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Die Stadt der Blinden - Arthaus Collection American Independent Cinema

(8)
Es beginnt ohne Vorwarnung: Von einer Sekunde zur anderen verliert ein Mann am Steuer seines Wagens das Augenlicht. Zunächst wird ein medizinischer Sonderfall vermutet, doch als kurz darauf auch seine Frau, sein Arzt und alle Menschen, die mit ihm in Kontakt standen, erblinden, ist die Epidemie schon nicht mehr aufzuhalten. Aus Angst vor Ansteckung werden alle Betroffenen ohne weitere Behandlung in einer ehemaligen Nervenheilanstalt interniert und sich selbst überlassen. Immer mehr Opfer werden in die überfüllten Räume gepfercht, wo bald Chaos, Gewalt und Anarchie um sich greifen. Doch unter ihnen gibt es einen Menschen, der von der Epidemie verschont geblieben ist …
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Beschreibung

Produktdetails


Medium DVD
Anzahl 1
FSK Freigegeben ab 12 Jahren
Erscheinungsdatum 01.04.2010
Regisseur Fernando Meirelles
Sprache Deutsch, Englisch (Untertitel: Deutsch)
EAN 4006680053806
Genre Drama/Thriller
Studio Arthaus
Originaltitel Blindness
Spieldauer 116 Minuten
Bildformat 16:9 (1,78:1)
Tonformat Deutsch: DD 5.1, Englisch: DD 5.1
Verkaufsrang 8.651
Produktionsjahr 2008
Film (DVD)
8,99
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Obwohl Buchverfilmungen häufig enttäuschen, war ich absolut begeistert! Die beklemmende Atmosphäre des Romans wurde perfekt eingefangen und ich war an den Bildschirm gefesselt! Obwohl Buchverfilmungen häufig enttäuschen, war ich absolut begeistert! Die beklemmende Atmosphäre des Romans wurde perfekt eingefangen und ich war an den Bildschirm gefesselt!

„Beängstigent Real“

Patricia Strack, Thalia-Buchhandlung Marburg

„Aus diesem Material sind wir gemacht, zur Hälfte aus Gleichgültigkeit und zur Hälfte aus Schlechtigkeit.” Fernando Meirelles orientiert sich in seiner gleichnamigen Romanadaption sehr konkret an diesem Satz aus José Saramagos Stadt der Blinden (Ensaio sobre a cegueira, 1995)
In der Krisensituation folgen die Menschen ihren Urinstinkten – und die führen sie geradewegs in die Asozialität und Inhumanität. So radikal kann man Meirelles Film lange Zeit deuten, ehe er in eine Bahn mündet, die weder konsequent noch logisch an das vorher Geschehene anschließt. Des Brasilianers Beharren auf dem von seinem portugiesischem Künstlerkollegen vorgegebenen Ende löst Irritation aus. Die märchenhafte Umkehrung der negativen in eine positive Utopie wirkt wie ein prächtiger Farbschimmer am milchglasigen Horizont.
„Aus diesem Material sind wir gemacht, zur Hälfte aus Gleichgültigkeit und zur Hälfte aus Schlechtigkeit.” Fernando Meirelles orientiert sich in seiner gleichnamigen Romanadaption sehr konkret an diesem Satz aus José Saramagos Stadt der Blinden (Ensaio sobre a cegueira, 1995)
In der Krisensituation folgen die Menschen ihren Urinstinkten – und die führen sie geradewegs in die Asozialität und Inhumanität. So radikal kann man Meirelles Film lange Zeit deuten, ehe er in eine Bahn mündet, die weder konsequent noch logisch an das vorher Geschehene anschließt. Des Brasilianers Beharren auf dem von seinem portugiesischem Künstlerkollegen vorgegebenen Ende löst Irritation aus. Die märchenhafte Umkehrung der negativen in eine positive Utopie wirkt wie ein prächtiger Farbschimmer am milchglasigen Horizont.

Kundenbewertungen

Durchschnitt
8 Bewertungen
Übersicht
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sehen!
von Mehmet Düzgün aus Neuss am 07.03.2012

Dem Filmemacher und Regisseur Fernando Meirelles, der u.a. bereits Paulo Lins' "City of God" umwerfend gut verfilmt hatte, ist eine wirklich unter die Haut gehende Umsetzung der Literaturvorlage gelungen. Auch der mittlerweile verstorbene Saramago war nach eigenen Worten sehr angetan von Meirelles' filmischer Arbeit. unbedingt sehen!

Brutal gut
von einer Kundin/einem Kunden am 25.10.2011
Bewertet: DVD

Ohne Vorwarnung erblinden plötzlich alle Bewohner einer Stadt.Um die Seuche halbwegs in den Griff zu kriegen, werden nach und nach alle Blinden in einem von Soldaten streng bewachten Internierungslager isoliert. Rasch kommt es unter den Stationen zu Machtkämpfen und einer Art Diktatur. Das wenige zur Verfügung stehende Essen wird nur... Ohne Vorwarnung erblinden plötzlich alle Bewohner einer Stadt.Um die Seuche halbwegs in den Griff zu kriegen, werden nach und nach alle Blinden in einem von Soldaten streng bewachten Internierungslager isoliert. Rasch kommt es unter den Stationen zu Machtkämpfen und einer Art Diktatur. Das wenige zur Verfügung stehende Essen wird nur gegen hohe Preise ausgeteilt. Schreckliche unmenschliche Bedingungen zwingen die Isolierten zu brutalen Aktionen. Julianne Moore brilliert als einzig Sehende in dieser Verfilmung. Eine tief bewegende Geschichte.

Gelungene Literaturverfilmung
von einer Kundin/einem Kunden am 09.07.2011
Bewertet: DVD

Sogar Saramago selbst hat seinen Segen für den Film gegeben: Eine wirklich beeindruckende und überaus gelungene Verfilmung des ebenso beeindruckenden Buches "Die Stadt der Blinden": Alle Schauspieler überzeugen durch eine authentische Umsetzung, visuelle Effekte verwirren ebenso gelungen wie die spezielle Schreibweise des Buches. Unbedingt ansehen!