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Gebrauchsanweisung für Irland

10. aktualisierte Auflage 2020

Ralf Sotscheck

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Beschreibung

Die Insel in Europas Nordwesten: vielleicht der Flecken Erde mit den meisten Klischees pro Quadratmeter. Was aber erwartet den Irlandreisenden wirklich? Eine der jüngsten Bevölkerungen, die nach zwanzig Jahren Wirtschaftsboom wieder auf den Boden der Tatsachen geholt wurde. Doppelt so viele Schafe wie Menschen. Viel Regen, schwarzes Bier, Bingohallen und eine eigentümliche Sprache. Größen der Weltliteratur von Joyce bis McCourt. Hier sind Sagen und Legenden lebendig, schwebt die Feenfrau Banshee noch immer durch verwitterte Ruinen; hier erfand ein Dubliner den Grafen Dracula. Ralf Sotscheck erzählt mit irisch inspirierter Fabulierlust und lässt das bunte Mosaik einer Nation zwischen keltischer Tradition und Zukunftsfragen entstehen.

"Diese Gebrauchsanweisung ist witzig, unterhaltsam und dazu noch unglaublich lehrreich. (...) Auch wer schon mehrfach in Irland war, kann hier noch etwas lernen.", Miroque Keltika 20151120

Ralf Sotscheck, 1954 in Berlin geboren, ist seit über 30 Jahren mit einer Irin verheiratet und lebt seit 1985 als Irlandkorrespondent der »taz« in Dublin. Er schreibt ausserdem für namhafte Zeitschriften, dreht Dokumentarfilme fürs deutsche Fernsehen und veröffentlichte zahlreiche Reportage- und Satirebücher. Zuletzt erschienen von ihm »Irland. Eine tückische Insel« sowie »Dublin. Eine Stadt in Biographien«.
Ralf Sotscheck »überzeugt mit seiner genauen, unterschwellig oft ironischen Sprache ebenso wie mit seiner dem Gegenstand angemessenen Freude an Anekdoten.« Die Presse über die vorliegende Gebrauchsanweisung für Irland.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 217
Erscheinungsdatum 01.04.2010
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-492-27594-1
Verlag Piper
Maße (L/B/H) 19,3/11,8/2,7 cm
Gewicht 262 g
Auflage 10. Auflage

Buchhändler-Empfehlungen

Lieblingsinsel in Handschmeichelformat (grüne Ausgabe)

eine Kollegin, Thalia-Buchhandlung Dallgow-Döberitz

Ralf Sotscheck, Teilzeitire, bingt in dieser Gebrauchsanweisung einem die kleine grüne Insel (mit deutlich mehr Schafen als Einwohner) liebevoll, aber auch ehrlich näher. Er widerlegt oder bestätigt Klischees, Marotten auf sehr unterhaltsame Weise und blickt hinter die Kulissen. Neu gelerntes Wort: Interpretation Center. Werden möglichst in traumhafter Lage, gerne in Naturschutzgebieten, errichtet. Eine möglichst breite betonierte Zufahrsstraße führt zu einem Häuschen, in dem dann erklärt wird, was sich unter besagten Beton befindet... Fazit aus diesem Buch: Doch nicht in Dublin Radfahren! Ist nur was für ganz Hartgesottene.

Kundenbewertungen

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Informierend und immer mit einem Augenzwinkern erzählt!
von warmerSommerregen aus Essen am 23.06.2015

