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Nathan und seine Kinder

(4)
Jerusalem 1192: Die Christen haben die Heilige Stadt an Sultan Saladin verloren. Von den gefangenen Kreuzfahrern begnadigt er allein den Tempelritter Curd von Stauffen. Diese gute Tat zieht eine weitere nach sich: der Tempelritter rettet das Mädchen Recha aus den Flammen ihres Hauses. Sie ist die schöne Tochter des jüdischen Kaufmanns Nathan, den man den Weisen nennt. Während Recha und ihr Lebensretter sich näher kommen, braut sich über Nathans Kopf Unheil zusammen. Der Sultan, Herrscher über Leben und Tod, stellt ihm die schwierigste aller Fragen: Welche Religion ist die einzig wahre?

Acht Schauspieler sprechen aus verschiedenen Perspektiven die Geschichte um Vertrauen, Vorurteile und Toleranz und lassen die Zeit der Kreuzzüge lebendig werden.

Das gleichnamige Buch ist im Beltz & Gelberg Verlag erschienen.
Portrait
Mirjam Pressler wurde 1940 in Darmstadt geboren. Sie studierte an der Akademie für bildende Künste in Frankfurt a. M. und arbeitete danach in verschiedenen Berufen, u. a. in einem Kibbuz in Israel. Seit 1979 schreibt sie Kinder- und Jugendbücher, für die sie ebenso wie für ihre zahlreichen Übersetzungen vielfach ausgezeichnet wurde, u. a. mehrfach mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis. Sie lebt auf einem Dorf unweit von München.
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Beschreibung

Produktdetails


Medium CD
Sprecher Barbara Nüsse, Julia Nachtmann, Jürgen Uter, Hans Löw, Bernd Stephan
Anzahl 4
Altersempfehlung 14 - 15
Erscheinungsdatum 25.02.2010
Sprache Deutsch
EAN 9783833725753
Verlag Jumbo Neue Medien
Spieldauer 300 Minuten
Verkaufsrang 4.950
Hörbuch (CD)
12,99
bisher 15,99

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Eine sehr gute Adaption des klassischen Stoffes, jedoch mit einem anderem Ausgang. Sehr empfehlenswert zu der schulischen Pflichtlektüre Eine sehr gute Adaption des klassischen Stoffes, jedoch mit einem anderem Ausgang. Sehr empfehlenswert zu der schulischen Pflichtlektüre

Daniel Derpmann, Thalia-Buchhandlung Münster

Sehr stimmige Version des Lessing'schen Stoffes um Toleranz unter den Weltreligionen. Für Jugendliche als historischer Roman. Sehr stimmige Version des Lessing'schen Stoffes um Toleranz unter den Weltreligionen. Für Jugendliche als historischer Roman.

Kundenbewertungen

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von I. Schneider aus Mannheim am 16.03.2016
Bewertet: anderes Format

Miriam Pressler hat die Geschichte von Lessing 'Nathan der Weise' für Jugendliche neu erzählt. Wer Miriam Pressler kennt, weiß, wie großartig sie schreibt!

klassischer Stoff, aktuell und brisant bis zum heutigen Tag
von Silke Schröder aus Hannover am 14.03.2010

Im Jahre 1192 haben die Christen Jerusalem an den arabischen Sultan Saladin verloren. Der jüdische Kaufmann Nathan lebt zu jener Zeit in der heiligen Stadt und wird noch im gleichen Jahr von arabischen Fanatikern ermordet. In dem Hörspiel „Nathan und seine Kinder“ erinnern sich die Menschen in seiner Umgebung an... Im Jahre 1192 haben die Christen Jerusalem an den arabischen Sultan Saladin verloren. Der jüdische Kaufmann Nathan lebt zu jener Zeit in der heiligen Stadt und wird noch im gleichen Jahr von arabischen Fanatikern ermordet. In dem Hörspiel „Nathan und seine Kinder“ erinnern sich die Menschen in seiner Umgebung an den Verstorbenen und zugleich an ihre eigene Vergangenheit. Da ist seine Tochter Recha, die von einem jungen Tempelritter aus einem brennenden Haus gerettet wird und sich heftig in ihn verliebt. Ihre Amme Daja erzählt von ihrer strapaziösen Reise aus dem fernen Deutschland ins gelobte Land. Die Schwester des herrschenden Sultans kommt ebenso zu Wort wie Nathans alter arabischer Freund Al-Hafi. Und jede Person hat einen anderen Blick auf Nathans Schicksal und seine Vergangenheit. So entsteht ganz ungezwungen ein lebendiges Bild vom Alltag und von der Geschichte der seit vielen Jahrtausende von drei Religionen beanspruchten „heiiligen Stadt“. Miriam Pressler erzählt den klassischen Stoff von Gotthold Ephraim Lessing auf eine wunderbar kluge und brillant unkonventionelle Art. Bekannte, Freunde und Familienangehörige berichten aus ihrem und aus Nathans Leben. Und stets geht es dabei um die Notwendigkeit von religiöser Toleranz und das das nicht immer leichte Miteinander der drei großen Religionen in einer Stadt. Es geht aber auch um Liebe, um Freundschaft, Hass und das ganz normale, alltägliche Leben vor mehr als 800 Jahren. Die Sprecher, u.a. Julia Nachtmann (alias Recha), Hans Löwe (der Tempelritter) und Barbara Nüsse (Daja), geben jeder Figur ihre Konturen und würzen die Story mit viel Intonation. Ein gelungenes Hörbuch über die Koexistenz der Religionen - klassischer Stoff, aktuell und brisant bis zum heutigen Tag!