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Dillon

Roman

detebe Band 22580

Brian Moore

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Beschreibung

Gerade hat Michael Dillon einen Entschluss gefasst, der seinem Leben eine Wende geben und ihn zum glücklichsten Menschen der Welt machen soll, da verwandelt sich sein Dasein in einen Alptraum: Maskierte Männer dringen in sein Haus ein und nehmen seine Frau als Geisel. Dillon muss zwischen seinem Privatleben und einer Vielzahl von Menschenleben wählen.

"Brian Moore hat einen Thriller geschrieben, einen Pulsbeschleuniger, gewiß, und die schiere Spannung läßt auch dann nicht nach, als Dillons Entscheidung gefallen ist. Dieser Thriller führt uns, wie die Romane Graham Greenes, an ethische, ja metaphysische Paradoxien heran, vor denen unsere Alltagsmoral kapituliert. Deshalb ist Dillon ein gutes, ein notwendiges Buch." (Der Tagesspiegel)
"Einer der bemerkenswertesten Romane über die bewaffneten Auseinandersetzungen in Nordirland."(Wiener Zeitung)
"Den ganzen Roman hindurch entladen sich Überraschungen wie geschickt versteckte und raffiniert konstruierte Brandsätze... Man ist verblüfft über die Kargheit der Sätze - und doch umschließt dieser Roman so viel, erzeugt so viel Unruhe. Man kann dieses Buch allein wegen der dramatischen Handlung lesen, die einen so angenehm das Gruseln lehrt."(The New York Times Book Review)
"Gleichzeitig ein Politthriller und eine Liebesgeschichte, angesiedelt im Nordirland von heute. Dillon ist Brian Moor e s packendster, tiefgründigster und aktuellster Roman ... Die Leser werden wie gebannt verfolgen, wie er einem unausweichlichen und doch intelligent angelegten Schluß entgegenrast." (Publishers Weekly)
"Dillon von Brian Moore ist ein subtil geschriebener Psychothriller von brisantem politischem Hintergrund und zugleich eine starke Liebesgeschichte. Doch mehr als das: Moore hat mit den Figuren seines Romans Charaktere erschaffen, deren Ängste und Hoffnungen, Erwartungen und Perspektiven bedrängend lebensnah erscheinen. Und wie schon in dem Roman Farbe des Blutes geht es auch in der Tragödie des Dillon um ganz komplexe Fragen der menschlichen Existenz, um Schuld und Sühne, um Verantwortung und Gewissen, um Mitleiden und Miterleben, um Gleichgültigkeit und Anteilnahme, um Gefühlskälte und um Leidenschaften. Sein Roman beweist einmal mehr, daß der gebürtige Ire Moore nicht nur ein großartiger Erzähler ist, sondern ein Moralist, dessen Lehren man mit S pannung und Sympathie liest."(No rddeutscher Rundfunk)

Brian Moore, geboren 1921 in Belfast, diente als britischer Soldat von 1943 bis 1945 in Nordafrika, war von 1946 bis 1947 UNO-Beauftragter in Polen und wanderte 1948 nach Kanada aus. 1959 übersiedelte Moore nach Kalifornien. Er starb 1999 in seinem Haus in Malibu.

Produktdetails

Einband Taschenbuch
Seitenzahl 272
Erscheinungsdatum 27.06.2018
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-257-22580-8
Verlag Diogenes
Maße (L/B/H) 18/11,1/2 cm
Gewicht 228 g
Originaltitel Lies of Silence
Auflage 6. Auflage
Übersetzer Otto Bayer
Verkaufsrang 110272

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Feinste Spannung - gekonnte Unterhaltung!