Ein Land das jährlich ca. 300.000 deutsche Besucher anlockt, das ca. 4 Millionen Einwohner und 9 Millionen Schafe bewohnen: Irland. Doch ist Irland noch so viel mehr als bloß rothaarige Menschen, Bier und Whiskey oder Regenwetter. Ralf Sotscheck, der seit über 30 Jahren mit einer Irin verheiratet ist und selbst seit 1985 als Ir... Ein Land das jährlich ca. 300.000 deutsche Besucher anlockt, das ca. 4 Millionen Einwohner und 9 Millionen Schafe bewohnen: Irland. Doch ist Irland noch so viel mehr als bloß rothaarige Menschen, Bier und Whiskey oder Regenwetter. Ralf Sotscheck, der seit über 30 Jahren mit einer Irin verheiratet ist und selbst seit 1985 als Irlandkorrespondent der »taz« in Dublin lebt, räumt in seinem Buch “Gebrauchsanweisung für Irland” mit den gängigen Vorurteilen auf und zeigt mit viel Hintergrundwissen die wahre Seele der Grünen Insel. Für den nach Irland reisenden ist es wichtig, zu wissen, worauf er sich bei seiner Begegnung mit diesem Volk gefasst machen muss. So gibt es zum Beispiel beim Verhalten im Verkehr oder bei einer Unterhaltung im Pub, beim Betreten eines irischen Wohnzimmers oder beim Engagieren eines Handwerkers einiges zu beachten. Ob Spielhöllen, Pubs, irische Wohnzimmer oder andere Orte: Beim Lesen dieses Buchs wird man auf die in Europas Westen liegende Insel entführt und erfährt nicht nur sehr viel Wissenswertes über die Ess- und Trinkgewohnheiten, das gälische Irisch, irische Schriftsteller, das Wetter und die Wirtschaft, sondern unter anderem auch, was ich besonders interessant fand, über die Kultur, Mythen und Legenden. So werden Knabenstehlende, auf “Rath” genannten Feenhüglen lebende Feen, das Volk der Göttin Dana, das “Stille Volk”, Shefro genannt, die Leprechauns, die Cluricauns oder auch die Banshee in diesem Buch genau erklärt und beschrieben. Auch über die Geschichte Irlands erfährt der Leser hier einiges, lernt Zusammenhänge der irischen Vergangenheit mit Sitten, Bräuchen und Wirtschaft heutzutage kennen. Auch die Entwicklung der Wirtschaft wird beschrieben, Probleme wie auch Lösungsansätze werden aufgezeigt. Teilweise unterhaltsam waren auch die Beschreibungen der Politiker und ihrer Bemühungen, sich Wahlstimmen zu erkämpfen. Denn um den Wählern präsent zu sein begeben sie sich regelmäßig auf Beerdigungen, besonders gerne wenn die Presse dabei ist, und drücken ihr Mitgefühl aus. So erscheinen sie viel menschlicher und bleiben im Gespräch. Auch Entscheidend für die Abgabe der Wahlstimme sind für einen Iren wohl häufig auch die hauswirtschaftlichen Qualitäten der Ehefrau eines sich zur Wahl stellenden Politikers.. Aber auch vor dem Thema Sport macht Sotscheck keinen Halt, sodass er auf 218 Seiten ein dichtes und farbenfrohes Bild Irlands malt. Selbst wenn man schon Irland bereist hat, lernt man beim Lesen dieses Buches viel Neues und Interessantes. Der Schreibstil ist auch ganz toll, da er zwar auf der einen Seite sachlich, auf der anderen Seite jedoch mit einem Augenzwinkern und Humor, überzeugt. Das Buch lässt sich sehr schön flüssig lesen und man möchte es kaum aus der Hand legen. Es macht wirklich sehr viel Spaß dieses Buch zu lesen und somit in die Geschichte, Kultur und Lebensweise der Iren einzutauchen.

Geschichte und Geschichten von Irland
von einer Kundin/einem Kunden aus Chemnitz am 28.09.2012

Die Reihe "Gebrauchsanweisung" vom Piperverlag ist eine tolle Ergänzung zu den anspruchsvollen Reiseführern. Und wer mehr von den Eigenheiten der Iren erfahren möchte, ist gut unterhalten. Man erfährt nicht nur viel von der abwechslungsreichen Natur, von der Geschichte des "keltischen Tigers", sondern vorallem viel über die lie... Die Reihe "Gebrauchsanweisung" vom Piperverlag ist eine tolle Ergänzung zu den anspruchsvollen Reiseführern. Und wer mehr von den Eigenheiten der Iren erfahren möchte, ist gut unterhalten. Man erfährt nicht nur viel von der abwechslungsreichen Natur, von der Geschichte des "keltischen Tigers", sondern vorallem viel über die liebenswerten Eigenheiten der Iren. Wortreich und witzig beschreibt der Autor die Menschen, läßt aber auch die Wiedersprüche in Politik und Wirtschaft nicht unkommentiert.

