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Deep Impact

Was würden Sie tun, wenn Sie wüßten, daß in nur wenigen Tagen ein gigantischer Komet auf der Erde einschlagen und alles Leben vernichten wird? Deep Impact "... fasziniert mit einer technisch perfekten Katastrophe" (Bild am Sonntag). Mimi Leder (Projekt: Peacemaker) inszenierte dieses hochspannende und mitreißende Action-Abenteuer, daß mit einem Top-Staraufgebot - angeführt von Robert Duvall, Tea Leoni, Elijah Wood, Vanessa Redgrave, Maximilian Schell und Morgen Freeman - für Furore sorgt. Die phantastische Mischung aus atemberaubender Spannung und einer gefühlvollen, tief bewegenden Geschichte macht Deep Impact zu einem unvergeßlichen Filmerlebnis.
RezensionBild
Technische Daten:

Codec: MPEG-4 AVC Video High Profile 4.1
Bitrate: 32406 kbps
Auflösung: 1080p / 23,976 fps / 16:9

Auf den ersten Blick wirkt der 2,35:1-Transfer von DEEP IMPACT wirklich sehr gut. Das geschulte Auge entdeckt jedoch auf den zweiten Blick ein paar Dinge, welche den Gesamteindruck etwas mindern. Zwar kann die Schärfe meistens durch eine feine Detailzeichnung sowie sehr klar gezeichnete Konturen punkten, jedoch hat man des Öfteren den Eindruck, dass hier noch mehr möglich gewesen wäre. Und dieser Eindruck täuscht nicht. Bereits das auffällig zurückhaltende und nur leicht von Hintergründen durchschimmernde Filmkorn legt den Verdacht nahe, dass hier rauschgefiltert wurde. Zwar sehr dezente, aber doch sichtbare Doppelkonturen in einigen Szenen bestätigen, dass hier die übliche und bei vielen Filmfirmen beliebte Kombination aus Filtern und Nachschärfen zum Zuge kommt - zwar dezent, aber doch erkennbar. Davon abgesehen wirken einige Einstellungen, die Computereffekte beinhalten, etwas weichgezeichnet und schwammig. Die Kompression arbeitet dagegen mit einer sehr hohen Bitrate und hinterlässt keinerlei digitale Artefakte.

An den Farben gibt es nichts auszusetzen. Sehr bunt, aber natürlich fallen die Töne aus und auch der Schwarzwert überzeugt durch seine tadellose Tiefe. Zusammen mit dem tollen, da ausgewogenen Kontrastumfang wird so eine sehr überzeugende Plastizität erzeugt, ohne dass man übermäßig stark am Kontrastregler herumspielen musste. Kleinere Defekte sind schlussendlich auf dem Ausgangsmaterial noch zu sehen, allerdings muss man dafür schon sehr genau hinschauen.
RezensionTon
Verfügbare Tonspuren:

Englisch: Dolby TrueHD Audio / 5.1 / 48 kHz / 3962 kbps / 24-bit (AC3 Embedded: 5.1 / 48 kHz / 640 kbps / DN -4dB)
Französisch: Dolby Digital Audio / 5.1 / 48 kHz / 640 kbps / DN -4dB
Deutsch: Dolby Digital Audio / 5.1 / 48 kHz / 640 kbps / DN -4dB
Italienisch: Dolby Digital Audio / 5.1 / 48 kHz / 640 kbps / DN -4dB
Spanisch: Dolby Digital Audio / 5.1 / 48 kHz / 640 kbps / DN -4dB
Kommentar: Dolby Digital Audio / 2.0 / 48 kHz / 224 kbps / DN -4dB / Dolby Surround

