Die Fantastischen 6

Die Lebensgeschichten von Mary Shelley, Bram Stoker, J.R.R. Tolkien, Stanislaw Lem, Philip K. Dick, Stephen King

(1)
Die Großmeister von Horror, Fantasy und Science Fiction, ihre Lebensgeschichten und ihre fantastischen Welten: Sechs faszinierende Portraits, die zugleich ein spannender Einstieg in die Fantastische Literatur sind – von Frankenstein, Dracula, dem Herrn der Ringe bis(s) hin zu Solaris, Blade Runner und ES:

Jeder dieser sechs Namen lässt bekannte fantastische Bilder entstehen. Alle sind Titel berühmter Romane, geschrieben von sechs Schriftstellern, die weltweit zu den meist gelesenen Autoren gehören.

Ihre Werke prägten in den letzten 200 Jahren entscheidend die modernen Genres Horror, Science-Fiction und Fantasy und schenkten uns neue Mythen. Früher gerne als 'Schundliteratur' abgetan oder unterschätzt, sind ihre Werke inzwischen auch literarisch anerkannt. Alle gelten als die Klassiker ihres Genres und liefern bis heute große Stoffe für wunderbare Filme und erschufen Filmikonen: neben den Klassikern 'Frankenstein' mit Boris Karloff und 'Dracula' schrieben auch moderne Verfilmungen Geschichte - von 'Shining' über 'Blade Runner' bis zu 'Solaris' und 'Herr der Ringe'.

Frankenstein: Mary Shelley (1797-1851) erschuf das berühmte Monster (von Anja Stürzer)

Dracula: Bram Stoker (1847-1912) machte einen Unsterblichen unsterblich (von Jürgen Seidel)

Herr der Ringe: J. R.R. Tolkien (1892-1973) lebte für die Fantasie (von Frank Weinreich)

Solaris: Stanislaw Lem (1921-2006) suchte die Zukunft (von Bernd Flessner)

Blade Runner: Philip K. Dick (1928-1982) wurde zum Kafka Amerikas (von Charlotte Kerner)

ES: Stephen King (* 1947) ist der Meister des Schreckens (von Marcel Feige)
Portrait
Charlotte Kerner, geboren 1950 in Speyer, studierte Volkswirtschaft und Soziologie in Mannheim, China und Kanada. Ihr Gentechnik-Roman »Blueprint. Blaupause« gewann den Deutschen Jugendliteraturpreis. Der Bestseller wurde in elf Sprachen übersetzt und mit Franka Potente in der Hauptrolle erfolgreich verfilmt. Charlotte Kerner lebt als freie Journalistin und Buchautorin in Lübeck.
… weiterlesen
In den Warenkorb
Filialabholung

Versandkostenfrei

Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Herausgeber Charlotte Kerner
Seitenzahl 296
Altersempfehlung 14 - 17
Erscheinungsdatum 22.02.2010
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-407-81070-0
Verlag Beltz
Maße (L/B/H) 21,4/14,7/2,8 cm
Gewicht 493 g
Abbildungen 2010. mit Fotos. 21,5 cm
Buch (gebundene Ausgabe)
18,00
inkl. gesetzl. MwSt.
Sofort lieferbar
Versandkostenfrei
In den Warenkorb
Filialabholung

Versandkostenfrei

Ihr Feedback zur Seite
Haben Sie alle relevanten Informationen erhalten?
Vielen Dank für Ihr Feedback!
Entschuldigung, beim Absenden Ihres Feedbacks ist ein Fehler passiert. Bitte versuchen Sie es erneut.

Andere Kunden interessierten sich auch für

Wird oft zusammen gekauft

Die Fantastischen 6

Die Fantastischen 6

von Charlotte Kerner
(1)
Buch (gebundene Ausgabe)
18,00
+
=
Die Erfindung der Violet Adams

Die Erfindung der Violet Adams

von Lev Rosen
(4)
SPECIAL (gebundene Ausgabe)
1,99
bisher 19,99
+
=

für

19,99

inkl. gesetzl. MwSt.

