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Tess Of The D'Urbervilles [2 DVDs]

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Die wunderschöne Tess Durbeyfield wird auf einem Fest von einem Unbekannten beobachtet, der sie jedoch nicht anspricht. Ihr verarmter Vater wünscht sich für die Familie Umgang mit der feineren Gesellschaft, also bringt er die unschuldige Tess dazu, Kontakt mit der Familie der d'Urbervilles aufzunehmen und zu pflegen. Doch Alec, der Sohn der Familie, tut der jungen Frau schreckliches an. Tess flieht und trifft wieder auf geheimnisvollen Fremden, Angel Clare. Die beiden verlieben sich und alles scheint perfekt, doch in der Hochzeitsnacht beichtet Tess ihrem Gatten den Vorfall mit Alec und tritt damit eine Lawine fataler Ereignisse los…
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Beschreibung

Produktdetails


Medium DVD
Anzahl 2
FSK Freigegeben ab 12 Jahren
Erscheinungsdatum 26.11.2009
Regisseur David Blair
Sprache Deutsch, Englisch (Untertitel: Deutsch)
EAN 4260181980348
Genre Unterhaltung
Studio BBC
Originaltitel Tess of The D´Urbervilles
Spieldauer 237 Minuten
Bildformat 16:9 (1,78:1)
Tonformat Deutsch: DD 2.0, Englisch: DD 2.0, Deutsch: DD 5.1
Verkaufsrang 2.234
Verpackung Schuber (DVD Softbox Standard)
Film (DVD)
6,99
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Kundenbewertungen

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Scheinheiligkeit im alten England
von einer Kundin/einem Kunden am 13.04.2018

BBC hat in gewohnt hoher Qualität aus dem Klassiker von Thomas Hardy eine Mini-Serie gemacht. Gemma Arterton mag ich, bei Oscarpreisträger Redmayne bin ich je nach Film etwas zwiespältig. Eindrückliche soziale Studie über eine junge Frau der damaligen Zeit, die den Zufällen, die das Schicksal knüpft, ausgeliefert ist und... BBC hat in gewohnt hoher Qualität aus dem Klassiker von Thomas Hardy eine Mini-Serie gemacht. Gemma Arterton mag ich, bei Oscarpreisträger Redmayne bin ich je nach Film etwas zwiespältig. Eindrückliche soziale Studie über eine junge Frau der damaligen Zeit, die den Zufällen, die das Schicksal knüpft, ausgeliefert ist und versucht, so gut wie möglich zu überleben. Hardy entlarvt dabei die Scheinheiligkeit der viktorianischen Epoche. Fulminantes brutales Ende.

