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Die schreckliche deutsche Sprache /The Awful German Language

Engl.-Dtsch.

Vielen der Eigenheiten, die den Gestaltungs- und Differenzierungsreichtum unserer Muttersprache prägen – Genus, relativ freie Wortstellung, vielfältige Möglichkeiten der Wortbildung und spannungsreiche Parenthesen etwa –, stehen Ausländer oft fassungslos gegenüber. Noch immer ist Mark Twains Klage über die 'schreckliche deutsche Sprache' das wohl amüsanteste Beispiel für das – eher vergebliche – Bemühen, der Tücken des Deutschen Herr zu werden.
Portrait
Mark Twain, geb. am 30.11.1835 in Florida (Missouri). Sein eigentlicher Name ist Samuel Longhorne Clemens. Der Vater starb 1847 und Twain musste im Alter von zwölf Jahren die Schule abbrechen und begann eine Lehre als Schriftsetzer. Mit 17 Jahren ging er nach New York, dann nach Philadelphia, wo er die ersten Reiseskizzen schrieb. Von 1857-60 war er Lotse auf dem Mississippi, nahm am Sezessionskrieg auf der Seite der Konföderierten teil und war 1861 Silbersucher in Nevada. 1864 lebte er in San Francisco, 1866 als Reporter auf Hawaii und 1867 als Reisender in Europa und Palästina. Er gründete einen Verlag, musste aber 1894 Konkurs anmelden und ging auf Weltreise, um mit Vorträgen seine Schulden abzutragen. Mark Twain starb am 21.4.1910 in Redding (Connecticut).
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 88
Erscheinungsdatum 01.12.2009
Sprache Deutsch, Englisch
ISBN 978-3-86820-039-3
Verlag Nikol Verlagsges.mbH
Maße (L/B/H) 19,3/13,3/1,5 cm
Gewicht 192 g
Verkaufsrang 105.963
Buch (gebundene Ausgabe)
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Deutsche Sprache, schwere Sprache
von Igelmanu66 aus Mülheim am 16.10.2016

»Some German words are so long that they have a perspective.« Schon häufig habe ich mir überlegt, wie schwer es sein müsste, die deutsche Sprache zu erlernen, wenn man sie nicht ganz kinderleicht als Muttersprache aufnehmen konnte. Mark Twain schildert in diesem Buch seinen Kampf mit dem Erlernen der deutschen... »Some German words are so long that they have a perspective.« Schon häufig habe ich mir überlegt, wie schwer es sein müsste, die deutsche Sprache zu erlernen, wenn man sie nicht ganz kinderleicht als Muttersprache aufnehmen konnte. Mark Twain schildert in diesem Buch seinen Kampf mit dem Erlernen der deutschen Sprache. Zusammengesetzte Hauptwörter, trennbare Verben, „der, die, das“ statt einfach „the“ – die Liste von Dingen, über die er stolpert, ist lang. Und höchst amüsant ist die Art und Weise, in der er dies darbringt. Zum Beispiel überträgt er einige dieser sprachlichen/grammatikalischen Besonderheiten auf die englische Sprache, baut sie in englische Texte ein. Das Ergebnis ist herrlich unterhaltsam und ich vermute, dass er beim Schreiben selbst ziemlich viel Spaß hatte. In diesem Buch findet sich übrigens sowohl das englische Original als auch eine deutsche Übersetzung. Man sollte aber unbedingt das Original lesen, denn nur so kann man wirklich wahrnehmen und genießen, wie skurril ein englischer Text wirkt, in den man deutsche Grammatik eingebaut hat. Als Krönung findet sich im Anschluss die Rede Twains, die er bei einem Bankett des Anglo-Amerikanischen Studentenclubs in annähernd deutscher Sprache gehalten hat. Ein unglaubliches Deutsch-Englisch-Konstrukt, bei dessen Vortrag vermutlich kein Auge trocken blieb. Überzeugte Fans der deutschen Sprache brauchen meines Erachtens nach keine Kränkung zu fürchten. Twain übertreibt so stark, dass auch einem Sprachpuristen (so er Humor hat) dieses Buch gefallen sollte. Fazit: Augenzwinkernde Abrechnung mit der deutschen Sprache. Sehr unterhaltsam! »My philological studies have satisfied me that a gifted person ought to learn English (barring spelling and pronouncing) in thirty hours, French in thirty days, and German in thirty years. … If it is to remain as it is, it ought to be gently and reverently set aside among the dead languages, for only the dead have time to learn it.«