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Die Friseuse

Gabriela M. Schmeide, Natascha Lawiszus, Rolf Zacher, Christina Grosse, Maria Happel

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Beschreibung

Die Wiedervereinigung bringt der arbeitslosen Friseuse Kathi König aus Berlin-Marzahn erst einmal kein Glück. Als ihr auch noch ein in Aussicht gestellter Job in einem Friseursalon im Einkaufszentrum abgesagt wird, weil die Salonchefin findet, dass die schwer übergewichtige Kathi ein nicht zumutbarer Anblick für ihre Kunden sei, platzt der vom Unglück Verfolgten der Kragen. Sie tritt den dornigen Weg durch die Instanzen von Behörden und Banken an, um sich ihren Traum von einem eigenen Salon in einem ehemaligen Asia-Imibiss zu erfüllen.

Das Bild liegt im originalen Format von 2,35:1 (1080i/25) vor. Die Schärfe ist nicht immer optimal, sehen doch Totalen des Öfteren ein wenig weich und detailarm aus, während Close Ups durchweg knackig scharf sind. Die Farben sind kräftig, der Kontrast zumeist ausgewogen. Manchmal ist er zu steil, was zu leichten Überstrahlungen führt. Auch der Schwarzwert könnte besser sein. Es gibt so gut wie kein nennenswertes Bildrauschen, keine analogen Defekte und auch die Kompression ist unauffällig.

Die Extras bestehen aus einem Blick hinter die Kulissen (ca. 3 min), Interviews (ca. 14 min) und Darstellerinfos.

Deutsch: DTS-HD Master Audio 5.1

Die Tonspur klingt entsprechend des Genres und der Art des Filmes eher ruhig und zurückhaltend. Die Dialoglastigkeit führt zu einer gewissen Frontdominanz, die aber von diversen Umgebungsgeräuschen und Musik aufgelockert wird. Diese Elemente kommen dann auch aus den hinteren Boxen und sorgen zumindest ansatzweise für einen räumlichen Touch. Es gibt optionale deutsche Untertitel für Hörgeschädigte.

Doris Dörries neuestes Werk lautet schlicht: DIE FRISEUSE (BRD, 2010). Und was draufsteht bekommt man auch. Es wird alles aufgefahren, was nur geht: Friseusen-Klischees, auf denen man herumreitet, Schwarzarbeit im Altersheim, Menschenschmuggel und natürlich Berlin-Marzahn als Schauplatz, um von Anfang an den Gruselfaktor hoch anzusetzen.

Die Erzählung ist ebenso naiv wie die Hauptfigur, was auf Dauer einfach zu viel ist. Das stets präsente Problembewusstsein und die Kritik an alltäglichen Diskriminierungen sind schnell redundant. Hier wird die Kritik an falschen Schönheitsidealen, Schlankheitswahn und Oberflächlichkeit mit dem Holzhammer verabreicht. Zugleich bedient man die Klischees von den Dicken, die doch so lustig und lebensfroh sind. Und kein Problem wird ausgelassen: Diskriminierung, Generationenkonflikt mit der pubertierenden Tochter, alleinerziehend, unheilbare Krankheit, Bürokratie, Intrigen, etc. Alles jeweils verkörpert von irgendeiner Nebenfigur. Leider sind die Figuren eine auffällige Akkumulation von Stereotypen und Klischees. Die Geschehnisse der immerhin halbwegs sympathischen und selbstironischen Protagonistin verfolgt man deshalb auch unberührt, weil Anteilnahme oder Identifikation sich nicht einstellen wollen. Dafür ist alles ein wenig zu langweilig und vor allem gewollt. Der Film ist nicht so leichtfüßig wie er gerne wäre. Es wirkt zu viel zu bemüht und konstruiert. Die Mischung aus Komik und Tragik funktioniert nicht. Das Erzähltempo ist langsam und der Film selbst zu lang, weil er sich in Nebenplots und Nebenfiguren verliert, die der eigentlichen Kernstory nicht weiterhelfen.

Inszeniert wurde der Film mit viel Handkamera, was ihm einen pseudo-dokumentarischen Anstrich gibt, was aber irgendwie gar nicht passen will. Realistischer wird das ganze deshalb nämlich auch nicht. Es wirkt dafür aber visuell auf jeden Fall dröge und uninteressant und das trotz der teilweise knallbunten Farben. Und über die nervige Bläsermusik hüllt man besser den Mantel des Schweigens.

DIE FRISEUSE ist eine leider nur blasse, halbgare Komödie mit ernsten Untertönen, die gerne mehr wäre, die aber keinen tieferen Eindruck hinterlässt. Es ist die typisch biedere, deutsche Kost, die aus dicken Fördertöpfen geschmiert wurde und angesichts der Mängel nichts im Kino zu suchen hat. Aber selbst im Fernsehen bliebe das Werk nur mäßig interessant.

Produktdetails

Medium Blu-ray
Anzahl 1
FSK Freigegeben ohne Altersbeschränkung
Erscheinungsdatum 12.08.2010
Regisseur Doris Dörrie
Sprache Deutsch
EAN 4011976317180
Genre Komödie
Studio Constantin Film AG
Spieldauer 106 Minuten
Bildformat HD, Widescreen (2,35:1)
Tonformat Deutsch: DTS HD 5.1
Produktionsjahr 2009

Kundenbewertungen

Durchschnitt
1 Bewertungen
Übersicht
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Mit viel Liebe und Humor inszeniert
von einer Kundin/einem Kunden aus Leipzig am 26.06.2011
Bewertet: DVD

Als eine Freundin mich fragte, ob ich mit ins Kino käme zu diesem Film, überlegte ich zunächst, entschloss mich aber dann dazu. Wie sich herausstellte, wurde ich nicht enttäuscht. Doris Dörrie hat diesen Streifen mit viel Liebe und Humor in Szene gesetzt, vor allem die Hauptdarstellerin kann durch ihre Ausstrahlung punkten. Situ... Als eine Freundin mich fragte, ob ich mit ins Kino käme zu diesem Film, überlegte ich zunächst, entschloss mich aber dann dazu. Wie sich herausstellte, wurde ich nicht enttäuscht. Doris Dörrie hat diesen Streifen mit viel Liebe und Humor in Szene gesetzt, vor allem die Hauptdarstellerin kann durch ihre Ausstrahlung punkten. Situationskomik und viel Gefühl gibt es hier zu erleben - wirklich großes Deutsches Kino!


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