Corpus Delicti

Ein Prozess

Juli Zeh

(30)
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Beschreibung


Ein aufrüttelndes Schreckensbild unserer Zukunft...

Jung, attraktiv, begabt und unabhängig: Das ist Mia Holl, eine Frau von dreißig Jahren, die sich vor einem Schwurgericht verantworten muss. Zur Last gelegt wird ihr ein Zuviel an Liebe (zu ihrem Bruder), ein Zuviel an Verstand (sie denkt naturwissenschaftlich) und ein Übermaß an geistiger Unabhängigkeit. In einer Gesellschaft, in der die Sorge um den Körper alle geistigen Werte verdrängt hat, reicht dies aus, um als gefährliches Subjekt eingestuft zu werden. Juli Zeh entwirft in Corpus Delicti das spannende Science-Fiction-Szenario einer Gesundheitsdiktatur irgendwann im 21. Jahrhundert, in der Gesundheit zur höchsten Bürgerpflicht geworden ist.

»Juli Zeh ist mit Corpus Delicti der weibliche George Orwell der Gegenwart geworden.«

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 263
Erscheinungsdatum 09.08.2010
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-442-74066-6
Verlag btb
Maße (L/B/H) 18,5/12,1/2,2 cm
Gewicht 248 g
Abbildungen schwarz-weiss Illustrationen
Auflage 4. Auflage
Verkaufsrang 276

Buchhändler-Empfehlungen

Erschreckende Zukunftsvision, die vielleicht schon bald Realität werden könnte

Lisa Zanella, Thalia-Buchhandlung

Gesundheit als das oberste Maß aller Dinge! Was auf den ersten Blick wie eine verbesserte und intelligentere Gesellschaft als die, in der wir leben, erscheint, wird auf den zweiten Blick zu einer grausamen Version dessen, was vielleicht unsere Zukunft werden könnte. Mit Corpus Delicti erschafft Juli Zeh eine Welt, die der unseren gar nicht so unähnlich ist. Doch je mehr man über diese Welt, in der die Gesundheit an oberster Stelle steht und Dinge wie Liebe, Spaß und Freundschaft in den Hintergrund rücken, erfährt, desto mehr wird einem klar, dass die perfekte Welt, wie sie hier beschrieben wird, gar nicht so perfekt ist. Zusammen mit der Protagonistin Mia Holl gehen wir dem System der gewollten Perfektion auf den Grund und entdecken Stück für Stück, was es eigentlich heißt, dem Standart zu entsprechen; was es heißt, ,,normal" oder ,,abnormal" zu sein; und was es heißt, das System zu hinterfragen und auf das zu hören, was einem als richtig erscheint. Dieses Buch hat mir ein Stück weit die Augen geöffnet, zu was unsere Gesellschaft werden könnte, wenn man selbst nichts dagegen unternimmt und nie selbst nachdenkt, ob das, was man tut und was einem vorgeschrieben wird, wirklich das ist, was richtig ist. Nach dem Lesen wird man unsere Welt mit anderen Augen sehen - absolute Leseempfehlung!

S. Christ, Thalia-Buchhandlung Wetzlar

Wie viel sind wir bereit zu opfern für einen Schritt in Richtung Unsterblichkeit? Der Blick in eine erstrebenswerte und doch abstoßende Zukunft, führt den Leser an einen Abgrund, in den wir nicht hineinsehen möchten aber sollten. Philosophisch-Politisch-Gesellschaftskritisch

Kundenbewertungen

Durchschnitt
30 Bewertungen
Übersicht
20
7
2
1
0

alles tip top
von einer Kundin/einem Kunden aus Raunheim am 29.01.2021

Bestellt geliefert alles gut. ich finde das reicht es reicht ich finde das reicht ich finde das reicht es ist nur ein Buch

Kauf für die Schule
von einer Kundin/einem Kunden aus Großdubrau am 30.11.2020
Bewertet: Format: eBook (ePUB)

Ich habe es gekauft, weil wir es für die Schule kauften aber es war bei weitem das beste Buch, welches wir in der Schule gelesen haben. Das liegt nicht zuletzt da dran, dass ich juristisch interessiert bin. Es hatte eine interessante Geschichte, mit einer guten Charakterentwicklung auf Seiten des Hauptcharakters. Jedoch liegt h... Ich habe es gekauft, weil wir es für die Schule kauften aber es war bei weitem das beste Buch, welches wir in der Schule gelesen haben. Das liegt nicht zuletzt da dran, dass ich juristisch interessiert bin. Es hatte eine interessante Geschichte, mit einer guten Charakterentwicklung auf Seiten des Hauptcharakters. Jedoch liegt hier eins der Probleme, weswegen ein Stern abgezogen wurde: Die anderen Charakter haben so gut wie keine Entwicklung und dienen nur zur charakterlichen Entwicklung des Hauptcharakters. Das zweite Problem ist das Ende, welches meiner Meinung nach den Verlauf der Geschichte nicht beendet, sondern eher noch eine Fortsetzung verspricht, die es nicht gibt. Ansonsten war es ein sehr schönes, kurzes Leseerlebnis.

von einer Kundin/einem Kunden aus Gotha am 05.10.2020
Bewertet: anderes Format

Ein dystopischer Roman, der sich mit der Frage beschäftigt, wie es wäre, in einer Gesundheitsdiktatur zu leben. Der Leser wird dazu animiert, sich demokratischen Fragen zu stellen. Nicht direkt, aber zwischen den Zeilen.


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