Joachim Riegel, Thalia-Buchhandlung Oberhausen

Dillon ist verheiratet und hat schon eine Weile eine Geliebte. Selber nicht glücklich mit seinem Doppelleben beschließt er eines Tages für sich: Morgen ziehe ich klar und möglichst fair einen Schlussstrich unter meine Ehe und möchte mein neues Glück ehrlich genießen. Ausgerechnet in der folgenden Nacht wird er und seine Frau von maskieren Männern überfallen, sie werden zu Geiseln und ein Alptraum beginnt... oder ist es womöglich die Lösung seines persönlichen Dilemmas? Irre spannend, auch für Nicht-Krimi-Fans, hochinteressant und einfühlsam hat Brian Moore einen großartigen Roman geschaffen.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
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Sehr zu empfehlen...
von Mundolibris aus Frankfurt am Main am 08.09.2018

Der bereits 1999 verstorbene Autor zeichnet ein feines Bild der Gesellschaft im Nordirland während des Nordirlandkonflikts in den Jahren 1969 bis 1997. Der Leser spürt die Feindschaft zwischen den Konfliktparteien, den Katholischen und den Protestantischen Bevölkerungsschichten. Es ist dem Autor sehr gut gelungen die Atmosphär... Der bereits 1999 verstorbene Autor zeichnet ein feines Bild der Gesellschaft im Nordirland während des Nordirlandkonflikts in den Jahren 1969 bis 1997. Der Leser spürt die Feindschaft zwischen den Konfliktparteien, den Katholischen und den Protestantischen Bevölkerungsschichten. Es ist dem Autor sehr gut gelungen die Atmosphäre dieser Zeit zu skizzieren. Die Angst der Menschen selbst in diesen Konflikt hineingezogen zu werden, die Angst durch eine Aussage gegenüber der Polizei selbst zum Opfer zu werden. Denn der Bombenterror seinerzeit war allgegenwärtig, niemand konnte sich sicher fühlen, selbst in den eigenen vier Wänden nicht. Seine Protagonisten sind bestens gelungen und wirken echt und lebendig. Für mich besonders geglückt sind die Dialoge, die man sich durchaus so in der Realität vorstellen könnte. Durch seinen schönen und plastischen Schreibstil gelang es ihm mir Bilder vor mein inneres Auge zu zaubern, so dass ich das Gefühl hatten nicht nur als Leser außen vor zu stehen, sondern mitten im Geschehen. Man steigt eher sachte in die Story ein um dann immer mehr mitgerissen zu werden. Irgendwann erreicht man dann den Point of no Return, an dem die Spannung so weit angestiegen ist, das man keine Chance mehr hat das Buch aus den Händen zu legen. Dieser Point of no Return ist meines Erachtens nach schon recht früh erreicht und so macht diese Story richtig Spaß und ich kann mit Recht behaupten dass diese Story ein echter Pageturner ist, einmal in die Hand genommen mag man es nicht mehr beiseitelegen. Für mich war das allerbeste Unterhaltung und so komme ich auf 5 von 5 Sternen, sowie eine Leseempfehlung!

Erpreßt
von Polar aus Aachen am 11.08.2007

Angesichts des Tauwetters in Nordirland gibt ein Roman wie Dillon Auskunft darüber, wie in sich verrannt die politischen Verhältnisse sich dort einmal darstellten, wie weit der Weg zu einer gemeinsamen Regierung war. Brian Moore erzählt jedoch auch davon, wie leicht einer ins Zentrum eines Anschlags geraten kann, obwohl er selbs... Angesichts des Tauwetters in Nordirland gibt ein Roman wie Dillon Auskunft darüber, wie in sich verrannt die politischen Verhältnisse sich dort einmal darstellten, wie weit der Weg zu einer gemeinsamen Regierung war. Brian Moore erzählt jedoch auch davon, wie leicht einer ins Zentrum eines Anschlags geraten kann, obwohl er selbst unpolitisch ist. Egal wie unparteiisch einer sich auch in seiner Nische einrichtet, er bleibt Teil des großen Ganzen. Dillon wird mißbraucht, erpreßt und das Gefühl der Ohnmacht, das ihn dabei befällt, prägt auch die Zeit danach. Er ist nicht derselbe Mann, der er einmal zu sein glaubte. Seine Frau Moira hingen wächst über sich hinaus und führt ihm vor Augen, was er nicht vermag. Das tragische Ende ist unausweichlich. Irgendwann wird dieser Abschnitt nordirischer Geschichte in den Schulbüchern landen. Gut, daß es Autoren wie Brian Moore gab, die dem Wahnsinn ein Gesicht liehen.


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