Gelungene BBC-Verfilmung
von Mag aus Berlin am 26.01.2013

Im Gegensatz zu den Protagonistinnen einiger weiblicher Romanverfasserinnen desselben Jahrhunderts (wie z.B. Jane Eyre, Elizabeth Bennet aus "Pride and Prejudice" oder Margaret Hale aus "North and South") finden bei Thomas Hardy nicht alle seine Heldinnen ein glückliches Ende in liebevoller Zweisamkeit. Während Bathsheba Everdene in "Far from the madding... Im Gegensatz zu den Protagonistinnen einiger weiblicher Romanverfasserinnen desselben Jahrhunderts (wie z.B. Jane Eyre, Elizabeth Bennet aus "Pride and Prejudice" oder Margaret Hale aus "North and South") finden bei Thomas Hardy nicht alle seine Heldinnen ein glückliches Ende in liebevoller Zweisamkeit. Während Bathsheba Everdene in "Far from the madding crowd" nach einigen Verwirrungen und Umwegen doch noch zu Schäfer Gabriel Oaks findet, ist Tess of the D'Urbervilles ein weniger glückliches Schicksal beschieden: Aufgewachsen in ärmlichen Verhältnissen mit einem trunksüchtigen Vater, wird Tess zu einem vermeintlichen Verwandten geschickt, um dort zu arbeiten und die Familie finanziell zu unterstützen. Nachdem der junge, nichtsnutzige Sohn der Familie sie vergewaltigt hat, kehrt Tess zu ihrer Familie zurück, gebärt auch noch einen Sohn, der aber kurz nach der Geburt stirbt. Ihr Schicksal scheint sich zu wenden, als der Pfarrerssohn Angel sich für sie interessiert, beide sich verlieben und heiraten. Ermutigt durch seine Beichte über ein früheres Verhältnis beichtet Tess ihm die Vergewaltigung und den daraus geborenen Sohn. Doch statt mit der erhofften Vergebung reagiert der frischgebackene Ehemann mit Unverständnis und Vorurteilen und verlässt Tess. Wieder allein gelassen, muss Tess sich erneut auf Arbeitssuche begeben. Als auch noch ihr Vater stirbt, werden Tess und ihre Familie von den "gottesfürchtigen", rechtschaffenen Dorfbewohnern vertrieben. Um Mutter und Geschwister zu retten, muss sich Tess ausgerechnet wieder mit ihrem Vergewaltiger einlassen. Die Situation eskaliert, als ihr Ehemann doch wieder zurückkehrt und Tess dadurch zu einer Verzweiflungstat getrieben wird, die ihr Schicksal endgültig besiegelt. Der BBC gelingt wieder eine hervorragende, werksgetreue Umsetzung des Hardy Romans, mit gut ausgesuchten Schauspielern und bestechenden Landschaftsaufnahmen, auch wenn die inhaltliche Auseinandersetzung mit den im 19. Jahrhundert vorherrschenden Moralvorstellungen heute doch recht verstaubt und antiquiert anmutet.

Wunderbares Drama
von einer Kundin/einem Kunden am 18.01.2013

Nachdem der zänkische und alkoholisierte Vater von Tess erfährt, dass sie einem adeligen Geschlecht angehören ist es um die Familienidylle geschehen. Und mit dieser einfachen Tatsache beginnt einer der wunderbarsten Bücher überhaupt. Und auch diese Verfilmung ist ein echtes Kleinod. Thomas Hardy beschreibt in Tess, eine wirklich tragische und furchtbare... Nachdem der zänkische und alkoholisierte Vater von Tess erfährt, dass sie einem adeligen Geschlecht angehören ist es um die Familienidylle geschehen. Und mit dieser einfachen Tatsache beginnt einer der wunderbarsten Bücher überhaupt. Und auch diese Verfilmung ist ein echtes Kleinod. Thomas Hardy beschreibt in Tess, eine wirklich tragische und furchtbare Liebesgeschichte die mit David Blair als Regisseur einen wahren Meister gefunden hat. Er zeigt mit eindrucksvollen Bildern das grausame Sittenbild und die eigensinnige Sexualmoral auf, für die Hardy oft in der Kritik stand. Die packende Geschichte rund um Tess und die Trostlosigkeit der armen Landbevölkerung, hat er wirklich gut eingefangen. Besonders gut gefallen haben mir die schauspielerischen Leistungen von Eddie Redmayne alias Angel. In Großbritannien kennt man das Model und Schauspieler Redmayne. Bei uns kennt man als Jack in die Säulen der Erde. Gemma Arterton hat in der humoristischen Verfilmung Lost in Austen, die Elizabeth Benneth gespielt; hier spielt sie die Tess. Der eine oder andere wird sich auch an ihr Gesicht in „James Bond – Ein Quantum Trost erinnern, der ihr den schauspielerischen Durchbruch verschafft hat. Genauso wie auch bei anderen Literaturverfilmungen steht der Widerspruch zwischen den Gefühlen der Protagonisten und den gesellschaftlichen Normen im Vordergrund. In Tess wird man anders als z.B.: Jane Austen auch an die Abgründe der menschlichen Seele nahe geführt. Speziell die Länge der DVD sollte der geneigt Seher nicht übersehen. Tess wurde als Mini-Serie fürs Fernsehen produziert. Entweder man stellt sich auf einen langen DVD Abend ein, oder man guckt einfach mehrere Male.