenz, das ich gelesen habe. Und auch, wenn es wahrscheinlich kein typisches Buch von ihm ist, so kann ich jetzt doch die große Verehrung für ihn verstehen! Es ist eine wunderschöne und zugleich traurige Liebesgeschichte zwischen dem 18jährigen Schüler Christian und seiner Englischlehrerin Stella. Christian erzählt seine Geschichte rückblickend während er an der Gedenkstunde für seine tödlich verunglückte Lehrerin teilnimmt.

Siegfried Lenz beschreibt die Geschichte von dieser jungen, frischen und unerlaubten Liebe so schön und so altmodisch, dass ich beim Lesen das Gefühl hatte, dass dieses Buch gar nicht aus der Gegenwart kommen kann. Die Geschichte war viel zu schnell zu Ende und doch war es gut so. Jedes Wort mehr wäre zuviel gewesen! Genießen Sie einfach dieses wunderschöne kleine Buch.

„Eine traurige Liebe“

Dieter Hartendorf, Thalia-Buchhandlung Jena

Auf mich wirkt diese Geschichte über die Liebe eines Schülers zu seiner einige Jahre älteren Lehrerin etwas "altväterlich". Manche der geschilderten Situationen, Ereignisse und Personen überzeugten mich nicht. Störend fand ich auch daß zahlreiche Details nicht "stimmig" waren. Fazit: es gibt viele sehr gute Bücher von Siegfreid Lenz. Dies ist eins der schwächeren. Auf mich wirkt diese Geschichte über die Liebe eines Schülers zu seiner einige Jahre älteren Lehrerin etwas "altväterlich". Manche der geschilderten Situationen, Ereignisse und Personen überzeugten mich nicht. Störend fand ich auch daß zahlreiche Details nicht "stimmig" waren. Fazit: es gibt viele sehr gute Bücher von Siegfreid Lenz. Dies ist eins der schwächeren.

„Schweigeminute“

Anke Tielo, Thalia-Buchhandlung Lutherstadt Eisleben

Ausgangspunkt dieser Novelle ist die Gedenkfeier für die Lehrerin Stella Petersen, die auf tragische Weise ums Leben kam.
Dort lässt Christian, ihr Schüler, die Zeit mit Stella Revue passieren. Schon von Anfang an ist klar, das kann
Kein Happy End geben. Aber das tut der Spannung keinen Abbruch.
Siegfried Lenz schreibt diese so authentisch wirkende Liebesgeschichte mit einer Ruhe und feinfühligen Art,
dass man dieses Buch nicht mehr zur Seite legen kann
Ausgangspunkt dieser Novelle ist die Gedenkfeier für die Lehrerin Stella Petersen, die auf tragische Weise ums Leben kam.
Dort lässt Christian, ihr Schüler, die Zeit mit Stella Revue passieren. Schon von Anfang an ist klar, das kann
Kein Happy End geben. Aber das tut der Spannung keinen Abbruch.
Siegfried Lenz schreibt diese so authentisch wirkende Liebesgeschichte mit einer Ruhe und feinfühligen Art,
dass man dieses Buch nicht mehr zur Seite legen kann

„tolle Sprache, tolle Geschichte!“

Janina Müller-Platz, Thalia-Buchhandlung Euskirchen

Dieses Buch beginnt genauso wie es heißt...mit einer Schweigeminute. Der Rest des Buches besteht aus erzählten Erinnerungen...Wunderschöne Geschicht leider ohne Happy End wie man ja schon am Anfang erkennt! Dieses Buch beginnt genauso wie es heißt...mit einer Schweigeminute. Der Rest des Buches besteht aus erzählten Erinnerungen...Wunderschöne Geschicht leider ohne Happy End wie man ja schon am Anfang erkennt!

„Schweigeminute“

Kathrin Leibrock, Thalia-Buchhandlung Jena

Lenz beschreibt die Liebe eines Schülers zu einer Lehrerin. Sie kommt bei einem Bootsausflug ums Leben. Das Buch beschreibt nur die „Schweigeminute“ in der Schulaula: Die Beziehung des Jungen zur Lehrerin läuft bei ihm wie ein Film nochmals ab. Die Sprache hat einen Zauber, der Inhalt ist eine anrührende Geschichte zwischen Liebe und Sterben.
Lenz beschreibt die Liebe eines Schülers zu einer Lehrerin. Sie kommt bei einem Bootsausflug ums Leben. Das Buch beschreibt nur die „Schweigeminute“ in der Schulaula: Die Beziehung des Jungen zur Lehrerin läuft bei ihm wie ein Film nochmals ab. Die Sprache hat einen Zauber, der Inhalt ist eine anrührende Geschichte zwischen Liebe und Sterben.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
34 Bewertungen
Übersicht
21
9
4
0
0

Eine der schönsten Liebesgeschichten
von Roland aus St.Gallen am 09.01.2017
Bewertet: Einband: Taschenbuch

Eigentlich bin ich nicht so der Liebesgeschichten-Freund. Aber als Sigi Lenz Fan, u. nachdem ich zuerst den Film gesehen habe, da musste ich dieses Buch einfach kaufen. Und es war ein voller Erfolg. So etwas Schönes . . . ich konnte dieses Buch kaum aus der Hand legen. Siegfried... Eigentlich bin ich nicht so der Liebesgeschichten-Freund. Aber als Sigi Lenz Fan, u. nachdem ich zuerst den Film gesehen habe, da musste ich dieses Buch einfach kaufen. Und es war ein voller Erfolg. So etwas Schönes . . . ich konnte dieses Buch kaum aus der Hand legen. Siegfried Lenz in Hochform. Absolut empfehlenswert.

Eine berührende Liebesgeschichte
von einer Kundin/einem Kunden aus Basel am 15.08.2016
Bewertet: Einband: Taschenbuch

In dieser Novelle von Siegfried Lenz geht es um die Liebe zwischen einer Lehrerin und ihrem Schüler. Von Anfang an ist klar, dass die Englisch-Lehrerin Stella bei einem Bootsunglück ums Leben gekommen ist, denn die Geschichte beginnt in der Kirche bei ihrem Trauergottesdienst. Nach und nach erfahren wir durch... In dieser Novelle von Siegfried Lenz geht es um die Liebe zwischen einer Lehrerin und ihrem Schüler. Von Anfang an ist klar, dass die Englisch-Lehrerin Stella bei einem Bootsunglück ums Leben gekommen ist, denn die Geschichte beginnt in der Kirche bei ihrem Trauergottesdienst. Nach und nach erfahren wir durch Rückblenden, wie es zu dieser Liebe zwischen Stella und Christian gekommen ist, und wie sie ihr jähes Ende fand. Die Übergänge von der Vergangenheit zur Erzählgegenwart sind zu Anfang noch recht gut zu erkennen, werden aber immer verschwommener, bis sie gänzlich verblasst sind und die Vergangenheit an dem Punkt angelangt ist, wo die Novelle begannen hat, also in die Gegenwart übergeht. Mir hat dieser Wechsel sehr gut gefallen, denn ich konnte nicht einfach lesen, sondern musste Aufmerksam sein und gut auf die Übergänge achten. Auch die Geschichte fand ich sehr schön, ich mag es, wenn nicht jedes Buch in einem Happy End endet.

von einer Kundin/einem Kunden am 16.03.2016
Bewertet: anderes Format

Mischung aus Drama und Liebesgeschichte mit starken moralischen Anklängen - die Affäre einer Lehrerin mit ihrem Schüler wirft Fragen auf, die bis zum Tod verfolgen...