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Die Reise zum Mittelpunkt der Erde

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Der Wissenschaftler Trevor Anderson lebt für seine Arbeit. Sein ganzes Interesse gilt den Theorien über einen Zugang zum Mittelpunkt der Erde. Mit dem Tagebuch seines verschollenen Bruders macht er sich mit seinem Neffen Sean auf die Reise nach Island. Dort will der mit Hannah, der Bergführerin, geheimnisvollen Spuren nachgehen.
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Beschreibung

Produktdetails


Medium DVD
Anzahl 1
FSK Freigegeben ab 12 Jahren
Erscheinungsdatum 05.02.2010
Regisseur Eric Brevig
Sprache Deutsch, Englisch (Untertitel: Deutsch, Englisch)
EAN 5051890010674
Genre Abenteuer/Fantasy
Studio Warner Bros. Entertainment
Originaltitel Journey to the Center of the Earth
Spieldauer 89 Minuten
Bildformat 16:9 (1,78:1)
Tonformat Deutsch: DD 5.1, Englisch: DD 5.1
Verkaufsrang 6.392
Produktionsjahr 2008
Film (DVD)
9,99
inkl. gesetzl. MwSt. zzgl. Versandkosten
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Unterirdisch, aber nicht tiefschürfend
von SPASSPREDIGER aus www.spassprediger.de am 04.01.2010
Bewertet: Medium: Blu-ray

Jules Vernes Romane dienen dem Kino schon seit mehr als einem Jahrhundert als literarische Vorlagen. Eric Brevigs Leinwand-Adaption von „Die Reise zum Mittelpunkt der Erde“ aus dem Jahr 2008 geht mit dem Klassiker sehr frei um. Leider degradiert der Film das Buch dabei zum MacGuffin. Den Begriff des MacGuffins prägte... Jules Vernes Romane dienen dem Kino schon seit mehr als einem Jahrhundert als literarische Vorlagen. Eric Brevigs Leinwand-Adaption von „Die Reise zum Mittelpunkt der Erde“ aus dem Jahr 2008 geht mit dem Klassiker sehr frei um. Leider degradiert der Film das Buch dabei zum MacGuffin. Den Begriff des MacGuffins prägte der legendäre Kriminalfilm-Regisseur Alfred Hitchcock für „mehr oder weniger beliebige Objekte oder Personen, die in einem Film meist dazu dienen, die Handlung auszulösen oder voranzutreiben, ohne selbst von besonderem Interesse zu sein“ – treffender als die Online-Enzyklopädie Wikipedia könnte ich den Begriff des MacGuffin auch nicht erläutern; und mehr als den einen oder anderen lapidaren Verweis ist dem Film Vernes Roman nicht wert: „Ich wünschte, ich hätte das Buch gelesen“, legt das Drehbuch einer der Hauptfiguren an einer reichlich fortgeschrittenen Stelle der Handlung in den Mund. Ja, hättste mal!, möchte man Sean Anderson (Josh Hutcherson) zurufen. Der 13-jährige Sean ist eine der drei Hauptfiguren in einer Filmhandlung, die Regisseur Brevig vor allem als Vorwand dient, einen enormen digitalen Budenzauber zu veranstalten. In Kinos, die bereits mit der erforderlichen Technik ausgestattet sind, war der Film in 3D zu bewundern. Wie stark sich der Film auf den Stereoskopie-Effekt verlässt, wird auch in der 2D-Version fürs Heimkino deutlich: Die Szenen, in denen dem Zuschauer Piranhas ähnelnde Flugfische, Lenkdrachen und Pusteblumen-Samen förmlich um die Ohren fliegen, sind wohl vor allem mit Blick auf die räumliche Tiefenwirkung konzipiert worden. Leider fehlt es dem Regie-Debütanten Brevig, der bislang vor allem als Experte für Spezialeffekte in Erscheinung getreten ist, an der visionären Kraft, um dem unterirdischen Themenpark Leben einzuhauchen. Wo Kollegen wie Terry Gilliam oder Guillermo del Toro dem Kino mit Wonne neue Fabelwesen beschert hätten, begnügt Brevig sich damit, seine Helden von einer gefährlichen Situation in die nächste zu hetzen. Logik wie auch halbwegs intelligente Dialoge bleiben dabei leider auf der Strecke; vor allem Jungdarsteller Hutcherson muss in einem fort Dinge aufsagen, die vermuten lassen, dass die Drehbuchautoren 13-jährige Jungs vor allem vom Hörensagen kennen: „Das bedeutet mir sehr viel“, stelzt Sean zum Beispiel brav, als ihm sein Onkel Trevor (Sonnyboy Brendan Fraser) ein Erinnerungsstück an seinen verstorbenen Vater überreicht. Dass Sean und sein Onkel Trevor einander zuletzt vor sechs Jahren gesehen haben, hindert die beiden auch keineswegs daran, innerhalb von kürzester Zeit gute Buddies zu werden – Teenager von heute fremdeln offensichtlich nicht. Warum auch? „Die Reise zum Mittelpunkt der Erde“ ist ja auch kein Beziehungsdrama, sondern Popcorn-Kino – trotzdem hätte dem Film eine etwas glaubwürdigere, feinfühligere Charakterzeichnung sicher gut getan. Das Bild der Blu-ray Disc bewegt sich auf dem Niveau besserer DVDs, der Ton schneidet im Vergleich etwas besser ab. Das Bonusmaterial beschränkt sich auf einen leidlich interessanten, weil allzu oberflächlichen Audiokommentar von Regisseur Brevig und Hauptdarsteller Fraser sowie drei überaus entbehrliche Kurzbeiträge, die allenfalls für ein jugendliches Publikum von Interesse sein dürften. Neben der 2D-Version bietet die Disc außerdem eine nach dem Anaglyphen-Prinzip aufbereitete 3D-Version; die Rot-Grün-Brille, die zur Erzielung des räumlichen Effektes benutzt werden muss, liegt familienfreundlich in vierfacher Ausführung bei.