Meine Filiale

Das Unbehagen in der Kultur

Reclams Universal-Bibliothek Band 18697

Sigmund Freud

(1)
Buch (Taschenbuch)
Buch (Taschenbuch)
5,20
5,20
inkl. gesetzl. MwSt.
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort lieferbar Versandkostenfrei
Sofort lieferbar
Versandkostenfrei

Weitere Formate

Taschenbuch

ab 5,20 €

Accordion öffnen

gebundene Ausgabe

ab 24,00 €

Accordion öffnen
  • Das Unbehagen in der Kultur

    Boer, K

    Lieferbar in 1 - 2 Wochen

    24,00 €

    Boer, K
  • Das Unbehagen in der Kultur

    Severus Verlag

    Lieferbar in 1 - 2 Wochen

    24,50 €

    Severus Verlag

eBook

ab 0,49 €

Accordion öffnen

Beschreibung

In diesem 1930 erschienenen epochemachenden Werk untersucht Freud die Grundlagen der Entwicklung unserer Kultur. Unvermeidlich miteinander verbunden ist für ihn das Anwachsen der Kultur mit dem Anwachsen eines Schuldgefühls. Kulturell bedingter Triebverzicht und die Loslösung innerer Destruktivität prägen die kulturpessimistische Schrift: Die Fortschritte haben den Menschen zu einem »Prothesengott« gemacht. In diesem Sinne erweist sich Freud als denkbar scharfer Kritiker jeder Form von Kultur.
Ein detaillierter Zeilenkommentar erlaubt es erstmals, den Text auch in seinem literarischen Anspielungsreichtum zu verstehen.

Sigmund Freud (6.5.1856 Freiberg – 23.9.1939 in London) begründet aus der systematischen Erneuerung der Psychologie die Psychoanalyse und hat mit seinen Theorien große Wirkung auf Literaten wie Thomas Mann, Arthur Schnitzler oder Franz Kafka sowie auf Künstler wie etwa die Surrealisten Salvador Dali, Max Ernst oder Frida Kahlo. Freud schließt das Gymnasium 1873 mit Auszeichnung ab, studiert Medizin in Wien und hat mit 25 bereits seinen Doktortitel.
Freud erkennt in Träumen (»Traumdeutung«, 1900) sowie in alltäglichen Fehlleistungen wie Vergessen und Versprechen (»Psychopathologie des Alltags«, 1904) verdrängte Erinnerungen und Wünsche, die in das Unbewusste verschoben wurden und das Seelenleben prägen. Dieser Verdrängungsprozess sei durch den Fortschritt und dem damit einhergehenden Anspruch an den modernen Menschen, seine Triebe zu unterdrücken, noch weiter befördert worden (»Das Unbehagen in der Kultur«, 1930). 1923 präsentiert Freud in »Das Ich und das Es« erstmals das Instanzenmodell, in dem das Ich des menschlichen Individuums nicht ein Ganzes, sondern in Wahrheit aus drei Komponenten zusammengesetzt ist – ›Ich‹, ›Über-Ich‹ und ›Es‹. Weitere berühmte Publikationen Freuds sind »Drei Abhandlungen zur Sexualtheorie« (erstmals 1905), welche auch den Ödipuskomplex, die Kastrationsangst und den Penisneid behandeln. 1940 erscheint posthum mit »Abriss der Psychoanalyse« eine Bilanz seiner Studien.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Herausgeber Lothar Bayer, Kerstin Krone-Bayer
Seitenzahl 148
Erscheinungsdatum 15.02.2010
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-15-018697-8
Verlag Reclam, Philipp
Maße (L/B/H) 14,7/9,5/1 cm
Gewicht 83 g
Verkaufsrang 66921

Weitere Bände von Reclams Universal-Bibliothek

mehr

Kundenbewertungen

Durchschnitt
1 Bewertungen
Übersicht
1
0
0
0
0

Sollte man gelesen haben
von einer Kundin/einem Kunden aus Hamburg am 17.06.2011

Freud ist dem Wesen der Kultur auf der Spur. Und das besteht für ihn im "sublimierter" Libido. Die Kultur im Spannungsfeld zwischen Trieben, Gesellschaft, Verzicht, Lust und Realität. Die Spurensuchen ist interessant und lehrreich. Nur was Freud sich und der Kultur abspricht (er tut dies ganz am Anfang): Das "ozeanische" Gefühl ... Freud ist dem Wesen der Kultur auf der Spur. Und das besteht für ihn im "sublimierter" Libido. Die Kultur im Spannungsfeld zwischen Trieben, Gesellschaft, Verzicht, Lust und Realität. Die Spurensuchen ist interessant und lehrreich. Nur was Freud sich und der Kultur abspricht (er tut dies ganz am Anfang): Das "ozeanische" Gefühl einer religiösen Aufgehobenheit in der Welt existiert für ihn nicht. Und daher ist Kultur am Ende für ihn unbehaglich. Michelangelo hätte seine Meinung wahrscheinlich nicht geteilt, genauso wie alle Kulturschaffenden, die weniger ihre Triebe verbiegen, als vielmehr einer wie auch immer gearteten höheren Instanz huldigen.

  • Artikelbild-0
  • Das Unbehagen in der Kultur

    Anhang

    Zu dieser Ausgabe
    Die Originalkolumnen der Ausgabe von 1931
    Anmerkungen
    Literaturhinweise
    Nachwort