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Juja

Ausgezeichnet mit dem Debütpreis des Buddenbrookhauses 2011

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Beruhend auf einer wahren Geschichte stellt die erfolgreiche Theaterautorin Nino Haratischwili in ihrem ersten Roman die Frage nach Authentizität. Das Buch "Die Eiszeit" von Jeanne Saré wird in den Siebziger Jahren ein großer Verkaufserfolg, vor allem in feministischen Kreisen. Das hasserfüllte Buch der jugendlichen Selbstmörderin Saré animiert mehrere Leserinnen zum Suizid. Nun, in der Jetztzeit, macht sich eine Kunstwissenschaftlerin in Paris auf die Suche nach Saré. Was hat der Verleger des Buches, ein frauenhassender älterer Herr mit Saré zu tun? Wer war Jeanne Saré eigentlich? Warum gibt es keine Zeugnisse? Und wie konnte das Buch derart wirken? Nino Haratischwili verknüpft geschickt mehrere Erzählstränge in diesem Roman, und beschreibt auf schwindelerregende Weise, welche Bedeutung das Reale und das Irreale für das soziale Leben haben können.
Portrait
Nino Haratischwili wurde 1983 in Tiflis, Georgien, geboren. Sie leitete von 1998 bis 2003 die freie zweisprachige Theatertruppe "Fliedertheater " und zeigte mit dieser mehrere Produktionen an georgischen Theatern sowie Gastspiele in Deutschland. Von 2000 bis 2003 studierte sie Filmregie an der Staatlichen Schule für Film und Theater in Tiflis. Bis 2007 folgte ein Regiestudium an der Theaterakademie Hamburg. Nino Haratischwili schreibt Prosatexte und Stücke in deutscher Sprache. 2009 gewann sie gemeinsam mit Philipp Löhle den Autorenpreis des Heidelberger Stückemarktes. Sie lebt als freie Regisseurin und Autorin in Hamburg. 2001 erschien die Erzählung "Der Cousin und Bekina", 2009 erschien "Georgia / Liv Stein: Nino Haratischwili Zwei Stücke".
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Beschreibung

Produktdetails


Einband gebundene Ausgabe
Seitenzahl 350
Erscheinungsdatum März 2010
Sprache Deutsch
ISBN 978-3-940426-48-2
Verlag Verbrecher Verlag
Maße (L/B/H) 20,1/14,1/2,8 cm
Gewicht 405 g
Auflage 2
Verkaufsrang 93.268
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„Wie viel Wahrheit ertragen Sie?“

Esther Kolbe, Thalia-Buchhandlung Berlin

Als ich diese wunderbare Autorin mit ihrem Buch 'Das achte Leben (für Brilka)' für mich entdeckt hatte, war mir sofort bewusst, dass ich mich auch vorbehaltlos auf ihre anderen Bücher stürzen werde.
'Juja' ist völlig anders, stilistisch durchaus herausfordernd, wird man doch in eine Geschichte hineingeworfen, die aus vielen Fragmenten zu bestehen scheint. Verstörend, bedrückend und manchmal verwirrend, zumindest für mich. Hat man sich aber erst einmal auf dieses Buch eingelassen, will man nur allzu gerne alle Fäden entwirren und ihren Wegen aufmerksam folgen.
Lebensverändernd ist das Buch über das in 'Juja' erzählt wird in jedem Fall, lediglich die Gründe scheinen sich mit jeder einzelnen Seite zu verändern...
Als ich diese wunderbare Autorin mit ihrem Buch 'Das achte Leben (für Brilka)' für mich entdeckt hatte, war mir sofort bewusst, dass ich mich auch vorbehaltlos auf ihre anderen Bücher stürzen werde.
'Juja' ist völlig anders, stilistisch durchaus herausfordernd, wird man doch in eine Geschichte hineingeworfen, die aus vielen Fragmenten zu bestehen scheint. Verstörend, bedrückend und manchmal verwirrend, zumindest für mich. Hat man sich aber erst einmal auf dieses Buch eingelassen, will man nur allzu gerne alle Fäden entwirren und ihren Wegen aufmerksam folgen.
Lebensverändernd ist das Buch über das in 'Juja' erzählt wird in jedem Fall, lediglich die Gründe scheinen sich mit jeder einzelnen Seite zu verändern...

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