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Trigger

Psychothriller

Wulf Dorn

(50)
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Beschreibung

Der Fall einer misshandelten Patientin wird für die Psychiaterin Ellen Roth zum Alptraum: Die Frau behauptet, vom Schwarzen Mann verfolgt zu werden. Kurz darauf verschwindet sie spurlos. Bei ihren Nachforschungen wird auch Ellen zum Ziel des Unbekannten. Er zwingt sie zu einer makaberen Schnitzeljagd um ihr Leben und um das ihrer Patientin. Für Ellen beginnt ein verzweifelter Kampf, bei dem sie niemandem mehr trauen kann. Immer tiefer gerät die Psychiaterin in ein Labyrinth aus Angst, Gewalt und Paranoia. Und das Ultimatum läuft …

Ein nervenzerrender Psychothriller, der seine Leser schonungslos in die Abgründe der menschlichen Psyche zieht.

Alex Dengler, Deutschlands führender Buchkritiker, denglers-buchkritik.de, 14.12.09
Wulf Dorn wandelt auf den Spuren von Sebastian Fitzek. Dorns Debüt Trigger ist von ähnlich hoher Qualität wie damals Fitzeks Debüt Die Therapie. Trigger ist ein Verwirrspiel für den Leser und eine beängstigende Tour durch die menschliche Psyche. Mit einem erleuchtenden Twist am Ende.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Herausgeber Angela Kuepper
Seitenzahl 428
Erscheinungsdatum 05.10.2009
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-453-43402-8
Verlag Heyne
Maße (L/B/H) 18,9/11,8/3,5 cm
Gewicht 348 g
Abbildungen schwarz-weiss Illustrationen
Verkaufsrang 82855

Buchhändler-Empfehlungen

Karsten Rauchfuss, Thalia-Buchhandlung Oldenburg

Ein Psychothriller, der die dunkle Seite seiner Figuren auslotet und nicht selten schaut man dabei in die Augen des Bösen. Nicht zögern, laden Sie dieses Buch herunter!

David Möckel, Thalia-Buchhandlung Coburg

Gute Psychothriller der einen sofort fesselt und am Ende überrascht zurück lässt!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
50 Bewertungen
Übersicht
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Überragend!
von einer Kundin/einem Kunden aus Leverkusen am 29.03.2020
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Mein Lieblings Buch. Das beste was ich je gelesen habe. Ich konnte es nicht weglegen bis ich es durch hatte und danach hat es mich immer noch über eine Woche beschäftigt. Es ist unberechenbar und geht in die Tiefen der menschlichen Psyche!

Trigger
von einer Kundin/einem Kunden am 19.01.2020
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Absolut lesenswert! Echt ein gutes Buch. Bis letzte Seite immer wieder eine überraschende Wendung.Sehr spannend geschrieben. Sehr zu empfehlen! Werde mich nach weiteren Büchern vom Autor umsehen.

ein außergewöhnlicher Thriller
von Bernhard Schilling am 25.11.2019

Mein erstes Buch von Wulf Dorn. Manchmal sehr mysteriös und unheimlich - aber immer interessant und flüssig geschrieben. So ab Seite 350 hat sich dann alles aufgeklärt, es ergab alles ein rundes Bild. Das nächste Buch von Herrn Wulf Dorn wird nicht lange auf sich warten lassen.


