Kaltes Gift

Kriminalroman

(6)
Die Rentnerin Daisy Wilson ist froh, dass ihre neue Freundin Violet sich so aufopfernd um sie kümmert. Dankbar nimmt sie die Tasse Tee an, die Violet ihr hinstellt – woraufhin diese seelenruhig dabei zusieht, wie die alte Frau qualvoll an dem beigemischten Gift stirbt.
Kurz darauf wird bei einem Verkehrsunfall zufällig die stark verweste Leiche einer alten Frau freigelegt. Sie kann als Violet Chambers identifiziert werden – und sie wurde vermutlich vergiftet. Chief Inspector Mark Lapslie steht vor einem Rätsel: Denn die alte Mrs. Chambers erfreut sich offenbar weiterhin lebhaft ihres Daseins, zahlt Steuern und schreibt ihren Nachbarn reizende Postkarten. Was geht hier vor?
Portrait
Nigel McCrery, geboren 1953, war Polizist, bevor er in Cambridge ein Studium begann und anschließend Drehbücher für das britische Fernsehen schrieb. Mehrere der erfolgreichsten englischen TV-Krimiserien gehen auf sein Konto, darunter auch "Gerichtsmedizinerin Dr. Samantha Ryan" (BBC). Nigel McCrery lebt mit seiner Familie im Norden Londons.
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Beschreibung

Produktdetails


Einband Taschenbuch
Seitenzahl 400
Erscheinungsdatum 10.09.2010
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-426-63961-0
Verlag Knaur Taschenbuch
Maße (L/B/H) 18/11,4/3 cm
Gewicht 269 g
Originaltitel Still Waters
Übersetzer Ilse Bezzenberger
Buch (Taschenbuch)
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Buchhändler-Empfehlungen