Alle kaufen

Kundenbewertungen

Durchschnitt
1 Bewertung
Übersicht
1
0
0
0
0

Sechs AutorInnen, die die Genres Horror-, Fantasy- und Science-Fiction-Literatur nachhaltig prägten.
von RezensentInnen des Österreichischen Bibliothekswerks am 31.03.2011

All diese Genres sind relativ neuen Ursprungs - und sie werden bis heute noch oft mit Trivialliteratur gleichgesetzt. Dabei haben Horror- und Fantasygeschichten sehr alte Wurzeln, denn schon immer fanden Menschen Übernatürliches und Unheimliches ausgesprochen faszinierend, wie ein reicher Schatz an Märchen und Gruselgeschichten in den verschiedensten Kulturen beweist.... All diese Genres sind relativ neuen Ursprungs - und sie werden bis heute noch oft mit Trivialliteratur gleichgesetzt. Dabei haben Horror- und Fantasygeschichten sehr alte Wurzeln, denn schon immer fanden Menschen Übernatürliches und Unheimliches ausgesprochen faszinierend, wie ein reicher Schatz an Märchen und Gruselgeschichten in den verschiedensten Kulturen beweist. Die Grenzen zwischen den Genres sind oft verschwimmend: Mary Shelleys "Frankenstein" ist ein gutes Beispiel dafür. Noch größere Auswirkung - zumindest auf die Filmwelt - hatte Bram Stokers "Dracula". Die Filmkarriere des berühmtesten Untoten aller Zeiten begann mit dem Stummfilm "Nosferatu" unter der Regie von Friedrich Murnau. Zahllose weitere Umsetzungen, die oft nur mehr den Namen mit dem Original gemein hatten, folgten. Und dass das Thema noch keineswegs abgehakt ist, beweist der jüngste Hype um die Bücher von Stephenie Meyer bzw. deren Verfilmungen. Philip K. Dick, einer der interessantesten und wichtigsten Science-Fiction-Autoren des 20. Jhs., ist bei uns nicht sonderlich bekannt geworden, obwohl viele die Verfilmungen seiner Erzählungen kennen: "Minority Report", "Total Recall" und vor allem "Blade Runner", der es auch bei uns zu Kultstatus gebracht hat. Der Pole Stanislaw Lem hat in seinen Romanen völlig neue Wege beschritten. Seine außerirdischen Welten sind so fremdartig, dass sie dadurch zwar wahrscheinlicher erscheinen als Klingonen oder Vulkanier, beim Durchschnittsleser aber wenig Akzeptanz fanden. Bereits Kultstatus vor der Verfilmung hatte Tolkiens "Herr der Ringe", die monumentale Umsetzung hat das Interesse an der wohl berühmtesten Fantasy-Geschichte aller Zeiten neu entfacht. Ebenfalls häufig verfilmt, aber auch als Bücher unglaublich erfolgreich sind die Geschichten von Stephen King. Besonders er musste sich immer wieder anhören, nur Schund zu produzieren. King nimmt's gelassen und kokettiert damit: "Meine Bücher sind das literarische Äquivalent eines Big Macs mit einer großen Portion Pommes." Bei entsprechend guten Zutaten ist wohl auch gegen den einen oder anderen Hamburger nichts einzuwenden... Die kurzen Biografien sind auf jeden Fall eine gute Gelegenheit, mehr über sechs außergewöhnliche und interessante Menschen zu erfahren, deren Leben oft alles andere als einfach war. Vor allem aber macht das Buch Lust, das eine oder andere vorgestellte Werk selber zu lesen. Junge LeserInnen können so mit den Klassikern dieser Genres neue Welten entdecken. Und Erwachsene haben die Chance, eventuell vorgefasste Meinungen zu diesen Gattungen noch einmal zu überdenken. (Anita Ruckerbauer)