Die chinesische Flöte

Nachdichtungen chinesischer Lyrik

Li Tai Pos Verse zwischen melancholischem Schmerz, Trunkenheit und heiterem Übermut gehören zu den schönsten Gedichten der Weltliteratur. Zusammen mit den Gedichten seines Zeitgenossen Tu Fu (klassische Tang Zeit) bilden sie das Zentrum der vorliegenden Ansammlung chinesischer Lyrik aus über drei Jahrtausenden. Mit der „Chinesischen Flöte“ begann Hans Bethge 1907 die Reihe seiner Nachdichtungen orientalischer Lyrik. Die Resonanz war außerordentlich. Bethges einfühlsame Verse, seine fein-rhythmisierte Sprache fand nicht nur begeisterte Leser, sondern inspirierte zahlreiche Musiker zu Vertonungen. Herausragendes Beispiel ist Gustav Mahler und sein "Lied von der Erde", das auf sieben Gedichten aus der "Chinesischen Flöte" basiert.
Rezension
"In Bethges zeitlos schönen Nachdichtungen sind der lyrische Zauber und die Musikalität chinesischer Poesie unverändert zu spüren". (Das neue China, Heft 4, 2001)
"Ein erstaunliches Buch! Aus China hat der Insel Verlag früher eine schöne Übersetzung der Sprüche des Lao Tse gebracht. Und jetzt kommt, von Hans Bethge bearbeitet und herausgegeben, "Die chinesische Flöte", eine Auswahl der besten chinesischen Lyrik aller Jahrhunderte. Ein erstaunliches Buch! Oft ahnt man zwar betrübt das Köstliche, wasauf dem weiten Umweg von den Originalen bis in diese deutschen Nachbildungen verloren gehen mußte, aber einstweilen und für lange Zeit ist eine getreuere Wiedergabe wohl unmöglich. Den Gipfel bildet Li"Tai"Po, der schwermütige Zecher und Liebende, mitseinen Versen, deren Außenseite lockend glänzt und die innen voll trostloser Trauer sind. Zwischen dem fremdländischen Schmuck der Lotosblumen dringen uns immer wieder Gefühle entgegen, die mit unbeschränkter Menschlichkeit uns an die Griech en, die alten Italiener, die Minnesänger erinnern." (Hermann Hesse, Münchner Zeitung, 27.11.1907)
Portrait
Hans Bethge, 1876 in Dessau (Anhalt) geboren, studierte moderne Sprachen. Mit zweiundzwanzig Jahren trat Bethge mit dem Gedichtband „Die stillen Inseln“ an die Öffentlichkeit. Weitere Lyrikbände sowie Reisetagebücher, Essays und dramatische Werke folgten. Er lebte als freischaffender Schriftsteller und Redakteur in Berlin. Hans Bethge war mit vielen Künstlern seiner Zeit befreundet, darunter auch mit den Mitgliedern des Worpsweder Kreises, Heinrich Vogeler und Wilhelm Lehmbruck. Reisen in Europa, ein längerer Arbeitsaufenthalt in Spanien und eine Reise nach Ägypten bilden den Hintergrund für Bethges weiten Blick in den Orient. „Deutschland ist mein Vaterland, Europa ist mein Gartenreich, die Welt ist meine Wiese.“
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Herausgeber Regina Berlinghof
Seitenzahl 119
Erscheinungsdatum Oktober 2001
Sprache Chinesisch, Deutsch
ISBN 978-3-9806799-5-4
Verlag YinYang Media Verlag
Maße (L/B/H) 19,1/13,6/1,4 cm
Gewicht 190 g
Abbildungen Nachdr. 119, XI S. mit 2 Abbildungen 19 cm
Auflage 20. Auflage
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