HD-Sound gibt es wie gewohnt leider nur für Freunde des englischen Originals in Form von Dolby TrueHD 5.1. Die deutsche Synchronisation liegt dagegen nur in Dolby Digital 5.1 vor. Obwohl beide Tonspuren auf derselben Abmischung basieren, wirkt das HD-Pendant aber deutlich voluminöser und spektakulärer als das etwas biedere deutsche Pendant. Hier kommen die Surroundeffekte sowie Klangdynamik nicht ganz so gut zur Geltung, besitzen aber immer noch eine gute Direktionalität, die allerdings mit modernen Hollywood-Actionfilmen nicht mehr ganz mithalten kann. Dafür gibt es einen satten, sehr präsenten Tiefenbass zu hören. Weniger Präsenz zeigen die Umgebungsklänge, die keine besondere Räumlichkeit erzeugen können. Dagegen weist der Score von James Horner ein gutes Volumen auf. Die Dialoge sind in beiden Sprachfassungen zu jeder Zeit bestens zu verstehen. Die allgemeine Klangqualität wirkt im englischen HD-Track etwas klarer und dynamischer mit besser aufgelösten Höhen. Die Mitten sowie Bässe kommen aber auch in der Synchronisation sehr gut zur Geltung.
RezensionBonus
Untertitel gibt es in Deutsch, Englisch sowie diversen weiteren Sprachen auf dieser Blu-ray Disc. Ebenfalls übersetzt wurde der Audiokommentar von Regisseurin Mimi Leder sowie Effektspezialist Scott Farrar. Die beiden gehen sehr stark auf das Geschehen auf dem Schirm ein, beschreiben die Arbeit mit den Darstellern oder erklären, wie dieser oder jener Effekt entstand. Im Endeffekt ziemlich interessant und nicht zu trocken.

Das Bonusmaterial bietet die neun Minuten lange Featurette \"Vorbereitung auf das Ende\", welches sich mit den wissenschaftlichen Hintergründen des Weltunterganges sowie dessen Umsetzung im Film beschäftigt. Hinzu kommt noch die Frage, wie man das Drehbuch gestaltet, um den Film nicht zu lang werden zu lassen sowie das Casting und eine Vorstellung der Regisseurin. Anschließend folgt der zwölf Minuten lange Beitrag \"Produktion eines Einschlags\", der sich ziemlich ausführlich mit den Spezialeffekten beschäftigt und neben Rohanimationen auch Interviews mit Beteiligten zeigt. Der Erschaffung eines perfekten Staus wurde ebenfalls ein sechs Minuten dauerndes Feature gewidmet, welches an Hand von Setaufnahmen die Entstehung des Stau-Szene dokumentiert, für die Statisten und Fahrzeuge aus den umliegenden Dörfern gecastet wurden. Verschiedene Gedanken der Regisseurin drehen sich danach um den kurz nach den Dreharbeiten verstorbenen deutschen Kameramann Dietrich Lohmann sowie die Akzeptanz von DEEP IMPACT bei den Testvorführungen. Zum Schluss gibt es noch den Teaser, Original-Kinotrailer sowie eine Fotogalerie zu sehen.
Zitat
Im Jahr 1998 buhlten gleich zwei Filme zum Thema Apokalypse um die Gunst der Kinogänger. Interessanterweise sorgte in beiden jeweils ein Meteorit für den Untergang der Welt und bei beiden wird eine todesmutige Crew ins All geschossen, um die Menschheit zu retten. Wer war also der bessere Vertreter: Michael Bays ARMGAGEDDON oder Mimi Leders DEEP IMPACT? Sicherlich ist das Geschmackssache, daher möchte der Rezensent an dieser Stelle den größten Unterschied in Form der Inhaltsangabe herausstellen. Während ARMAGEDDON ein eher actionlastiger Film mit coolen, harten Typen sowie flotten Sprüchen ist, beschreitet DEEP IMPACT einen eher konservativen Weg. Hier wird im Vorgeplänkel erst einmal gezeigt, wie die Reporterin Jenny Lerner (Tea Leoni, JURASSIC PARK III) einen scheinbaren Skandal im Weißen Haus aufdeckt, der sich allerdings nur als Tarnung für die Katastrophe entpuppt. Präsident Beck (Morgan Freeman, THE DARK KNIGHT) enthüllt daraufhin der Öffentlichkeit, dass das Ende der Welt kurz bevorsteht, wenn es der Raumschiffbesetzung nicht gelingt, Atombomben auf dem Meteoriten zu zünden, der auf die Erde zurast. Ein Rennen gegen die Zeit nimmt seinen Lauf...

