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Maugham, W: Menschen Hörigkeit

Philip Carey ist voller Neugier auf die Liebe, das Leben und die Abenteuer, die es bereithält. In London, Heidelberg und Paris, über Umwege und Sackgassen, zwischen Bohème und Bürgertum, zwischen Liebesqual und Überdruss entdeckt der junge Mann, wer er ist und wer er sein will.
Portrait

W. Somerset Maugham, geboren 1874, war früh von der Literatur angezogen. Er studierte zunächst Medizin, übte den Arztberuf aber nicht aus. Nach anfänglichen Misserfolgen gelangte er als Bühnenautor bald zu großem Ruhm. Seine literarische Bekanntheit erreichte er jedoch als Romancier und Geschichtenerzähler. Zeitweise war er als britischer Geheimagent tätig. Er bereiste zahlreiche Länder, vor allem im Fernen Osten, dem Schauplatz vieler seiner Erzählungen, und starb 1965 in Cap Ferrat an der französischen Riviera.

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Beschreibung

Produktdetails

Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 967
Erscheinungsdatum 26.10.2010
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-257-06729-3
Verlag Diogenes Verlag AG
Maße (L/B/H) 21,5/14,1/3,5 cm
Gewicht 779 g
Originaltitel Of Human Bondage
Übersetzer Mimi Zoff, Susanne Feigl
Buch (gebundene Ausgabe)
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Buchhändler-Empfehlungen

Laura Donauer, Thalia-Buchhandlung Landau

Maughams großes autobiografisches Werk strotzt nur so vor Selbsterkenntnis, elementaren Lebensfragen und wegweisenden Entscheidungen. Brillanter Bildungsroman, vielschichtig, toll!

Kundenbewertungen

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Dem eigenen Leben abgerungen
von Polar aus Aachen am 22.08.2007
Bewertet: Taschenbuch

Fast erscheint es einem so, als plagiiere Somerset Maugham Dickens. Ein Junge mit Klumpfuß geboren, mit einem Sprachfehler versehen, verliert er seine Eltern und müßte eigentlich im Sozialkitsch vieler Romane des 19. Jahrhunderts enden. Doch verarbeitet der Autor in diesem Roman autobiographische Züge. Er schreibt so eine Art En... Fast erscheint es einem so, als plagiiere Somerset Maugham Dickens. Ein Junge mit Klumpfuß geboren, mit einem Sprachfehler versehen, verliert er seine Eltern und müßte eigentlich im Sozialkitsch vieler Romane des 19. Jahrhunderts enden. Doch verarbeitet der Autor in diesem Roman autobiographische Züge. Er schreibt so eine Art Entwicklungsroman, der sich zwar entlang des bewährten Leidenswegs samt puritanischen Onkels, Internats und manisch unterwürfiger Liebe schlängelt, den Philip Carey auf dem Weg der Selbstfindung beschreitet. Daß Somerset Maugham ähnlich wie Dickens spannend zu erzählen weiß, seine Sprache bildreich beschreibt, die Figuren feine Psychogramme voller Widersprüche sind, bewahrt ihn vor billiger Schwarz-Weiß-Malerei. Der Menschen Hörigkeit gehört zu den großen Roman der modernen Literatur, die einen Leser nicht nur in ein fremdes Leben entführt, vielmehr die übersteigerten Ansprüche ans eigene Leben bloßstellt, die Carey von sich fordert, sie als das offenbart, was sind: Eine Flucht vor der Vergangenheit. Ein Vergessen wollen. In welchen Armen, in welcher Idylle auch immer.