„Unentschieden“

D. Fried, Thalia-Buchhandlung Saarbrücken

Laut Buchumschlag ist dies ein „Kriminalroman“ und ein stimmungsvolles Titelbild hat er auch. Das gefiel mir und ließ mich hoffen, mal keinen harten, blutigen (Psycho-)Thriller ertragen zu müssen. Den lese ich auch mal ganz gerne, aber meiner Meinung nach nehmen sie einfach Überhand. Da mag ich doch eher den gemächlicheren, traditionellen britischen Krimi. Doch oh Schreck, schon der 4-seitige Prolog endet (widerlich) blutig. +++ Wir lernen im Folgenden eine ältere Dame kennen, die eine allein stehende Altersgenossin vergiftet und deren Identität annimmt. Und das nicht zum ersten Mal, wie wir im Laufe der Handlung erfahren. Sie tötet, übernimmt Identität und Wohnung, verkauft das Mobiliar, bezieht weiterhin die Rente und sucht sich das nächste Opfer. Also eine ganz schön abgebrühte Serienmörderin, wenn sie nur nicht immer als nette alte Dame von nebenan erscheinen würde, doch „stille Wasser“ (so der Originaltitel) sind ja bekanntlich tief. – Dazwischen lernen wir Inspektor Lapslie kennen: eigentlich arbeitsunfähig geschrieben, wird er zum Dienst zurückbeordert, da bei einem Verkehrsunfall eine unbekannte Leiche gefunden wird. Er hakt nach, legt den Fund nicht zu den Akten und behält Recht: es ist eines der Opfer unserer Serientäterin, auf deren Spur er nun kommt. +++ Zwischen diesen beiden Polen springt die Handlung nun hin und her und während das nächste Opfer schon ausgemacht ist, kommt Lapslie nur schleppend voran. Das liegt nicht nur an seiner Behinderung (eine Krankheit namens Synästhesie, die den Charakter neu und interessant macht), sondern jemand versucht außerdem, seine Ermittlungen zu stören. So entwickelt sich ein recht spannender Roman, doch er erfüllt nicht meine (anfänglichen) Erwartungen. Auch wenn die Polizeiarbeit in ihrer gelegentlich langweiligen Routine gut geschildert wird, immer wieder kommt mir die Täterin nahe, zieht mich manchmal sogar auf ihre Seite und stößt mich dann wieder ab. Doch ihr Psychogramm schein mir zu oberflächlich – besonders in der Auflösung, die erwartungsgemäß den Prolog wieder aufgreift – und auch wenn die Beschreibungen realistisch sind, die Folgen der Vergiftung und weitere forensische Details passen für mich eher zu einem Thriller. Aber ich hätte damit rechnen sollen, hat doch Autor Nigel McCrery auch die GERICHTSMEDIZINERIN SAMANTHA RYAN fürs TV erfunden [nach langen Warten erscheinen seinen 2011 endlich weitere Folgen auf DVD]. Also, meiner Meinung nach für einen (klassischen) Kriminalroman gelegentlich zu hart, für einen Thriller doch wieder zu harmlos und schließlich kommt noch eine Verschwörung hinzu – für welche Zielgruppe ist der Roman denn nun gedacht/geeignet? Unterhaltsam war er trotzdem, nur sollte sich der Leser schon vorher dieser Zwiespältigkeit bewusst sein. +++ Nicht ganz, was ich erwartet habe! Laut Buchumschlag ist dies ein „Kriminalroman“ und ein stimmungsvolles Titelbild hat er auch. Das gefiel mir und ließ mich hoffen, mal keinen harten, blutigen (Psycho-)Thriller ertragen zu müssen. Den lese ich auch mal ganz gerne, aber meiner Meinung nach nehmen sie einfach Überhand. Da mag ich doch eher den gemächlicheren, traditionellen britischen Krimi. Doch oh Schreck, schon der 4-seitige Prolog endet (widerlich) blutig. +++ Wir lernen im Folgenden eine ältere Dame kennen, die eine allein stehende Altersgenossin vergiftet und deren Identität annimmt. Und das nicht zum ersten Mal, wie wir im Laufe der Handlung erfahren. Sie tötet, übernimmt Identität und Wohnung, verkauft das Mobiliar, bezieht weiterhin die Rente und sucht sich das nächste Opfer. Also eine ganz schön abgebrühte Serienmörderin, wenn sie nur nicht immer als nette alte Dame von nebenan erscheinen würde, doch „stille Wasser“ (so der Originaltitel) sind ja bekanntlich tief. – Dazwischen lernen wir Inspektor Lapslie kennen: eigentlich arbeitsunfähig geschrieben, wird er zum Dienst zurückbeordert, da bei einem Verkehrsunfall eine unbekannte Leiche gefunden wird. Er hakt nach, legt den Fund nicht zu den Akten und behält Recht: es ist eines der Opfer unserer Serientäterin, auf deren Spur er nun kommt. +++ Zwischen diesen beiden Polen springt die Handlung nun hin und her und während das nächste Opfer schon ausgemacht ist, kommt Lapslie nur schleppend voran. Das liegt nicht nur an seiner Behinderung (eine Krankheit namens Synästhesie, die den Charakter neu und interessant macht), sondern jemand versucht außerdem, seine Ermittlungen zu stören. So entwickelt sich ein recht spannender Roman, doch er erfüllt nicht meine (anfänglichen) Erwartungen. Auch wenn die Polizeiarbeit in ihrer gelegentlich langweiligen Routine gut geschildert wird, immer wieder kommt mir die Täterin nahe, zieht mich manchmal sogar auf ihre Seite und stößt mich dann wieder ab. Doch ihr Psychogramm schein mir zu oberflächlich – besonders in der Auflösung, die erwartungsgemäß den Prolog wieder aufgreift – und auch wenn die Beschreibungen realistisch sind, die Folgen der Vergiftung und weitere forensische Details passen für mich eher zu einem Thriller. Aber ich hätte damit rechnen sollen, hat doch Autor Nigel McCrery auch die GERICHTSMEDIZINERIN SAMANTHA RYAN fürs TV erfunden [nach langen Warten erscheinen seinen 2011 endlich weitere Folgen auf DVD]. Also, meiner Meinung nach für einen (klassischen) Kriminalroman gelegentlich zu hart, für einen Thriller doch wieder zu harmlos und schließlich kommt noch eine Verschwörung hinzu – für welche Zielgruppe ist der Roman denn nun gedacht/geeignet? Unterhaltsam war er trotzdem, nur sollte sich der Leser schon vorher dieser Zwiespältigkeit bewusst sein. +++ Nicht ganz, was ich erwartet habe!

„Giftmorde vom Feinstern“

Andrea Konieczny, Thalia-Buchhandlung Velbert

Wunderschöne Gartenpflanzen werden zu gnadenlosen Mordinstrumenten; eine liebenswürdige, hilfsbereite Dame ist in Wirklichkeit eine gewissenlose Mörderin und (skurril aber reizvoll) Geräusche werden zu Geschmäckern.
Was sich verdreht anhört macht das Besondere an diesem Krimi aus, welchen ich den Lesern von Peter Robinson und Reginald Hill an Herz legen möchte.
Wunderschöne Gartenpflanzen werden zu gnadenlosen Mordinstrumenten; eine liebenswürdige, hilfsbereite Dame ist in Wirklichkeit eine gewissenlose Mörderin und (skurril aber reizvoll) Geräusche werden zu Geschmäckern.
Was sich verdreht anhört macht das Besondere an diesem Krimi aus, welchen ich den Lesern von Peter Robinson und Reginald Hill an Herz legen möchte.