bin zum halb-iren geworden
von bine mit ch am 04.08.2011

Ich bin der meinung, dies ist der perfekte Ratgeber für alle, die sich für längere Zeit, oder auch nur als Tourist auf der Grünen Insel aufhalten wollen. Mit viel Witz und den besten Anekdoten (teilweise eigene Erfahrungen des Autors z.B. mit Handwerkern) wird hier viel Wissenswertes so kompakt und verständlich dargeboten, dass... Ich bin der meinung, dies ist der perfekte Ratgeber für alle, die sich für längere Zeit, oder auch nur als Tourist auf der Grünen Insel aufhalten wollen. Mit viel Witz und den besten Anekdoten (teilweise eigene Erfahrungen des Autors z.B. mit Handwerkern) wird hier viel Wissenswertes so kompakt und verständlich dargeboten, dass einem danach keine, oder kaum noch Fragen einfallen. Auf ca. 200 Seiten wird einem das wichtigste über Sprache, Geschichte, Kultur, Politik, Religion, Bildung, Mythologie, Infrastrruktur, nationale Verhaltensweisen und Sport erzählt, aber auch über bestehnde Probleme z.B. im Umweltschutz, oder mit dem Amt für öffentliche Bauten. Dieses Buch ist auch für Leute geeignet, die vielleicht nur die Hauptstadt Dublin besuchen wollen, da auch einige Empfehlungen für Imbisse, Pubs, etc. in dieser Stadt, zu finden sind. Als unbedingt positiv ist es auch zu bewerten, dass hier nicht nur über die Republik Irland, sondern auch über das zu Großbritannien gehörende Nordirland, gesprochen wird, jedoch nicht nur über die bekannten Konflikte zwischen Katholiken und Protstanten, sondern auch z. B. über ihre Sehenswürdigkeiten. Kurzum ist dieses Buch perfekt für alle, die diese Insel bereisen wollen, mit dem Auto, dem Fahrrad (wobei das einige Schwierigkeiten mit sich bringen kann, wie ich beim Lesen erfahren habe), oder auch nur mit dem Finger auf der Landkarte. Es erwartet einen eine tolle Zeit mit Erweiterung seines Horizonts, Momenten, in denen man echt Tränen lachen kann, oder vor Verwunderung den Kopf schüttelt. Ein sehr kurzweiliges Buch, mit vielen spannenden und teilweise kuriosen Fakten, geeignet für jeden Irlandfan oder die, die es werden wollen. Nach dieser Lektüre werden sie es wahrscheinlich sein!