  • Artikelbild-0
  • Es gibt Legenden über Orte, die das Böse anziehen. Orte, an denen sich wiederholt Schlimmes zugetragen hat, als hungerten sie nach solchen Ereignissen.
    Die Ruine des alten Sallinger Hofs war ein solcher Ort, davon war Hermann Talbach überzeugt. Alle in seinem Dorf dachten so. Manche behaupteten sogar, jeder, der diesem Ort zu nahe käme, würde sich dort den Wahnsinn holen. So wie einst Sallinger selbst, der in einer Mainacht seinen Hof in Brand gesteckt hatte, um mit seiner Frau und den beiden Kindern den Flammentod zu finden.
    Dennoch konnte Talbach diese Ruine jetzt gar nicht schnell genug erreichen. Während er mit seinem Gesellen Paul den Waldweg entlanghastete, betete er darum, nicht zu spät zu kommen. Diesmal lag es an ihnen, Schlimmes zu verhindern.
    Noch immer im Blaumann und die Hände mit Öl verschmiert, eilte Talbach an den mit Moos bewachsenen Trümmern des vormaligen Torbogens vorbei. Obwohl der Automechaniker die vierzig schon seit längerem hinter sich gelassen hatte und ihm seit einem Unfall an der Hebebühne seiner Werkstatt ein Hinken geblieben war, konnte der neunzehnjährige Paul kaum mit ihm Schritt halten.
    Vielleicht lag dies aber auch an den Pentagrammen, die auf mehrere der Steinhaufen gemalt worden waren, um das Böse zu bannen. Viele der sogenannten Drudenfüße waren im Laufe der Jahrzehnte verblichen, aber sie waren noch gut genug erkennbar, um den Glauben an die dunkle Macht dieses Ortes zu erhalten. Und wie Pauls Benehmen den Anschein erweckte, schien keine Generation davor verschont zu bleiben. Bei der Verteilung guter Eigenschaften hatte Pauls Schöpfer den jungen Mann mit viel Fleiß und Zuverlässigkeit gesegnet, doch Mut und Schlauheit mussten ihm an jenem Tag ausgegangen sein.
    Als Talbach den einstigen Innenhof erreicht hatte, blickte er zu Paul zurück, der keuchend auf ihn zulief. Dabei wischte er sich den Schweiß von der Stirn, wovon ihm ein breiter Ölschmierer blieb.
    "Es muss irgendwo hier sein", schnaufte Talbach und sah sich um. "Kannst du was hören?"
    Paul schüttelte nur den Kopf.
    Die beiden lauschten angestrengt in die leisen Geräusche des Waldes hinein. Vögel zwitscherten wie aus weiter Ferne, ein trockener Zweig gab mit einem Knacken dem Gewicht von Talbachs Sicherheitsschuh nach. Eine Hummel brummte über einen Vogelbeerstrauch hinweg, und das Sirren der Stechmücken schien allgegenwärtig. Talbach nahm kaum wahr, wie ihm die winzigen Blutsauger ihre Stachel in Hals und Arme bohrten. Er war ganz darauf konzentriert, einen menschlichen Laut zu hören, wie schwach er auch sein mochte.
    Doch da war nichts. Nur die unheimliche Stille dieses verfluchten Ortes, die wie ein schweres, dunkles Tuch über ihm lag. Trotz der Mittagshitze spürte Talbach eine Gänsehaut.
    "Da!", rief Paul, und Talbach zuckte zusammen.
    Er sah zu der Stelle, auf die sein Geselle zeigte, und dann entdeckte auch er das Glitzern. Es stammte von einem Stückchen Stanniolpapier, das der schmale Lichtfleck eines Sonnenstrahls erfasst hatte. Die beiden Männer liefen zu der Stelle und entdeckten niedergedrücktes Gras, Fußabdrücke und ein weiteres glitzerndes Papierstück, das hinter einem moosbewachsenen Baumstumpf lag.
    Talbach hob eines der Papierchen auf. Es roch noch nach der Schokolade, die darin eingewickelt gewesen war.
    "Sie waren hier, aber wohin ..." Er sprach den Satz nicht zu Ende. Seine ganze Aufmerksamkeit galt der Lichtung, auf der er weitere Spuren zu finden hoffte. Es musste einfach Spuren geben.
    Dann fiel sein Blick auf das Dickicht, das den zugewachsenen Innenhof umgab. Als er näher darauf zuging, erkannte er umgeknickte Zweige und gleich dahinter überwucherte Steinstufen.
    "Da ist es!"
    So schnell es ihm auf der von Moos und faulem Laub glitschigen Steintreppe möglich war, eilte Talbach die Stufen hinab, dicht gefolgt von Paul. Gleich darauf erreichten sie den ehemaligen Eiskeller des Bauernhofs. Talbach stieß einen überraschten Laut aus, als er einen Blick auf die weit offen stehende Eichentür mit den rostigen Eisenbeschlägen warf.
    Paul erstarrte neben ihm wie ein Jagdhund, der ein Kaninchen erblickt hatte. Doch was er sah, war kein Kaninchen. Was er sah, ließ ihn totenblass werden.
    "Was zum Teufel .", ächzte Talbach, mehr bekam er nicht heraus.
    Entsetzt starrten die beiden Männer auf den Fleck an der linken Wand des kleinen Raums.
    Das Blut war noch nicht getrocknet. Im einfallenden Schein der Nachmittagssonne schimmerte es auf den schmierigen Steinen wie purpurrotes Öl.

    Teil 1
    Die Patientin
    "Scary monsters, super creeps, keep me running, running scared!"
    "Scary Monsters" DAVID BOWIE

    Willkommen in der WALDKLINIK Fachkrankenhaus für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik

    Die Geschwindigkeitsbegrenzung für das weitläufige Klinikgelände betrug zwanzig Stundenkilometer, doch das Tachometer von Dr. Ellen Roth zeigte mindestens fünfzig an.
    Ellen fuhr in Richtung des Gebäudes, in dem sich Station 9 befand. Zum hundertundersten Mal an diesem Morgen sah sie dabei aufs Armaturenbrett, als hoffe sie, die kleinen Digitalziffern der Uhr würden sich ihr zuliebe etwas mehr Zeit lassen. Stattdessen vermeldeten sie mit gnadenloser Genauigkeit, dass Ellen bereits über eine halbe Stunde zu spät war.
    Erneut verfluchte sie die zahlreichen Autobahnbaustellen, die sich auf der Strecke vom Stuttgarter Flughafen bis hin zur Abfahrt Fahlenberg reihten und jegliche realistische Zeitplanung zu einer groben Schätzung werden ließen. Unterwegs war sie von einem Stau in den nächsten geraten, und auf den wenigen freien Strecken hatte sie dann gehofft, dass ihr keine Radarkontrolle auflauerte.
    Wäre Chris jetzt bei ihr gewesen, hätte er sie bestimmt darauf hingewiesen, dass diese Raserei nichts brachte. Wenn man zu spät kommt, kommt man eben zu spät. Daran ändern auch ein paar Minuten nichts, hätte er gesagt.
    Chris, ihr Freund und Kollege, der sich im Augenblick zehntausend Meter über dem Boden befand und den sie schon jetzt vermisste.
    Dabei war er an diesem Morgen gar nicht zu Scherzen aufgelegt gewesen. Im Gegenteil, was er ihr gesagt hatte, war ihm überaus ernst gewesen. Sie musste an ihr Versprechen denken, und bei dem Gedanken daran war ihr alles andere als wohl in ihrer Haut. Was, wenn sie scheiterte und Chris enttäuschte? Das wollte sie sich lieber gar nicht erst vorstellen.
    Kies spritzte, als Ellen auf dem Personalparkplatz bremste. Sie stellte den Motor ab und atmete tief durch. Ihr Herz hämmerte, als sei sie die sechzig Kilometer vom Flughafen gejoggt und nicht gefahren.
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