Regisseurin Mimi Leder, die Ende der 1990er Jahren mit Werken wie THE PEACEMAKER kurzzeitig zu Hollywoods A-Riege zählte, mangels Kassenerfolg dann aber genauso schnell wieder verschwand, zeigt neben der Rettungsmission im All das Schicksal von verschiedenen Einzelpersonen, die allerdings alle mehr oder weniger direkt etwas mit den bevorstehenden Ereignissen zu tun haben. So sieht man zum Beispiel den jungen Elijah Wood (HERR DER RINGE), der den Meteoriten entdeckt. Dank der erworbenen Prominenz darf er mit seiner Familie in einem der Schutzbunker der Regierung Zuflucht suchen, seine Freundin und spätere Ehefrau, gespielt von Leelee Sobieski (PUBLIC ENEMIES), möchte aber vor der Katastrophe dennoch gerettet werden. Überhaupt haben hier alle Hauptfiguren noch etwas Privates zu bereinigen, bevor die Apokalypse bevorsteht, was den Zuschauer bisweilen etwas von der Action und Spannung ablenkt, da die Handlungsstränge auch stark von einander unabhängig sind. Der Handlungstiefgang ist aber auch das Hauptargument gegenüber ARMAGEDDON, denn eine so ausführliche Charakterisierung findet dort nicht statt. Die Spezialeffekte der Zerstörungs- sowie Weltraumszenen wirken auch nach zwölf Jahren noch hochwertig, wenngleich nicht mehr so imposant wie zum Beispiel aktuell bei Roland Emmerichs 2012. Die Darstellerriege wurde sehr hochwertig besetzt. Sie besteht aber überwiegend aus Charakterdarstellern wie Robert Duvall, Maximilian Schell, Jon Favreau, James Cromwell oder Vanessa Redgrave und weniger aus Action-Stereotypen wie Ben Affleck oder Bruce Willis wie bei der Konkurrenz. Insgesamt ist DEEP IMPACT auch nach über einem Jahrzehnt noch ein wirklich unterhaltsamer Science-Fiction-Thriller, dem sicherlich etwas die Action und der Pepp von ARMAGEDDON fehlt, aber dafür andere Qualitäten aufweisen kann.

Die Blu-ray Disc von Paramount zeigt DEEP IMPACT in sehr guter Bild- und Tonqualität und auch das Bonusmaterial bietet genug Interessantes, um sich auch nach Filmende damit zu beschäftigen.
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Beschreibung

Produktdetails


Medium Blu-ray
Anzahl 1
FSK Freigegeben ab 12 Jahren
Erscheinungsdatum 04.02.2010
Regisseur Mimi Leder
Sprache Deutsch, Dänisch, Englisch, Finnisch, Französisch, Isländisch, Italienisch, Niederländisch, Norwegisch, Schwedisch, Spanisch (Untertitel: Deutsch, Englisch, Dänisch, Finnisch, Französisch, Holländisch, Italienisch, Norwegisch, Spanisch, Schwed
EAN 4047553250168
Genre Action
Studio Universal Pictures Customer Service Deutschland/Österreich
Spieldauer 121 Minuten
Bildformat HD, Widescreen (2,35:1)
Tonformat Deutsch: DD 5.1, Spanisch: DD 5.1, Französisch: DD 5.1, Italienisch: DD 5.1, Englisch: Dolby TrueHD 5.1
Verpackung Blu-ray Softbox Standard
Film (Blu-ray)
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