„Frauenmorde-britisch und klassisch“

Sigrid Heipcke, Thalia-Buchhandlung Hamburg

Detailreich und unterhaltsam beschreibt Nigel McCrery eine Mörderin, deren Beweggründe lange im Dunkeln bleiben. DCI Mark Lapslie nähert sich ihr Stück für Stück, unterstützt und behindert von seiner Krankheit Synästhesie(Geräusche nimmt er als Geschmack wahr) und seiner Kollegin. Der Leser ist ihm dabei immer ein kleines Stücke voraus. Ich finde, ein Krimi in bester britischer Tradition mit einer gewissen Boshaftigkeit und leicht skurril. Und gar nicht so gemütlich, wie es einem das Cover vorgaukelt!Aber bestens für einen gemütlichen Krimiabend geeignet. Detailreich und unterhaltsam beschreibt Nigel McCrery eine Mörderin, deren Beweggründe lange im Dunkeln bleiben. DCI Mark Lapslie nähert sich ihr Stück für Stück, unterstützt und behindert von seiner Krankheit Synästhesie(Geräusche nimmt er als Geschmack wahr) und seiner Kollegin. Der Leser ist ihm dabei immer ein kleines Stücke voraus. Ich finde, ein Krimi in bester britischer Tradition mit einer gewissen Boshaftigkeit und leicht skurril. Und gar nicht so gemütlich, wie es einem das Cover vorgaukelt!Aber bestens für einen gemütlichen Krimiabend geeignet.

„Es gibt schon merkwürdige Tötungsarten“

Sabine Rößler, Thalia-Buchhandlung Wildau

Wir alle wissen, das viele Pflanzen giftig sind. In diesem Krimi erfährt man aber, welche Möglichkeiten es gibt mit ihrer Hilfe Menschen, bevorzugt alte Damen, unter die Erde zu bringen.
Eine alte Dame kümmert sich um noch ältere Damen, bringt sie skrupellos um, und nimmt dann ihre Identität an. So geht es eine ganze Weile, bis plötzlich eine Leiche gefunden wird. Und dann steigt ein Inspektor in den Fall ein, der wirklich genug eigene Probleme hat.
Okay, der Roman ist nicht das Beste was ich bisher gelesen habe, aber die Idee lohnt die Lektüre auf alle Fälle.
Wir alle wissen, das viele Pflanzen giftig sind. In diesem Krimi erfährt man aber, welche Möglichkeiten es gibt mit ihrer Hilfe Menschen, bevorzugt alte Damen, unter die Erde zu bringen.
Eine alte Dame kümmert sich um noch ältere Damen, bringt sie skrupellos um, und nimmt dann ihre Identität an. So geht es eine ganze Weile, bis plötzlich eine Leiche gefunden wird. Und dann steigt ein Inspektor in den Fall ein, der wirklich genug eigene Probleme hat.
Okay, der Roman ist nicht das Beste was ich bisher gelesen habe, aber die Idee lohnt die Lektüre auf alle Fälle.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
6 Bewertungen
Übersicht
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4
2
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Miss Marple would have been amused
von einer Kundin/einem Kunden am 25.07.2011

Ja, schau, es gibt sie ja doch noch: die in bester Agatha Christie Tradition verfassten britischen Kriminalromane. Anders lässt sich dieses Werk schwer beschreiben. Da sollte auch schon am Drehbuch zum Film gearbeitet werden, dann hätte Inspector Barnaby wohl einen nicht zu verachtenden Konkurrenten. Dazu noch keine neumodischen Tötungsdelikte,... Ja, schau, es gibt sie ja doch noch: die in bester Agatha Christie Tradition verfassten britischen Kriminalromane. Anders lässt sich dieses Werk schwer beschreiben. Da sollte auch schon am Drehbuch zum Film gearbeitet werden, dann hätte Inspector Barnaby wohl einen nicht zu verachtenden Konkurrenten. Dazu noch keine neumodischen Tötungsdelikte, sonder schlichtes einfaches, aber tödlich wirkendes Gift. Um auf die Überschrift zurück zu kommen: sie hätte genau so gut "Poirot was quite interested"...

Very British
von Christa Kromminga aus Aurich am 07.10.2010

Bei einem Verkehrsunfall wird zufällig die Leiche einer alten Frau entdeckt, die vermutlich vergiftet wurde. Sie kann an Hand ihrer Zahnprothese identifiziert werden. Doch die alte Dame zahlt scheinbar ihre Steuern, bezieht Mieteinkünfte und schreibt Postkarten. Kaltes Gift ist ein richtig guter Krimi, ganz nach guter alter englischer Art... Bei einem Verkehrsunfall wird zufällig die Leiche einer alten Frau entdeckt, die vermutlich vergiftet wurde. Sie kann an Hand ihrer Zahnprothese identifiziert werden. Doch die alte Dame zahlt scheinbar ihre Steuern, bezieht Mieteinkünfte und schreibt Postkarten. Kaltes Gift ist ein richtig guter Krimi, ganz nach guter alter englischer Art mit einer Prise schwarzer Humor. Sehr zu empfehlen an einen verregneten Sonntag, gemütlich auf dem Sofa – vielleicht mit einer Tasse Tee.