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Das Unbehagen in der Kultur

Reclam Universal-Bibliothek Band 18697

In diesem 1930 erschienenen epochemachenden Werk untersucht Freud die Grundlagen der Entwicklung unserer Kultur. Unvermeidlich miteinander verbunden ist für ihn das Anwachsen der Kultur mit dem Anwachsen eines Schuldgefühls. Kulturell bedingter Triebverzicht und die Loslösung innerer Destruktivität prägen die kulturpessimistische Schrift: Die Fortschritte haben den Menschen zu einem 'Prothesengott' gemacht. In diesem Sinne erweist sich Freud als denkbar scharfer Kritiker jeder Form von Kultur.
Ein detaillierter Zeilenkommentar erlaubt es erstmals, den Text auch in seinem literarischen Anspielungsreichtum zu verstehen.
Portrait
Sigmund Freud wurde 1856 in Freiberg (Mähren) geboren. Nach dem Studium der Medizin wandte er sich während eines Studienaufenthalts in Paris, unter dem Einfluss J.-M. Charcots, der Psychopathologie zu. Anschließend beschäftigte er sich in der Privatpraxis mit Hysterie und anderen Neurosenformen. Er begründete die Psychoanalyse und entwickelte sie fort als eigene Behandlungs- und Forschungsmethode sowie als allgemeine, auch die Phänomene des normalen Seelenlebens umfassende Psychologie. 1938 emigrierte Freud nach London, wo er 1939 starb.
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  • Das Unbehagen in der Kultur

    Anhang

    Zu dieser Ausgabe
    Die Originalkolumnen der Ausgabe von 1931
    Anmerkungen
    Literaturhinweise
    Nachwort
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Beschreibung

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Herausgeber Lothar Bayer, Kerstin Krone-Bayer
Seitenzahl 152
Erscheinungsdatum 15.02.2010
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-15-018697-8
Verlag Philipp Reclam Jun.
Maße (L/B/H) 14,7/9,5/1 cm
Gewicht 89 g
Verkaufsrang 7123
Buch (Taschenbuch)
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Sollte man gelesen haben
von einer Kundin/einem Kunden aus Hamburg am 17.06.2011

Freud ist dem Wesen der Kultur auf der Spur. Und das besteht für ihn im "sublimierter" Libido. Die Kultur im Spannungsfeld zwischen Trieben, Gesellschaft, Verzicht, Lust und Realität. Die Spurensuchen ist interessant und lehrreich. Nur was Freud sich und der Kultur abspricht (er tut dies ganz am Anfang): Das "ozeanische" Gefühl ... Freud ist dem Wesen der Kultur auf der Spur. Und das besteht für ihn im "sublimierter" Libido. Die Kultur im Spannungsfeld zwischen Trieben, Gesellschaft, Verzicht, Lust und Realität. Die Spurensuchen ist interessant und lehrreich. Nur was Freud sich und der Kultur abspricht (er tut dies ganz am Anfang): Das "ozeanische" Gefühl einer religiösen Aufgehobenheit in der Welt existiert für ihn nicht. Und daher ist Kultur am Ende für ihn unbehaglich. Michelangelo hätte seine Meinung wahrscheinlich nicht geteilt, genauso wie alle Kulturschaffenden, die weniger ihre Triebe verbiegen, als vielmehr einer wie auch immer gearteten höheren Instanz huldigen.