  • Artikelbild-0
  • Vorwort
    Es gibt drei große Lügen in Irland, so behaupten jedenfalls
    die Einheimischen und die müssen es ja wissen. Erstens :
    " Das ist wirklich das letzte Bier für heute. " Zweitens: " Der
    Scheck ist bereits unterwegs. " Und drittens: " Wir treffen
    uns um halb neun. " Die Iren drücken damit selbstironisch
    aus, dass sie alkoholischen Getränken nicht abgeneigt sind,
    gerne ein wenig flunkern und grundsätzlich zu spät kommen.
    Mit diesem Wissen könnten Sie sich schon getrost
    auf den Weg nach Irland machen.
    Allein, in Klischees steckt meistens nur die halbe Wahrheit.
    Zwar ist die " Grüne Insel " übersät mit Kneipen, die
    ein dichtes Netz sozialer Knotenpunkte bilden, doch daneben
    gibt es eine viertel Million Abstinenzler, sodass die
    Iren im Alkoholverbrauch längst nicht an der Spitze in Europa
    liegen. Auch zögern die Iren die Bezahlung von
    Rechnungen gerne bis zur letzten Sekunde und manchmal
    noch länger hinaus, bei telefonischer Mahnung beruhigt
    man jedoch den Gläubiger, um ihm nicht den Tag
    zu verderben; er erfährt ja früh genug, dass es mit dem
    Scheck wieder nicht geklappt hat was man zur Not dann
    immer noch auf die Post schieben kann. Und schließlich
    sind die Iren bei Verabredungen nur selten pünktlich, aber
    man verabredet sich im Pub, damit es dem Wartenden
    nicht langweilig wird. Womit wir wieder bei der ersten
    Lüge wären.
    Vielleicht liegt es ja an einem Missverständnis, wenn Sie
    glauben, man habe Sie versetzt. Wenn Iren half four sagen,
    so ist damit half past four gemeint also halb fünf. Sie können
    dann ab fünf mit der Person rechnen, mit der Sie verabredet
    sind. Ein spanischer Tourist fragte einmal einen
    Iren, ob es in Irland ein ähnlich dehnbares Zeitverständnis
    gebe, wie das spanische mañana. " Um Himmels willen ",
    antwortete der Ire entsetzt. " So etwas Dringliches gibt es
    bei uns nicht. "
    Es mag an der agrarischen Struktur und der späten
    Industrialisierung liegen, dass die Iren immer Zeit für eine
    Tasse Tee und ein Schwätzchen haben. In Dublin und den
    anderen Großstädten Cork, Limerick, Dun Laoghaire, Galway
    und Waterford macht sich indes langsam ein mitteleuropäischer
    Zeitbegriff breit allerdings nicht zulasten
    des small talk im Pub. Es gibt ja genügend Leute, über die
    man reden kann. Kämen Sie als Berliner auf die Idee
    herauszufinden,
    ob Sie gemeinsame Bekannte haben, wenn
    Sie einen anderen Berliner kennenlernen ? Obwohl auch
    in der Republik Irland fast vier Millionen Menschen leben,
    forschen zwei Iren, die sich irgendwo in der Welt begegnen,
    sogleich nach Berührungspunkten fast immer mit
    Erfolg. Zumindest kennt man den Nachbarn des Klempners,
    der bei der Tante des Gesprächspartners den Rohrbruch
    beseitigt oder gar verursacht hat. Und wenn nicht,
    lässt sich über Politiker und andere "Stars" reden.
    Die Ehrfurcht vor großen Namen ist in Irland völlig
    unterentwickelt. Schließlich ist die Insel so klein, dass
    man den Finanzminister im Pub, den Nachrichtensprecher
    beim Friseur und den Rockstar im Supermarkt treffen
    kann. Niemand findet das ungewöhnlich oder käme
    gar auf die Idee, einen Prominenten mit übertriebener
    Aufmerksamkeit zu belästigen. Vermutlich haben sich deshalb
    eine ganze Reihe internationaler Rock- und Filmstars
    einen Wohnsitz in Irland zugelegt: Jerry Lee Lewis, Jeremy
    Irons, David Bowie, Marianne Faithful, Mick Jagger, Steve
    Winwood, Tom Cruise, Nicole Kidman, Harrison Ford,
    Anjelica Houston, Julia Roberts und Kevin Costner, um
    nur einige zu nennen.
    Diese Leute haben freilich den Vorteil, dass sie jederzeit
    in ein Flugzeug springen können, wenn sie dem irischen
    Wetter entfliehen wollen. Der häufige Regen hat
    die Insel vor Massentourismus und Hotelhochhäusern
    bewahrt. "Im vergangenen Jahr fiel der Sommer auf einen
    Montag", erklärte mein Nachbar einem sonnenhungrigen
    Touristen. Ein Sprichwort besagt, dass die Iren zwei Tage
    im Jahr besonders genießen: Weihnachten und den Sommer.
    Auch da