Warenkorb
 

Bestellen Sie bis zum 20.12.2018 und erhalten Sie Ihre Sendung pünktlich zu Heiligabend.**

Nackige Engel

Kriminalroman

(3)
Hitler in München! Die Schlagzeile war echt. Fasching, womöglich ein Scherz, auf jeden Fall aber eine geschmacklose Provokation. Das Bild dazu ein grobkörniger Schnappschuss. Da stand ein Troll im Wehrmachtsmantel, Stiefeln, mit einer Offiziersmütze auf dem Kopf. Der Wiedergänger hatte dem Schlachthofviertel einen Besuch abgestattet. Gossec, der grantige Trödler mit dem untrüglichen Gefühl für Gerechtigkeit, will nach einer durch etliche Biere beflügelten Diskussion seinem Freund Julius beweisen, dass der Münchner heute genauso anfällig ist für den 'Führer' wie einst. Er greift in seinen Klamottenfundus, verkleidet sich und zieht los. Eine Schnapsidee, leider mit höchst problematischen Folgen. Er trifft auf eine Mahnwache von Neonazis und rettet sich nur mit Mühe. Am Tag danach muss er in der Zeitung lesen, dass seine Aktion einem bekannten Kabarettisten in die Schuhe geschoben wird und die Neonazis Vergeltung geschworen haben. Gossec fühlt sich miserabel. Er trifft den Kabarettisten, will die Sache aufklären. Der aber ist eher amüsiert und hat nichts dagegen, mit dieser Aktion identifiziert zu werden. Ein paar Tage später ruft er Gossec an, anscheinend wird er doch bedroht. Kurz darauf ist er tot. Und Gossec findet sich bewusstlos in dessen Wohnung wieder. Max Bronski erzählt in 'Nackige Engel' von einem Mord, der keiner gewesen ist, von einer Geheimloge, die sich als harmloses networking bayerischer Couleur entpuppt, und von alten Freunden, von denen einer bereit ist, über Leichen zu gehen. Auch in diesem Kriminalroman leuchtet München. Für Gossec allerdings wird es dunkel.
Portrait
Max Bronski, geboren 1964 in München, hat seine Heimatstadt nie verlassen. Nach einem abgebrochenen Theologiestudium hat er sich mit verschiedenen Jobs durchgebracht, gemalt und geschrieben.
… weiterlesen
In den Warenkorb

Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 208
Erscheinungsdatum 01.03.2010
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-88897-644-5
Verlag Antje Kunstmann
Maße (L/B/H) 21,7/14,5/2,3 cm
Gewicht 360 g
Buch (gebundene Ausgabe)
16,90
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort lieferbar
Versandkostenfrei
In den Warenkorb
PAYBACK Punkte
Ihr Feedback zur Seite
Haben Sie alle relevanten Informationen erhalten?
Vielen Dank für Ihr Feedback!
Entschuldigung, beim Absenden Ihres Feedbacks ist ein Fehler passiert. Bitte versuchen Sie es erneut.

Buchhändler-Empfehlungen

„Äußerst kurzweilig und unterhaltsam“

Gerhard Scheibel, Thalia-Buchhandlung Erlangen

Hinterhoftrödler Gossec kommt nach ein paar Weißbieren mit seinem Freund, Bassisten und Softwareexperten Julius den Nationalen Kameraden München in die Quere und wird prompt in den unappetitlichen Tod eines bekannten Kabarettisten verwickelt. Obwohl er nicht die Mutter Teresa für gestrandete Neonazis geben will, kriegt Gossec in der Folge immer wieder eins auf die Rübe, wohl auch weil er in seinem Leben nichts weiter gelernt hat, als geradeaus zu laufen. Aber dann irgendwann doch: Ende gut, alles gut!
"Nackige Engel" - Max Bronskis vierter gelungener Streich mit Gossec und seinem allgegenwärtigen Todschläger. Bitte mehr!
Hinterhoftrödler Gossec kommt nach ein paar Weißbieren mit seinem Freund, Bassisten und Softwareexperten Julius den Nationalen Kameraden München in die Quere und wird prompt in den unappetitlichen Tod eines bekannten Kabarettisten verwickelt. Obwohl er nicht die Mutter Teresa für gestrandete Neonazis geben will, kriegt Gossec in der Folge immer wieder eins auf die Rübe, wohl auch weil er in seinem Leben nichts weiter gelernt hat, als geradeaus zu laufen. Aber dann irgendwann doch: Ende gut, alles gut!
"Nackige Engel" - Max Bronskis vierter gelungener Streich mit Gossec und seinem allgegenwärtigen Todschläger. Bitte mehr!

Kundenbewertungen

Durchschnitt
3 Bewertungen
Übersicht
2
1
0
0
0

kurzweilige Lektüre
von Fl. Kluge aus Wolfenbüttel am 25.05.2010

Max Bronski schickt seinen Trödelhändler Gossec in "Nackige Engel" erneut durch die Straßen Münchens. Der nicht ganz einfache Antiquitätenhändler und dem Alkohol nicht abgeneigte Gossec, verkleidet sich aus einer Feierlaune heraus als "Führer" und marschiert so ausstafiert durch die Straßen. Dabei begibt er sich in Schwierigkeiten. Er legt sich... Max Bronski schickt seinen Trödelhändler Gossec in "Nackige Engel" erneut durch die Straßen Münchens. Der nicht ganz einfache Antiquitätenhändler und dem Alkohol nicht abgeneigte Gossec, verkleidet sich aus einer Feierlaune heraus als "Führer" und marschiert so ausstafiert durch die Straßen. Dabei begibt er sich in Schwierigkeiten. Er legt sich mit Neonazis und einem alten Feind und früheren Freund an. Er findet einen bekannten Kabarettisten Tod in seiner Wohnung vor und legt sich mit der Staatsmacht an. Gossec ist hartnäckig und nicht kleinzukriegen. Sein Gerechtigkeitssinn ist sehr ausgeprägt und er schreckt auch nicht davor zurück, den Leuten gehörig auf die Zehen zu steigen und zu nerven. Er ist wie ein Terrier. Er hat sich in diesen Mordfall hineinverbissen. Seine Jagd nach dem oder die Mörder wird durch viel Witz und Humor begleitet. Die Lösung des Falles gerät dabei mit der Zeit völlig in den Hintergrund. Allerdings muß man auch schreiben, dass es die Dienstbezeichnung des Polizeiinspektors nicht mehr gibt, auch in Bayern, sondern dass es Polizeikommissar heißen muß. Auch ist es manchmal etwas nervig, wenn zu viel bayerische Wörter vorkommen, von denen man nicht weiß, was sie bedeuten!